Ein altes Sprichwort sagt aus, glaube keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast und dieses kann man heute bei der aktuellen und neuen Prognose vom DIW Institut aus Berlin für die aktuelle Entwicklung der heimischen Wirtschaft am Standort Deutschland erkennen. Das DIW prognostiziert gerade mal wieder eine neue und sehr negative Entwicklung mit einen historischen Einbruch für den heimischen Standort voraus.
Der geneigte Leser weiß, das die Prognosen vom DIW generell immer sehr negativ ausfallen und daher wundert es hier niemanden mehr, daß das Wirtschaftsforschungsinstitut einen sehr dunkle Zukunft über die mittelfristige wirtschaftliche Entwicklung für die produzierenden Unternehmen in Deutschland vorhersagt. Man darf im Allgemeinen nicht vergessen, daß wie die aktuelle Wirtschaftskrise vom Ausland her importiert haben, da es der wichtigen deutschen Exportindustrie im Vergleich zu anderen wichtigen Exportnationen der Welt, wie den USA, Japan und Großbritanien dennoch deutlich besser da steht.
Dieses ist auf die letzten Sozialreformen von 2004 zurückzuführen, die Gesetzte sind besser bekannt auch als die "Hartzgesetze". Wenn man sich die aktuelle Prognose glauben schenken darf, dann hätten wir aktuell einen Rückgang von 4,5 % und dieses wäre der höchste gemessene Rückgang der erbrachten Wirtschaftsleistungen in einem festgelegten Vergleichszeitraum. Man kann und will auch hier nicht bestreiten oder gar widerlegen, dass aufgrund des zweistelligen Absatzeinbruches in der international ausgerichteten Automobilindustrie und der wichtigen Maschinenbaubranche das deutsche BIP in diesen Jahr 2009 zurückgehen wird. Es stell sich daher hier nur noch die Frage, wie hoch der reale Rückgang sein wird.
Aktuell ist aber auch schon erkennbar, daß die Export aller Wirtschaftsgüter zum ersten mal seit 1993 rückläufig sein wird und man darf hier gespannt sein, welche Höhe dieser Rückgang erreichen wird. Die beiden Konjunkturpakete der Bundesregierung zeigen aber schon kurzfristig die gewünschte Reaktion und mildern den drastischen Einbruch innerhalb der deutschen Wirtschaft ein wenig ab und wenn man der Prognose des DIW glauben darf, geht es im zweiten Halbjahr sogar wieder leicht aufwärts. Es kann daher für alle nur gelten abwarten und Tee trinken.
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