In der kommenden Woche findet in Berlin ein wirkliches Spitzentreffen zwischen der noch amtierenden Bundesregierung und den 40 wichtigsten Vertretern der deutschen Wirtschaft im Bundeskanzleramt statt. Bei dieser geplanten Zusammenkunft soll über den aktuellen Stand und deren Entwicklung der bestehenden Finanz- und Wirtschaftskrise in Deutschland diskutiert und mögliche Lösungsansätze zwischen den Teilnehmern aus Staat und Wirtschaft besprochen.
Diese Treffen zur Beurteilung der aktuellen Lage findet nun zum dritten Mal seit Dezember letzten Jahres und Februar diesen Jahres in Berlin statt. Mit dieser großen Runde will die Politik versuchen, die Einschätzung der führenden deutschen Vertreter in ihre aktuelle Maßnahmenplanung gegenüber der jetzigen Wirtschaftskrise miteinbeziehen, um im Notfall noch rechtzeitig gegensteuern zu können, da keiner weiß wie und vor allem wie lange die importierte Krise noch anhalten wird. Die deutsche Bundesregierung versucht daher mit allen denkbaren Möglichkeiten und Wegen der jetzigen Wirtschaftskrise in Deutschland gegenüber zu treten und die richtigen Gegenmittel dazu einzusetzen.
Bei diesem neuen Krisengipfel sollen auch die Meinungen der Vertreter der deutschen Industrieunternehmen in den anstehenden Bericht der Regierung über das zukünftige Wachstum der deutschen Wirtschaft in diesem und kommenden Jahr erfragt und bei der neuen Wachstumsprognose berücksichtigt werden. Durch den Gipfel sollen auch die Gewerkschaften dazu bewegt werden auf neue Staatshilfen zu verzichten. Die aktuelle Konjunkturprognose könnte daher von einem Rückgang deutschen Wirtschaftsleistungen in Höhe von ca 4 % ausgehen und einem Anstieg der Zahl der Arbeitslosen in Höhe von ca. 4 Mio Menschen.
Die jetzige Regierung versucht durch diesen Gipfel in Berlin alle wichtigen Parteien und Gremien auf ihre Seite und Linie zu ziehen. Es soll so eine gemeinschaftliche Haltung und der Zusammenhalt aller wichtigen Einrichtungen in Deutschland in Hinsicht auf die schlechte wirtschaftliche Lage abgestimmt werden. Die mögliche Folge wird wohl ein möglicher Maßnahmenkatalog sein, wie man am besten und mit geringsten Schaden aus der jetzigen Krise zu kommen. Man kann daher allen Teilnehmern nur eine glückliche Hand wünschen und hoffen das im Kanzleramt die richtigen Weichen für den Weg aus der Krise gestellt werden.
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