Ein Widerspruch wurde heute in Deutschland bekannt, aufgrund der aktuellen Finanzkrise haben alle wichtigen Großbanken im abgelaufenen Jahr ein deutliches Minus erwirtschaftet und somit dürften die vertraglich garantieren Bonus- und Sonderzahlungen an die Investmentbänker sehr gering ausfallen bzw gar nicht erst an sie ausgezahlt werden. Die feinen Herren der deutschen Investmenttochter der Dresdner Bank fordern nun aktuell mal eben ihren Bonus von sage und schreibe von 400 Millionen € für ihre erbrachten Dienstleistungen ein.
Der geneigte Leser wird sich hier nun denken, da kann was nicht stimmen und da hat er vollkommen recht, denn es kann nicht sein, das man für eine negative Leistung im Nachhinein noch reichhaltig belohnt wird. Man beachte, das die kleine Investmentbank im letzten Jahr einen Verlust von nur 2,5 Milliarden € alleine erwirtschaftet hat und sich nun aktuell selber noch mit einer sehr großzügigen Bonuszahlung für die jeweiligen Manager belohnen will. Das kann und darf nicht passieren, da sonst das allgemeine Verständnis innerhalb der deutschen Bevölkerung nicht mehr dafür vorhanden wäre. Die Gier nach Geld und Macht ist hier größer als die wirtschaftliche Realität, da die Bank aktuell an die Commerzbank und den deutschen Staat als Teilinhaber verkauft worden ist.
Man kann nur hoffen, dass der Gier nach noch mehr Geld hier die realen Grenzen aufgezeigt werden und das diese gierigen Manager froh sein sollten, daß sie aktuell noch eine feste Anstellung haben und nicht schon längst arbeitslos sind, wie viele ihrer Kollegen in der Bankenbranche. Die Wirtschaft in Deutschland spiegelt zur Zeit als möglichen Richtungen der internationalen Wirtschaftskrise wieder, da gehen zum einen deutsche Traditionsmarken, wie Schiesser, Märklin und Rosenthal in vorläufige Insolvenz und zum Anderen fordern die Bankenmanager immer mehr Geld für die erbrachten Verluste.
Eine andere negative Auswirkung wurde heute in Ludwigshafen bekannt, da richtet sich der größte Chemiekonzern der Welt, die BASF sich auf eventuell bevorstehenden Entlassung an allen weltweiten Standorten ein und der internationale Absatz an verkauften Erzeugnissen Made in Germany geht deutlich zurück und entspricht somit der weltweiten wirtschaftlichen Realität. Man sieht hier nur, welche unterschiedlichen Kapriolen sich daher am heimischen Wirtschaftsstandort Deutschland zur Zeit abspielen und man versteht daher irgendwie die Welt nicht mehr. Man kann daher nur hoffen, daß die aktuelle Wirtschaftskrise möglichst schnell zu Ende ist und man so wieder in ruhige Zeiten kommen wird und sich der Markt wieder beruhigt.
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