Heute legte in Brüssel im Auftrag der EU eine internationale und vor allem renommierte Wirtschaftsexpertengruppe eine neue Studie über die mögliche Entwicklung für das kommende Jahr 2010 für die komplette Eu und die jeweiligen einzelnen Mitgliedsstaaten der EU vor. Demnach werden die wirschaftlichen Gesamtleistungen im kommenden Jahr zwar um 1,2 % im Durchschnitt ansteigen, aber die Entwicklung der heimischen Wirtschaft in Deutschland wird auch im kommenden Jahr um 0,5 % rückläufig sein.
Wie kann so etwas sein, obwohl die heimischen Analysten bereits eine Ende der Rezession für Deutschland erwarten. Der geschätzte Rückgang des deutschen Bruttoinlandsproduktes geht auf die Annahme zurück, da Deutschland stark von den Exporten seiner Güter und Dienstleistungen abhängig ist und somit im kommenden jahr der Zuwachs und die bestehende internationale Nachfrage nach deutschen Produkten noch sehr verhalten sein wird. Man schätzt daher hier lieber etwas vorsichtiger das kommende Jahr ein, da keiner genau sagen kann, wie es wirklich weitergehen wird.
Es stellt sich aber auch die Frage, wie jeder einzelne Nationalstaat der Welt aus der aktuellen und vor allem importierten Wirtschaftskrise herauskommen wird. Es mehren sich national und international zwar die Anzeichen, daß sich die Wirtschaft im zweite Halbjahr 2009 leicht erholen wird von der bestehenden Rezession und das der wirtschaftliche Abschwung seinen Stillstand erreichen wird, aber trotzdem bleibt ein gewisses Restrisiko aufgrund der bedrohlichen Ausmaße der jetzigen internationale Krise bestehen.
Die internationalen Experten erwarten somit kein schnelles Ende für die Wirtschaftskrise in Deutschland und gehen zugleich von einem sehr massiven Anstieg der Arbeitslosenzahl in Deutschland aus. Deutschland wir somit erst die kompletten Folgen der aktuellen erst im kommenden Jahr spüren. Als kleiner Trost erwarten die Analysten das es innerhalb der EU nur noch Spanien schlimmer treffen wird als uns. Man darf und sollte sich aber trotzdem fragen, wer hier nun recht behalten wird, entweder die nationalen oder internationalen Wirtschaftsökonomen mit ihren möglichen Szenarien, wie sich der Wirtschaftsstandort Deutschland entwickeln wird.
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