Die Folgen aus der beinahe Pleite von dem amerikanischen Autobauer General Motors hätten für deren schwedische Tochter Saab nicht härter kommen können, da die schwedische Traditionsmarke das sogenannte Bauernopfer bei der generellen und erforderlichen Sanierung für das eigene Überleben des ehemals größten Automobilkonzern. Die Folgen hierfür sind weltweit zu spüren sein und es wird die Firmenteile treffen, die sehr weit weg von der amerikanischen Firmenzentrale in Detroit entfernt sind.
In Schweden gehen als Folge des erforderlichen Sanierungskonzeptes und als Folge der weltweiten Rezession im Automobilsektor somit für die Marke Saab kurzfristig und endgültig die Lichter aus. Die Folgen für die Neugestaltung von GM für die deutsche Tochter Opel sind noch nicht ganz geklärt, aber GM erwägt und wird hierbei wohl den Erhalt aller deutschen Produktionstätten in Betracht ziehen, da Opel ein größeres Potenzial als Saab für die Zukunft bietet. Man darf hier bis Ende März 2009 gespannt sein, wie es bei Opel und seinen Standorten weitergehen wird. Innerhalb der nächsten 6 Wochen soll ein spezielles Sanierungskonzept zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern erarbeitet werden, womit Opel für die nahe Zukunft oder gar ein potenziellen Finanzinvestor fit gemacht werden soll.
Wie es in Schweden mit Saab und seinen 4.500 Beschäftigten weitergehen soll kann man aus aktueller Sicht noch nicht sagen, da für heute erst einmal ein vorläufiger Insolvenzantrag von Saab erwartet wird. Die jetzige Unternehmensleitung kann sich zwar eine Weiterproduktion von anderen wichtigen Industriegütern in Schweden vorstellen, aber trotzdem sollte man hier ein riesengroßes Fragezeichen stehen lassen, da keiner genau sagen kann, was Saab denn nun für andere Unternehmen herstellen will.
Man solte heir sehr gespannt die nächsten tage und Wochen abwarten, wie es mit dem Unternehmen Saab und deren vorhandenen Produktionsstätten in Schweden eventuell weitergehen soll. Man sprach hier von der industriellen Produktion von Windkraftanlagen. Da indirekt durch die Pleite von Saab weitere 25.000 Stellen in Schweden betroffen sind, muß man hier auch sehen wie weitergehen soll. Ein schwarzer Tag für die schwedische Automobilindustrie ist das Ergebnis und die Folgen kann keiner aus heutiger Sicht absehen.
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