CategoriesSucheAktuelle Einträge
|
Adam Opel Quo Vadis 2009Freitag, 27. Februar 2009
Heute tagte in Rüsselsheim der gesamte Aufsichtsrat der deutschen Adam Opel AG und hat über die mögliche Zukunft der deutschen Tochter von General Motors aus Detroit entschieden. Der Weg in die Selbstständigkeit für alle deutschen Opelwerke wurde gewählt und ob dieser der richitge Weg in der Zukunft ist, weiß aus heutiger Sicht keiner, aber es ist die Einzigste realistische Möglichkeit, so dass die Marke Opel in Deutschland und Europa bei einer eventuellen kurzfristigen Pleite des amerikanischen Mutterkonzern GM wegen Zahlungsunfähigkeit am Leben bleiben könnte.
Aktuell wurde heute der Plan in die Wege geleitet, so dass alle europäischen Produktionsstätten von GM und Opel erhalten bleiben könnten und in einer Art Kooperation mit der amerikanischen Mutter GM zusammen versuchen, gemeinsam das angeschlagenen Unternehmen wieder auf die Beine zu stellen. Man kann daher aus wirtschaftlicher Sicht ausgehen, daß dieses nicht ohne jeglichen Abbau von Arbeitsplätzen oder gar ganzen Werkschließungen von statten gehen wird, da alleine Opel Deutschland knapp eine Milliarde Euro einsparen muß. Des Weiteren benötigt die Adam opel AG staatliche Zuschüsse in Höhe von 3,3 Milliarden Euro um somit das schlimmste zu überstehen. Ein Einstieg der Bundesregierung wird daher auf keinen Fall mehr ausgeschlossen. Auch eine Verkauf des Werkes im thüringischen Eisenach an den Mitkonkurrenten Daimler Benz steht im Raume. Man darf hier echt gespannt sein, wohin die Reise für die Adam Opel AG und ihre deutschen Werke gehen wird. Entweder klappt der geplante Sanierungsplan mit oder ohne staatliche Hilfe oder es gehen, wie bei der schwedischen Tochter Saab, für immer die Lichter aus. Des Rätsels Lösung weiß nur die Zeit und daher heißt es hier abwarten und man kann nur hoffen, daß alle Beteiligten den richtigen Weg zur Rettung von Opel einschlagen und betreten werden.
Geschrieben von Andreas
in Aktien, Banken, Börse, Finanzkrise, Immobilien, News
um
16:48
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Das überraschende Ende des grünen Inseltraumes....Donnerstag, 26. Februar 2009
Aktuell kann man der internationalen Fachpresse entnehmen, dass mehrer Mitgliedsstaaten der Eurozone eiskalt von der aktuellen Wirtschaftskrise erwischt worden sind, z.B. vor allem sind das hier Griechenland und Irland an erster Stelle, da dort niemand mit der großen Wucht der aktuellen Finanzkrise gerechnet hat.
Die akuten Auswirkungen sind Irland sehr deutlich spürbar, da aufgrund der sehr schlechten Weltwirtschaftslage das ehemlaige Vorzeigeland der EU neben Griechenland aktuell dem Staatbankrott sehr nahe ist. Irland galt früher als das sogenannte Armenhaus der europäischen Gemeinshcaft und wird seit über 30 Jahren sehr stark durch die EU mit Subventionen und finanziellen Mitteln sehr stark gefördert. In den letzten Jahrzehnten hatte Iralnd durch diese Maßnahmen eine sehr großen Zuwachs bei den eigenen Wirtschaftsleistungen und eine stark steigende Zahl an neuen Stellen. Irland gaölt noch vor Jahren als das Boomland unter den Mitgliedsstaaten der EU und heutzutage befindet sich Irand in einer sehr starken wirtschaftlichen Rezession, seitdem die Krise Irland und auch Großbritanien voll erreicht hat. Neben einer wirtschaftlichen Abschwungs hat Irland zugleich ein riesengroßes Haushaltsloch bei seinen eigenen Finanzen für die nächsten Jahre und zugleich wir das eigene Bruttoinlandsprodukt um sage und schreibe 4 Prozent in diesem Jahr zurückgehen. Die Krise wird auch noch im kommenden Jahr anhalten und man kann daher nur hoffen, daß die Iren den erwirtschaften Wohlstand durch die jetzige Krise nicht ganz verlieren und somit wieder da landen könnten, wo sie einst waren. Der Traum vom wirtschaftlichen Macht für die Nation von der Grünen Insel ist erstmal ausgetäumt und man ist somit wieder in der Realität angekommen und kann Ihnen nur das Beste für die Zukunft wünschen, so daß die armen Iren die aktuelle Wirtschaftskrise gut meistern werden. isch wachjahren mrenhaus der für das auf Hilfen
Geschrieben von Andreas
in Aktien, Banken, Börse, Finanzkrise, Immobilien, Kredite, News
um
19:06
| Kommentar (1)
| Trackbacks (0)
Wie geht es weiter mit dem Wirtschaftsstandort Deutschland...Mittwoch, 25. Februar 2009
Heute legte in Brüssel im Auftrag der EU eine internationale und vor allem renommierte Wirtschaftsexpertengruppe eine neue Studie über die mögliche Entwicklung für das kommende Jahr 2010 für die komplette Eu und die jeweiligen einzelnen Mitgliedsstaaten der EU vor. Demnach werden die wirschaftlichen Gesamtleistungen im kommenden Jahr zwar um 1,2 % im Durchschnitt ansteigen, aber die Entwicklung der heimischen Wirtschaft in Deutschland wird auch im kommenden Jahr um 0,5 % rückläufig sein.
Wie kann so etwas sein, obwohl die heimischen Analysten bereits eine Ende der Rezession für Deutschland erwarten. Der geschätzte Rückgang des deutschen Bruttoinlandsproduktes geht auf die Annahme zurück, da Deutschland stark von den Exporten seiner Güter und Dienstleistungen abhängig ist und somit im kommenden jahr der Zuwachs und die bestehende internationale Nachfrage nach deutschen Produkten noch sehr verhalten sein wird. Man schätzt daher hier lieber etwas vorsichtiger das kommende Jahr ein, da keiner genau sagen kann, wie es wirklich weitergehen wird. Es stellt sich aber auch die Frage, wie jeder einzelne Nationalstaat der Welt aus der aktuellen und vor allem importierten Wirtschaftskrise herauskommen wird. Es mehren sich national und international zwar die Anzeichen, daß sich die Wirtschaft im zweite Halbjahr 2009 leicht erholen wird von der bestehenden Rezession und das der wirtschaftliche Abschwung seinen Stillstand erreichen wird, aber trotzdem bleibt ein gewisses Restrisiko aufgrund der bedrohlichen Ausmaße der jetzigen internationale Krise bestehen. Die internationalen Experten erwarten somit kein schnelles Ende für die Wirtschaftskrise in Deutschland und gehen zugleich von einem sehr massiven Anstieg der Arbeitslosenzahl in Deutschland aus. Deutschland wir somit erst die kompletten Folgen der aktuellen erst im kommenden Jahr spüren. Als kleiner Trost erwarten die Analysten das es innerhalb der EU nur noch Spanien schlimmer treffen wird als uns. Man darf und sollte sich aber trotzdem fragen, wer hier nun recht behalten wird, entweder die nationalen oder internationalen Wirtschaftsökonomen mit ihren möglichen Szenarien, wie sich der Wirtschaftsstandort Deutschland entwickeln wird.
Geschrieben von Andreas
in Banken, Börse, Finanzkrise, Kredite, News
um
18:28
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Wer zahlt für die aktuelle Wirtschaftskrise in Deutschland ???Dienstag, 24. Februar 2009
Es stellt sich immer mehr für die deutschen Verbraucher und Konsumenten, wer zahlt die Zeche und den Preis für die aktuelle Wirtschaftskrise und die dazugehörigen milliardenschweren Konjunkturprogramme der deutschen Bundesregierung, etwa der kleine Steuerzahler durch eventuelle kurzfristige Steuererhöhungen im kommenden Jahr 2010, wenn das Größte und Schlimmste von der aktuellen importierten Wirtschaftskrise bei uns überstanden ist.
Nach Einschätzungen von renommierten Analysten könnte der deutsche Staat ohne eine außerplanmäßige Steuererhöhung auskommen, da die wichtigsten deutsche Industrieunternehmen und die jetzigen geltenden staatlichen Rahmenbedingungen für die heimische Wirtschaft stark genug sind, um der Krise ausreichend zu trotzen. Es wird zwar eine Menge des aktuellen investierten Geld im Nirvana verschwinden, aber man sollte auch die aktuellen Konjunkturprogramme langfristig als Stärkung für die deutsche Wirtschaft und deren zukünftige Entwicklung der Konjunktur positiv sehen. Durch diese Krise entsteht zugleich auch die Chance, besser und gestärkt in die möglichen Zukunftsindustrien wie Windkraft und Sonnenenergie zu investieren. Für den deutschen Steuerzahler besteht hinsichtlich der aktuellen Krise eher die Gefahr einer möglichen Horror-Inflation, sofern die Pessimisten unter den Prognosen über die wirtschaftliche Entwicklung leider recht behalten sollten. Hierbei kommt aber der deutsche Staat ins Spiel, da er für die Wirtschaft die notwendigen Rahmenbedingungen stellt und auch überwacht. Man kann hier als gute Beispiele die Milliarden für die kriselnden Banken, Wie Hypo Real Estate und die HSH Nordbank sehen, wo er durch massive finanzielle Stützungen in Form von Kreditzusagen und staatlichen Bürgschaften seinerseits für den geltenden Ordnungsrahmen sehen, womit er versucht diesen aufrecht zu erhalten. Das gleiche gilt wohl demnächst für den angeschlagenen Autobauer OPEL, womit er diverse Arbeitsplätze direkt und indirekt erhalten will. Die Zeche hierfür zahlen nicht wir, sondern die folgenden Generationen, da diese die Rechnung für das heutige staatliche Wirtschaften in irgendeiner Form erhalten werden, aber dieses wird aus staatlicher Sicht möglichst nicht erwähnt und man darf daher gespannt sein, was die diese importierte Krise und wirklich noch kosten wird.
Geschrieben von Andreas
in Aktien, Banken, Börse, Finanzkrise, Kredite, News
um
18:44
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Die wirtschaftliche Realität und die Prognosen für den deutschen ArbeitsmarktMontag, 23. Februar 2009
Glaubt man den aktuellen Prognosen den renommierten IFO-Wirtschaftsforschungsinstitut aus München für das laufende Jahr 2009, so steigt die Zahl de Erwerbslosen Menschen in Deutschland ab Sommer rapide um 700.000 Menschen sprunghaft an. Die Zahl der Arbeitslosen würde somit noch drastischer ansteigen als die erwartete Zahl durch die Bundesagentur für Arbeit mit Sitz in Nürnberg.
Nach dem aktuellen Gutachten für die Entwicklung des deutschen Arbeitsmarktes durch das IFO wird die aktuelle Wirtschaftskrise ab dem Sommer zu sogenannten Massenentlassungen auf dem heimischen Arbeitsmarkt führen. Man kann zwar dieser Prognose einen gewissen Glauben schenken, aber wie und gerade in welcher Höhe sich die Arbeitslosenzahl zu nehmen wird, kann aus heutiger Sicht dennoch nicht genau prognostiziert werden. Es bleibt hier unbestritten, daß die Zahl der Erwerbslosen in Deutschland weiter zunehmen wird im Laufe diesen Jahres, da die produzierenden Exportunternehmen bald keine neuen Aufträge mehr zum Herstellen Ihrer Erzeugnisse mehr haben und somit keine Arbeit für die vorhandenen beschäftigten Mitarbeiter da ist. Zur Zeit gibt es dadurch einen sehr starken Anstieg des Modell Kurzarbeit von der Agentur für Arbeit, aber dieses Modell ist auch zeitlich befristet und die betroffenen Unternehmen können zwar somit eine gewisse Zeit die bestehende Krise überbrücken, aber was dann kommt bleibt offen. Die bestehende Krise zwingt immer mehr Unternehmen aus Deutschland zur Rückhaltung von Neueinstellungen von benötigten und qualifizierten Fachpersonal und der Verlängerung von befristeten Arbeitsverträgen. Im Laufe des Jahres könnten somit wohl viele beschäftigten Arbeitnehmern, die zur Zeit noch in Kurzarbeit sind, wohl den Weg in die Arbeitslosigkeit gehen, da die Unternehmen die mittel- und langfristige Planung noch nicht vornehmen können, da keiner genau weiß, wie sich die Krise national und international entwickeln wird. Des Weiteren haben heute auch noch die Pessimisten der Deutschen Bank in Form von Herrn Walters eine neue und vor allem noch düstere Aussicht über die generelle Entwicklung der deutschen Wirtschaft und den hiesigen Arbeitsmarkt veröffentlicht. Die deutsche Wirtschaft wird durch solche neuen Aussagen immer weiter verunsichert und es könnte daher Jahre dauern, bis die Bevölkerung wieder ein gewisses Vertrauen in die jetzige Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik gefaßt haben wird. Man kann daher nur positiv in die Zukunft sehen und sollte nicht alles so negativ sehen und werten, wie die letzten Prognosen den kurz- und mittelfristigen Entwicklungstrend für Deutschland sehen.
Geschrieben von Andreas
in Aktien, Banken, Börse, Finanzkrise, News
um
17:44
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Kommt jetzt eventuell auch noch eine Währungskrise auf uns zu...Freitag, 20. Februar 2009
Heute erlebt die deutsche Börse in Frankfurt eine regelrechte Talfahrt des eignen Leitindexes DAX gen 4.000 Punkte, da die börslichen Vorgaben aus den USA und dem asiatischen Raum nur sehr dürftig und sehr schlecht für die deutsche und alle anderen wichtigen europäischen Börsenplätze waren. Auf dem Börsenpaket geht eine regelrechte Angst um, da die Börsianer in Frankfurt zur Zeit mehr schwarz als hell sehen.
Der gesamte negative Trend über die gesamte Woche hat den Dax mal eben 10 % an seinem gesamten Wert gekostet und somit haben sich die schönen Gewinne der jeweiligen Kurse von der Woche komplett in Luft aufgelöst. Daran kann man erkennen, wie riskant die weltweiten Börsen zur Zeit auf alle möglichen guten und schlechten Wirtschaftsmeldungen sofort reagieren. Das nicht vorhandene Vertrauen der privaten und beruflichen Anleger ist einer der wichtigen Hauptgründe für die jeweiligen Hoch- und Talfahrt an wichtigen Börsen in aller Welt. Hinzu kommt auch noch die Sorge, daß die wichtigsten Währungen der Welt laut mehrer Analysten vor einer Krisen stehen, die die gesamte Welt noch nicht gesehen. Nach der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise soll somit die nächste Krise die lahmende Weltwirtschaft erreichen, sofern man den Schwrzmalern unter den Analysten Glauben schenken will. So könnten sich sehr bald diverse Nationalstaaten mit ihren jeweiligen Währungen gegenüber den anderen abschotten und somit wäre die Grundlage für einen internationalen Konflikt im Bereich der Wirtschaft kurzfristig vorprogrammiert und die Folgen wären aus heutige Sicht noch nicht absehbar. Es ist zwar richtig des es mehreren Volkswirtschaften der Eurozone nicht gerade gut geht, wie z. B. Griechenland und Irland, aber man sollte hier mit seinen Andeutungen doch etwas mehr vorsichtiger sein, da sonst die angespannte Lage hier sich noch weiter zuspitzen könnte. Dieses harte Los triff auch auf die Schwellenländer Indien und China zu, da diese Schwellenländer das gleiche Schicksal haben werden, wie die angeschlagenen Staaten der EU. Ein Patentrezept für eine neue überschaubare weltwirtschaftsordnung scheint es aktuell noch nicht zu gegeben und man darf gespannt sein auf den G-20 Gipfel in ein paar Wochen in London, wo eine neue Grundlage für eine neue und vor allem überschaubare Finanzordnung geschaffen werden.
Geschrieben von Andreas
in Aktien, Banken, Börse, Finanzkrise, Kredite, News
um
17:42
| Kommentare (2)
| Trackbacks (0)
Die Folgen der weltweiten Rezession auf Schwedisch...Donnerstag, 19. Februar 2009
Die Folgen aus der beinahe Pleite von dem amerikanischen Autobauer General Motors hätten für deren schwedische Tochter Saab nicht härter kommen können, da die schwedische Traditionsmarke das sogenannte Bauernopfer bei der generellen und erforderlichen Sanierung für das eigene Überleben des ehemals größten Automobilkonzern. Die Folgen hierfür sind weltweit zu spüren sein und es wird die Firmenteile treffen, die sehr weit weg von der amerikanischen Firmenzentrale in Detroit entfernt sind.
In Schweden gehen als Folge des erforderlichen Sanierungskonzeptes und als Folge der weltweiten Rezession im Automobilsektor somit für die Marke Saab kurzfristig und endgültig die Lichter aus. Die Folgen für die Neugestaltung von GM für die deutsche Tochter Opel sind noch nicht ganz geklärt, aber GM erwägt und wird hierbei wohl den Erhalt aller deutschen Produktionstätten in Betracht ziehen, da Opel ein größeres Potenzial als Saab für die Zukunft bietet. Man darf hier bis Ende März 2009 gespannt sein, wie es bei Opel und seinen Standorten weitergehen wird. Innerhalb der nächsten 6 Wochen soll ein spezielles Sanierungskonzept zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern erarbeitet werden, womit Opel für die nahe Zukunft oder gar ein potenziellen Finanzinvestor fit gemacht werden soll. Wie es in Schweden mit Saab und seinen 4.500 Beschäftigten weitergehen soll kann man aus aktueller Sicht noch nicht sagen, da für heute erst einmal ein vorläufiger Insolvenzantrag von Saab erwartet wird. Die jetzige Unternehmensleitung kann sich zwar eine Weiterproduktion von anderen wichtigen Industriegütern in Schweden vorstellen, aber trotzdem sollte man hier ein riesengroßes Fragezeichen stehen lassen, da keiner genau sagen kann, was Saab denn nun für andere Unternehmen herstellen will. Man solte heir sehr gespannt die nächsten tage und Wochen abwarten, wie es mit dem Unternehmen Saab und deren vorhandenen Produktionsstätten in Schweden eventuell weitergehen soll. Man sprach hier von der industriellen Produktion von Windkraftanlagen. Da indirekt durch die Pleite von Saab weitere 25.000 Stellen in Schweden betroffen sind, muß man hier auch sehen wie weitergehen soll. Ein schwarzer Tag für die schwedische Automobilindustrie ist das Ergebnis und die Folgen kann keiner aus heutiger Sicht absehen.
Geschrieben von Andreas
in Aktien, Banken, Börse, Finanzkrise, Kredite, News
um
18:33
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Der weiße Ritter für Opel in Bochum kommt aus NRWMittwoch, 18. Februar 2009
Der Ministerpräsident Jürgen Rüttgers befindet sich zur Zeit in den USA und will den angeschlagenen Autokonzern Opel und vor allem das Werk in Bochum vor der eventuellen baldigen Schließung retten. Er versucht nebenbei im fernen Detroit das dortige Management von General Motors vom Erhalt der deutschen Standorte von Opel zu überzeugen und vielleicht gelingt ihm dieser geniale Coup in den nächsten Tagen.
Es stellt hier sich die entscheidende Frage, wie will er diesen Schachzug zu Stande bringen, den Opel gehört seit 1929 zum weltweiten GM Konzern und ist von den Entscheidungen und den Finanzmitteln des amerikanischen Mutterkonzern total abhängig. Die Automarken Opel und auch die schwedische Marke Saab können ohne die finanziellen Mittel nicht alleine in Europa überleben. Man bedenke hier vor allem auch die gewachsenen Verknüpfungen innerhalb des gesamten General Motors Konzern, der weltweit aktiv ist. Wie will der selbst ernannte Retter aus NRW die deutschen Standorte in Bochum, Eisenach, Kaiserslautern und Rüsselsheim vor dem Aus retten, da GM in seinem vorgelegten Rettungsplan weltweit 47.000 Arbeitsplätze in den nächsten Jahren einsparen will und muß, um überhaupt überlebensfähig zu sein. Wobei innerhalb der USA selbst fünf komplette Werke und 26.000 Stellen vom ehemals größten Autobauer der Welt ersatzlos gestrichen werden. Die Zukunft der anderen Automarken, die zum GM Konzern gehören, wurde nur angerissen und hierfür liegen offiziell noch keine genauen Sanierungskonzepte vor. Man kann zwar hier den Einsatz von Herrn Rüttgers verstehen und auch gut heißen, aber die endgültige Entscheidung fällt in Washington durch die neue US-Regierung, da diese GM weitere Kredite in Höhe von knapp 13 Milliarden US kurzfristig zur Verfügung stellen muß, da Gm sonst Ende März diesen Jahres zahlungsunfähig ist. Die US-Regierung hat mit der eigenen Wirtschaftskrise genug zu tun und daher ist Deutschland für die US-Regierung sehr weit weg und spielt somit überhaupt keine Rolle. Man kann daher nur hoffen, daß entweder die deutsche Bundesregierung oder ein potenzieller Finanzinvestor mit Weitsicht bei Opel oder gar GM kurzfristig einsteigen muß, da sonst der gesamte Konzern vor dem baldigen Ende steht. Ein Hauptziel bei der kommenden Sanierung muss die Reduktion der vorhandenen Kostenstruktur sein, da diese generell bei GM zu hoch sind und dieses geht nur auf Kosten der Arbeitnehmer, die hierzu den größten Beitrag wie üblich leisten werden und somit ohne Beschäftigung kurzfristig stehen werden.
Geschrieben von Andreas
in Aktien, Banken, Börse, Finanzkrise, Immobilien, Kredite, News
um
19:10
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Der gute alte VEB ist in Deutschland wieder da...Dienstag, 17. Februar 2009
Ein sehr bekannter Begriff aus der DDR macht heute die Runde in der deutschen Wirtschaft der sogenannte VEB, der Betrieb der vom Staat aus gelenkt und gesteuert wird in jeglicher Hinsicht. Der VEB bedeutet Volkseigener Betrieb und gehört sozusagen dem deutschen Staat. Dieses könnte aktuell heute bei der deutschen Tochter Opel von General Motors passieren, da heute in Washington D.C die großen drei Autobauer GM, Ford und Chrysler der neuen US - Regierung Rede und Antwort für neue Milliardenkredite zum eigenen Überleben stehen müssen und der aktuelle Ausgang ist sehr ungewiß.
GM, Ford und Chrysler hatten zuletzt vor 3 Monaten 14 Milliarden $ Überbrückungskredite von der alten US - Regierung mit der Auflage zum internen Sanieren bekommen. Heute ist der sogenannte Jugedement Day, wo die amerikansichen Autobauer erklären müssen, wie sie ihr jeweiliges Unternehmen kurz- und mittelfristig sanieren wollen. Ford und Chrysler wollen nach Analystenangaben jeweils mehrere 10.000 Stellen und Werke in den USA streichen, wobei es Ford generell besser als Chrysler geht und man davon ausgehen kann, dassFord alleine die aktuelle Wirtschaftskrise in den USA überleben wird. Bei Chrysler sieht es aus wirtschaftlicher Sicht sehr düster und schlecht von allen drei Autobauern aus Detroit aus und damit besteht hier die größte Gefahr einer möglichen Insolvenz, wie diese schon seit Tagen durch die wichtigen Wirtschaftsmedien der USA spekuliert wird. Bei GM sieht es daher ähnlich, wie bei Chrysler aus und daher besteht beim ehemals größten Autobauer der Welt die Gefahr, dass die geplante Sanierung auch die deutsche Tochter Opel voll treffen kann. Aufgrund der sehr schlechten wirtschaftlichen Lage ist eine Schließung der Opelwerke in Antwerpen und Bochum nicht ausgeschlossen und der Verkauf des Werkes in Eisenach käme noch dazu, um das Überleben der amerikanischen Mutter GM zu Ermöglichen. Die Folgen für den Wirtschaftsstandort Deutschland wären nicht katastrophal, da hierdurch direkt und indirekt ca. 150.000 Arbeitsplätze bedroht wären. Daher überlegt die deutsche Bundesregierung, ob sie sich nicht direkt an Opel beteiligen soll, um so das schlimmste Zenario und die mögliche Schließung deutscher Werke entgegen zu wirken. Diese politische Überlegung geht in die richtige Richtung, da Opel an sich ein gesundes deutsches Unternehmen wäre und ein Nachfragemarkt für die Autos von Opel vorhanden ist. Es stellt sich daher hier die Frage, in welcher Form und in welchem Zeitraum sich der deutsche Staat mit Steuermitteln beim angeschlagenen Autobauer Opel zu dessen eigener Sanierung beteiligen soll. Der ursprüngliche Grundgedanke geht also in Richtung VEB, aber mit der Annahme, daß der deutsche Staat hier nur auf Zeit die wirtschaftlichen Belange von Opel steuern und lenken wird, bis das Opel selbständig unternehmerisch arbeiten kann.
Geschrieben von Andreas
in Banken, Börse, Finanzkrise, Immobilien, Kredite, News
um
12:40
| Kommentare (3)
| Trackbacks (0)
Die wahnwitzige Wahrheit und Realität bei aktuellen Wirtschaftsprognosen....Montag, 16. Februar 2009
Ein altes Sprichwort sagt aus, glaube keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast und dieses kann man heute bei der aktuellen und neuen Prognose vom DIW Institut aus Berlin für die aktuelle Entwicklung der heimischen Wirtschaft am Standort Deutschland erkennen. Das DIW prognostiziert gerade mal wieder eine neue und sehr negative Entwicklung mit einen historischen Einbruch für den heimischen Standort voraus.
Der geneigte Leser weiß, das die Prognosen vom DIW generell immer sehr negativ ausfallen und daher wundert es hier niemanden mehr, daß das Wirtschaftsforschungsinstitut einen sehr dunkle Zukunft über die mittelfristige wirtschaftliche Entwicklung für die produzierenden Unternehmen in Deutschland vorhersagt. Man darf im Allgemeinen nicht vergessen, daß wie die aktuelle Wirtschaftskrise vom Ausland her importiert haben, da es der wichtigen deutschen Exportindustrie im Vergleich zu anderen wichtigen Exportnationen der Welt, wie den USA, Japan und Großbritanien dennoch deutlich besser da steht. Dieses ist auf die letzten Sozialreformen von 2004 zurückzuführen, die Gesetzte sind besser bekannt auch als die "Hartzgesetze". Wenn man sich die aktuelle Prognose glauben schenken darf, dann hätten wir aktuell einen Rückgang von 4,5 % und dieses wäre der höchste gemessene Rückgang der erbrachten Wirtschaftsleistungen in einem festgelegten Vergleichszeitraum. Man kann und will auch hier nicht bestreiten oder gar widerlegen, dass aufgrund des zweistelligen Absatzeinbruches in der international ausgerichteten Automobilindustrie und der wichtigen Maschinenbaubranche das deutsche BIP in diesen Jahr 2009 zurückgehen wird. Es stell sich daher hier nur noch die Frage, wie hoch der reale Rückgang sein wird. Aktuell ist aber auch schon erkennbar, daß die Export aller Wirtschaftsgüter zum ersten mal seit 1993 rückläufig sein wird und man darf hier gespannt sein, welche Höhe dieser Rückgang erreichen wird. Die beiden Konjunkturpakete der Bundesregierung zeigen aber schon kurzfristig die gewünschte Reaktion und mildern den drastischen Einbruch innerhalb der deutschen Wirtschaft ein wenig ab und wenn man der Prognose des DIW glauben darf, geht es im zweiten Halbjahr sogar wieder leicht aufwärts. Es kann daher für alle nur gelten abwarten und Tee trinken.
Geschrieben von Andreas
in Aktien, Banken, Börse, Finanzkrise, Immobilien, Kredite, News
um
19:12
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
(Seite 1 von 2, insgesamt 18 Einträge)
» nächste Seite
Competition entry by David Cummins powered by Serendipity v1.0 |
KalenderKontakt:BlogrollAutorenSyndicate This BlogProjekt Verkauf |

Kommentare