Nach einer aktuellen Studie der Bundesagentur für Arbeit aus Nürnberg war die Einführung der ICH-AG und der daraus resultierenden Gründung einer kleinen eigenen Firma am heimischen Wirtschaftsstandort Deutschland nach eigenen Angaben ein voller Erfolg. Die Bundesagentur feiert sich somit selbst, da sie ihre eigene Studie mit dem überraschenden Erfolg über die ICH-AG heute veröffentlicht hat.
Man sollte hierbei bitte bedenken, daß der Antrag für eine Gründung einer kleinen eigenen Ich-AG und die Beantragung des möglichen Überbrückungsgeldes für die Gründung nur bis zum Sommer 2006 in Folge der Sozialreformen, besser bekannt als "Hartz-Gesetzte" in Deutschland möglich war. Es ist zwar richtig und auch unbestritten, dass durch die Reformen in Deutschland mehr Langzeitsarbeitslose wieder in Lohn und Brot gebracht worden sind, aber wie sieht das Ergebnis aus heutiger Sicht aus.
Laut dieser Studie existieren immerhin noch zwei Drittel aller ICH-AGs in Deutschland und sogar 20 % aller Antragssteller sind immerhin durch die Gründerhilfe aktuell soziaversichungspflichtig gemeldet. Dieser Erfolg der Bundesagentur für Arbeit ist und bleibt heute bis unbestritten, es muß aber hier auch gefragt werden, wie diese Kleinstfirmen die aktuelle und vor allem importierte Wirtschaftskrise ohne dauerhaften Schaden überstehen wollen.
Es sind durch die ICH-AG nicht nur Hausmeisterbetriebe und Kosmetikstudios entstanden, denn auch viele arbeitslose Akademiker haben die staatliche Gründungshilfe in Anspruch genommen. Insgesamt seien von 2003 bis 2006 ungefähr 600.000 Anträge bei der Agentur für Arbeit auf Förderung der jeweiligen Geschäftsidee gestellt worden. Man kann diesen kleinen Unternehmungen nur wünschen, dass sie hierdurch einen eigenen und praktischen Weg aus der Arbeitslosigkeit gefunden haben. Der Weg zum eigenen Wohlstand ist und bleibt das ziel für jeden einzelnen Betroffenen.
. Ohmehr langzLeute in Loh
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