Letzte Woche trafen sich in London die weltweit 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer zum G 20 Wirtschafts- und Finanzgipfel, um über die jetzigen und zukünftigen Auswirkungen der jetzigen Rezession innerhalb der Weltwirtschaft zu beraten. Auf dem Gipfel wurden umfangreiche finanzielle Hilfsprogramme für die Länder der dritten Welt beschlossen und auf den Weg gebracht, da diese armen Staaten die jetzige Krise alleine nicht bewältigen können.
Den ärmsten Ländern der Welt fehlt einfach das notwendige Eigenkapital, um auf die jetzige Wirtschaftskrise dementsprechend reagieren zu können und somit sind sie auf die Hilfe von außen angewiesen, um möglichst ohne größeren Schaden für deren eigenen schwachen Volkswirtschaften heraus zukommen. Der akute Abschwung trifft diese Staaten noch mehr als die reichen Länder dieser Erde.
Durch die massive Aufstockung der Finanzmittel für den Internationalen Währungsfonds, kurz IWF genannt, wurde die internationale Geldwertschöpfung in Gang gesetzt und die möglichen Folgen für die gesamte Weltgemeinschaft für in ein paar Jahren sind, wie eine große Inflation oder ein internationaler Preisauftrieb, aus heutiger Sicht noch gar nicht absehbar und vor allem noch nicht messbar.
Die internationale Staatengemeinschaft sollte nur besonders darauf achten, dass der jetzt geöffnete Geldhahn bei einer kommenden Aufschwung zum richtigen Zeitpunkt wieder geschlossen wird, somit das überflüssige und vor allem dann zu viel im Wirtschaftskreislauf um her laufende Geldmengen wieder reduziert werden. Damit soll die Gefahr eine möglichen Inflation besser für die jeweiligen Währungshüter zu kontrollieren sein. Die Zeit und der vor allem der Markt wird zeigen, ob der gewählte weg der G 20 Staaten der richtige oder gar der falsche Lösungsansatz für die jetzige Krise war.
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