Heute tagte in Rüsselsheim der gesamte Aufsichtsrat der deutschen Adam Opel AG und hat über die mögliche Zukunft der deutschen Tochter von General Motors aus Detroit entschieden. Der Weg in die Selbstständigkeit für alle deutschen Opelwerke wurde gewählt und ob dieser der richitge Weg in der Zukunft ist, weiß aus heutiger Sicht keiner, aber es ist die Einzigste realistische Möglichkeit, so dass die Marke Opel in Deutschland und Europa bei einer eventuellen kurzfristigen Pleite des amerikanischen Mutterkonzern GM wegen Zahlungsunfähigkeit am Leben bleiben könnte.
Aktuell wurde heute der Plan in die Wege geleitet, so dass alle europäischen Produktionsstätten von GM und Opel erhalten bleiben könnten und in einer Art Kooperation mit der amerikanischen Mutter GM zusammen versuchen, gemeinsam das angeschlagenen Unternehmen wieder auf die Beine zu stellen.
Man kann daher aus wirtschaftlicher Sicht ausgehen, daß dieses nicht ohne jeglichen Abbau von Arbeitsplätzen oder gar ganzen Werkschließungen von statten gehen wird, da alleine Opel Deutschland knapp eine Milliarde Euro einsparen muß. Des Weiteren benötigt die Adam opel AG staatliche Zuschüsse in Höhe von 3,3 Milliarden Euro um somit das schlimmste zu überstehen. Ein Einstieg der Bundesregierung wird daher auf keinen Fall mehr ausgeschlossen.
Auch eine Verkauf des Werkes im thüringischen Eisenach an den Mitkonkurrenten Daimler Benz steht im Raume. Man darf hier echt gespannt sein, wohin die Reise für die Adam Opel AG und ihre deutschen Werke gehen wird. Entweder klappt der geplante Sanierungsplan mit oder ohne staatliche Hilfe oder es gehen, wie bei der schwedischen Tochter Saab, für immer die Lichter aus. Des Rätsels Lösung weiß nur die Zeit und daher heißt es hier abwarten und man kann nur hoffen, daß alle Beteiligten den richtigen Weg zur Rettung von Opel einschlagen und betreten werden.
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