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Die bittere Realität der US WirtschaftSamstag, 31. Januar 2009
Gestern wurden in Washington D.C. die neusten Zahlen über die aktuelle Entwicklung für das 4. Quartal 2008 der Wrtschaftsleitsung der USA veröffentlicht und diese sahe alles andere als gut aus. Die Wirtschaft der USA ist unter der Berücksichtigung der akuten und rückläufigen Weltwirtschaftskrise real um 3,8 % im Vergleich zum 4. Quartal 2007 dramatisch zurückgegangen.
Dieser drastische Rückgang der Wirtschaftsleistungen ist der stärkste Rückgang seit 27 Jahren und zeigt somit auch, daß die Wirtschaftsnation USA noch stärker inder Krise und Abschwung sind, als von den renomierten Ananlysten der US-Regierung vorab vermutet worden ist. Der wirtschaftliche Rückgang ist auf den akuten Konsumverzicht und die bestehende Unsicherheit der privaten Verbraucher der USA zurückzufühen, da diese ihr Geld eher zurückhalten bzw. Sparen und sich erstmal genau überlegen wofür sie überhaupt noch ihr Geld ausgeben werden in der kurz- und mittelfristen Zukunft. Innerhalb der USA werden nun die Rufe nach wirtschaftlichen Gegenmßnahmen immer lauter, um auf die aktuelle schlechte Entwicklung der heimischen Wirtschaft der USA entgegen zu wirken. Die neue US-Regierung unter Barack Obama hat daher ein Konjunkturprogramm in Höhe von sage und schreibe 825 Milliarden $ für die arg gebeutelte heimische Wirtschaft aufgelegt. Man beachte, daß hier einen gewissen Zeitraum von ca. 6 Monaten benötigt wird, bis die geplanten Wirtschaftsmaßnahmen in den USA greifen werden und Ihre Wirkung zeigen werden. Die USA wollen mit der aktuellen Konjunkturförderung neben der Belebung und Untertstüzung der heimischen Wirtschaft, auch die bestehende und sehr hohe Rekordarbeitslosigkeit von 11,8 Millionen Menschen zugleich auch in den Griff bekommen. Es wird daher seine Zeit dauern, bis die USA wieder aus wirtschaftlicher Sicht das Licht am Ende des Tunnels sehen werden und dieses könnte nach Meinung renommierter Wirtschaftsforscher erst Ende 2010 sein. Man wird daher hier abwarten und sehen, ob die neue Regierung die richtigen Maßnahmen eingeleitet hat, um aus dem Schlimmsten der aktuellen Wirtschaftskrise heraus zu kommen.
Geschrieben von Andreas
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11:40
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Der weltweite Arbeitsmarkt versus WirtschaftskriseDonnerstag, 29. Januar 2009
Heute wurden in Nürnberg die aktuellen Arbeitsmarktzahlen für den abgelaufenen Monat Januar veröffentlicht und die aktuelle weltweite Wirtscahftskrise hat nun auch voll den deutschen Arbeitsmarkt erreicht. Es waren aktuell 3.489.000 Menschen ohne Beschäftigung bei der Bundesanstalt für Arbeit als arbeitsuchend gemeldet. Dieses ist eine Zunahme gegenüber Dezember 2008 um sage und schreibe 387.000 Menschen.
Der rasante Anstieg der Zahl der Menschen in Deutschland ist noch deutlicher ausgefallen als zunächst von den Statistikern der Arbeitsagentur vermutet und geschätzt worden ist. Der neue Höchststand ist auf den Wegfall von vielen Arbeitsstellen aus dem Sektor Zeitarbeit und starken Einbruch auf Seiten des produzierenden Gewerbe zurückzuführen, da die eingehenden Aufträge stark rückläufig sind. Nach Schätzung des Vorsitzenden Frank Weise wird die stark angestiegene Zahl der Arbeitslosen zu einem größeren Minus im aktuellen Haushalt der Bundesanstalt für Arbeit führen, als dieser noch vor ein paar Wochen geschätzt worden ist. Der größere Bedarf an Geldern kann die Agentur für Arbeit aber durch eigene Finanzrücklagen in Höhe von 17 Milliarden € in diesem Jahr noch alleine ausgleichen und somit nicht auf eventuelle finanzielle Unterstützung durch die Bundesregierung in diesem Krisenjahr angewiesen. Obwohl aktuell sehr viele Leute entlassen worden sind, ist der aktuelle Anstieg dennoch geringer als in früheren Wirtschaftskrisen, da die deutschen Unternehmen das sogenannte Kurzarbeitergeld auf Zeit für sich entdeckt haben. Mit dieser begrenzten Maßnahme auf 18 Monate hilft die Bundesregierung den angeschlagenen Unternehmen und somit sind diese nicht gezwungen ihre geschulten Fachkräfte aufgrund fehlender Arbeit nicht sofort zu entlassen. Dieses merkt man aktuell an der Zahl von 400.000 Beschäftigten in Deutschland, die aktuell Kurzarbeitergeld vom Staat auf Zeit beziehen. Man kann hier zu den USA mit einem neuen Rekord für Arbeitslosigkeit seit 40 Jahren deutlich erkennen, daß unser Wirtschaftsstandort Deutschland besser auf die aktuelle Weltwirtschaftskrise mit gezielten Maßnahmen reagieren kann als andere wichtige Staaten im Vergleich. Die gewählten Maßnahmen zeigen auch bereits ihre Wirkung, da die Zahl der Arbeitslosen nicht so stark ausfällt, wie es eigentlich passieren sollte. Die Regierung versucht möglichst alles, um den Schaden für den Wirtschaftsstandort Deutschland möglichst gering zu halten.
Geschrieben von Andreas
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19:21
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Die wirtschaftliche Weltentwicklung im Krisenjahr 2009Mittwoch, 28. Januar 2009
Heute wurde in Washington, D.C. die aktuelle Wirtschaftsprognose für die weltweite Entwicklung der gesamten Weltwirtschaft für das laufende Krisenjahr 2009 durch den Internationalen Währungsfond, kurz IWF deutlich nach unten korrigiert und demnach wächst die Wirtschaft nach Einschätzung des IWF nur noch um 05, % in 2009 an.
Dieses wäre der langsamste Anstieg bzw. Zuwachs seit Ende des 2. Weltkrieges 1945 und es besteht sogar die Gefahr, daß die Weltwirtschaft rückläufig sein könnte, da man die Entwicklung über das ganze Jahr noch nicht genau vorhersagen kann. Der IWF sagt für den heimischen Wirtschaftsstandort Deutschland einen wirtschaftlichen Rückgang von 2,5 % für das laufende Jahr voraus. Zudem werden durch die aktuelle Wirtschaftskrise sind weltweit 2,2 Billiarden $ neue Schulden durch die Staaten der Welt entstanden und dieses ist eine sehr vorsichtige Schätzung der Wirtschaftsforscher aus Washington nach aktuellen neusten Berechnungen. Alle großen und vor allem wichtigen Volkswirtschaften sieht der IWF im Minus für das laufende Wirtschaftsjahr und sagt erstmalig ein wirtschaftliches Schrumpfen der Wirtschaftsleistungen der wichtigsten Industrieländer der Welt in Höhe von 2,9 % für 2009 voraus und erwartet zugleich für 2010 eine Wachstum von weltweit 1,1 %. Diese wirtschaftlichen Einschätzungen und Voraussagen sind generell mit Vorsicht zu genießen, da keiner genau sagen kann, wie lange und in welcher Höhe die weltweite Wirtschaftskrise noch anhalten bzw. dauern wird. Die Studie des IWF bestätigt aber die anderen wichtigen Wirtschaftsvorhersagen für das laufende Jahr 2009 und deuten zugleich aber auch das Ende des weltweiten Abschwungs der weltweiten Wirtschaftskrise an. Trotzdem weißt der IWF auf große mögliche Unsicherheiten für 2010 hin und rät weiterhin zu aktuellen Stützungsmaßnahmen der jeweilig betroffenen Nationalstaaten, wie z. B. das deutsche Konjunkturpaket in Höhe von 50 Milliarden €. Die Krise wird nach den Industriestaaten auch die Entwicklungsländer mit voller Wucht in diesem Jahr treffen und zugleich ist aber aufgrund der sehr günstigen Zinsen und weltweit sinkenden Rohstoffpreisen eine Trendwende im kommenden Jahr zu erkennen. Daher sollte man gestärkt aus der aktuellen Wirtschaftskrise herausgehen und somit neue Rahmen für eine bessere Überwachung der Weltwirtschaft unterstützen.
Geschrieben von Andreas
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17:47
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Wie der Sphönix aus der Asche kommt....Dienstag, 27. Januar 2009
Ist das Licht am Ende des Tunnels für den heimischen Wirtschaftsstandort Deutschland schon in erreichbarer Sichtweite, da man heute dem aktuellen monatlichen Umfrage des IFo-Geschäftsklimaindexes eine leichte Aufhellung für das kommende 2. Halbjahr 2009 bei den 7.000 befragten und teilnehmenden Unternehmen erkennen kann. Die Analysten des IFO- Indexes mit Sitz in München haben mit einem stärkeren Rückgang intern vorab gerechnet und es ist nicht so schlimm ausgefallen, wie es befürchtet worden ist.
Dieser wieder nach vorne schauende positive Trend für die mittelfristige Wirtschaftsentwicklungen spiegelte sich bereits auch in der Umfrage des ZEW Index aus Mannheim mit den gleichen Konjunkturerwartungen nieder, wie bei der heutigen Umfrage des IFO Indexes. Die heimische produzierende Industrie glaubt wieder an den kommenden Aufschwung und an ein schnelles Ende des aktuellen wirtschaftlichen Abschwungs in Deutschland, da beide bedeutenden Wirtschaftsindizes schon wieder besser ausfallen, als von den jeweils eigenen Wirtschaftsforschern vorab vermutet wurde. Das aktuelle und heute morgen von der amtierenden Bundesregierung verabschiedete neue Konjunkturpaket II zeigt schon somit vorab die gewünschte Wirkung bei den heimischen Unternehmen und stärkt den Glauben an eine besser wirtschaftliche Zukunft und das wir die aktuelle Rezession schneller und besser lösen als vor ein paar Wochen noch gedacht. Doch muß aber auch eine gewisse Unsicherheit hier bedacht werden, da keiner genau vorhersagen kann, was noch aus wirtschaftlicher Sicht passieren kann, siehe hier den angeschlagenen Automobilsektor und die Angst und das fehlende Vertrauen innerhalb der Banken bei der Neuvergabe von Krediten. Der angesehene IFO -Index ist ein sehr wichtiger Frühindikator für die Entwicklung der deutschen Wirtschaft innerhalb der kommenden nächsten Monate und hierdurch scheint durch den unerwarteten Anstieg ein wenig mehr Optimismus für die heimische Wirtschaft erkennbar zu sein. Es scheint somit, daß die Unternehmen wieder mehr Vertrauen hier zu lande erkennen lassen und somit mehreren sich die Anzeichen auf eine wirtschaftliche Trendwende im 2. Halbjahr 2009. Man kann sich diesem Glauben nur anschließen und hoffen dass es wirklich so kommen wird.
Geschrieben von Andreas
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19:33
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Aus der Traum für David bei der Übernahme von GoliathMontag, 26. Januar 2009
Da sah man vor einiger Zeit eine spektakuläre Übernahme in der Automobilzulieferbranche, wo das Familienunternehmen der Schaefflergruppe mit Sitz im Frankenland die Continentalegruppe aus Hannover in einer feindlichen Übernahme spontan übernommen hat und renommierte Finanzanalysten staunten dabei nicht schlecht, wie in einer Nacht- und Nebelaktion der kleine David den großen Goliath übernommen hat. Man bedenke hierbei die Schaefflergruppe hat alleine weltweit 60.000 Mitarbeiter und die Continentale ungefähr 150.000 Beschäftigte in aller Welt.
Die gesamte Übernahmeschlacht war eigentlich zum wirtschaftlichen Scheitern verurteilt, da sich beide Geschäftsführungen nicht gerade grün miteinander sind und erst am vergangenen Wochenende ist eine Art Burgfrieden zwischen beiden beteiligten Parteien geschlossen worden, da sich der aktuelle finanzielle und dramatische wirtschaftliche Niedergang hier der angeschlagenen Automobilindustrie stark wieder spiegelt. Das neue Großunternehmen sitzt nach neusten Schätzungen auf aktuell 22 Milliarden € Schulden und beim stark zurückgehenden Absatz innerhalb der weltweiten Automobilbranche ist der deutsche Zulieferer mehr als kalt erwischt worden und sucht aktuell und vor allem sehr schnell einen neuen Großinvestor, der bereit ist eine Menge Kapital in das bedrohte Unternehmen zu investieren. Man bedenke, die Schulden wollen bei der aktuellen wirtschaftlichen Krise erst einmal verdient werden und das ist zur Zeit bekanntlich nicht sehr einfach. In renommierten Fachkreisen wird bereits von Landes- oder Bundesbürgschaften für die Schaefflergruppe spekuliert, da keiner aus der heimischen Wirtschaftsbranche an einem Zusammenbruch dieses neuen Unternehmenszusammenschluss interessiert sein sollte. Es wären sonst ca. 210.000 Arbeitsplätze weltweit bedroht und daran wäre niemand interessiert. Diese Art der geplanten Bürgschaften wird und soll aber auch zeitlich begrenzt sein und zwar für den Zeitraum bis das Schlimmste von der aktuellen weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise überstanden sein wird. Die nächsten Tage werden zeigen wohin für die angeschlagene Schaefflergruppe die Reise gehen wird und wer der gesuchte weiße Ritter sein wird, der diesem renommierten Zulieferunternehmen unter die bekanntlichen Arme greifen wird und somit das Überleben und die anschließende Neuausrichtung aus finanzieller Sicht für eine gewisse Zeit begleiten wird. Man vermutet, dass zum einen das Land Niedersachsen hier kurzfristig einspringen wird und zum anderen eventuell der Bund, der aus dem geplanten staatlichen Rettungsfonds für bedrohte heimische Produktionsunternehmen etwas dazu beisteuern wird. Die Chance auf eine Überleben für die Schaefflergruppe ist sehr groß und dieses wir nach heutigen Analystenmeinungen auch klappen, es ist daher nur die Frage des Wie und Wann für die geplante Rettungsaktion.
Geschrieben von Andreas
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19:50
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Eine neue Hoffnung für die amerikanischen AutomobilbrancheSonntag, 25. Januar 2009
Bekanntlich gehen in den USA die Absatz- und Verkaufszahlen für Neuwagen bei den großen drei letzten Autobauern aus Detroit seit Monaten dramatisch zurück und es wird innerhalb der amerikanischen Wirtschaft befürchtet, daß in Folge der hausgemachten Rezession einer dieser großen Firmen insolvent oder gar ganz pleite gehen könnte. Aktuell fordern die komplette amerikanische Automobilbaubranche staatliche Sicherheiten und Kreditbürgschaften von der US-Regierung zum Überleben des jeweiligen produzierenden Unternehmens innerhalb und außerhalb der USA.
Die US-Autobauer hängen aktuell vom Wohlwollen der alten und neuen US-Regierung ab, da diese die sehr dringend benötigten und zum Überleben notwendige Kredite genehmigen müssen und dieses auch im begrenzten Ausmaß unternehmen. Heute hingegen kann eine neue interessante Meldung vom US-Autobauer Ford, da dieses Unternehmen von sich selbst nun behauptet, die eigenen finanziellen Mittel zu haben, um sich selbst aus der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise zu kommen. Nach eigenen Firmenaussagen steht Ford erheblich besser da als die beiden angeschlagenen Konkurrenten GM und Chrysler. Ford lehnt nach seiner Aussage somit nun die staatlichen und aktuellen Hilfen der US-Regierung ab. Dieses ist somit das erste erkennbare Zeichen innerhalb der stark angeschlagenen US-Wirtschaft, daß es einem großen Unternehmen doch wieder besser gehen könnte und somit ist vielleicht ein Wendepunkt für die von der Rezession stark gezeichneten US-Wirtschaft. Es bleibt aber trotzdem hier abzuwarten, wie man diese Aussage hier werten soll, da keiner genau sagen kann, wie weit und wie lange die Rezession noch anhalten wird innerhalb der USA. Die neue US-Regierung hat sein Volk auf eine lange und vor allem kritische Zeit aus wirtschaftlicher Zeit eingestimmt und daher wird man sehen, wie diese Aussage hier zu deuten sein wird.
Geschrieben von Andreas
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Der Segen für die deutsche AutoindustrieSamstag, 24. Januar 2009
Das aktuelle Konjunkturpaket II der deutschen Bundesregierung entwickelt sich als Segen für die deutschen Automobilbauer, da die neu eingeführte Abwrackprämie in Höhen von 2500 € für alte Autos, die älter als 9 Jahre sind, aktuell von der heimischen Bevölkerung sehr stark nachgefragt wird und somit der aktuell lahmende und stark rückläufige Absatz in Deutschland wieder beflügelt wird. Diese Prämie bietet für den deutschen Privatverbraucher ein starken Anreiz sein altes Fahrzeug mit dieser Prämie gegen ein neues Fahrzeug zu tauschen.
Die spürbare Ankurbulung der Nachfrage nach Neufahrzeugen hilft direkt der heimischen Automobilbaubranche und die Idee der amtierenden Regierung geht hier somit voll auf. Die steigende Nachfrage trifft hier vor allem auf dem Kleinfahrzeugsektor zu und führt hier zur steigenden Absatzzahlen für diese Automarken. Zugleich merkt der Sektor der Oberklassefahrzeuge nichts von der zusätzlichen Nachfrage. Es gibt aber auch Kritiker für die aktuelle Awrackprämie, da die Sonderprämie vor allem den ausländischen Herstellern von Kleinfahrzeugen in die Hände spielt somit nicht für die heimische Autobranche mehr von dem Sondergeldsegen übrig bleibt. Es gibt generell an jeglicher staatlichen Maßnahme immer Gewinner und Verlierer und daher bleibt es abzuwarten, ob die Prämie überhaupt von allen heimischen Nachfragern auch komplett genutzt werden kann, da diese Sondermaßnahme eine finanzielle Obergrenze hat und sofern das komplette Volumen voll ausgenutzt worden ist, ist diese einmalige Sonderzahlung zu Ende. Es sollte daher hier genau beobachtet werden, wie lange die Prämie überhaupt noch genutzt werden kann und ob nicht eine bestimmte Zahl demnächst hier die bekanntliche Röhre schauen wird.
Geschrieben von Andreas
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16:53
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Ein Neuanfang in Sachsen ist das Ziel...Freitag, 23. Januar 2009
Am heutigen Freitag hat der Speicherchip-Hersteller Qimonda einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht in Dresden für seine 12.000 weltweit beschäftigten Mitarbeiter und deren Produktionsstandorte in Portugal und Deutschland gestellt. Die heimische Presse sieht eine große Teilschuld bei der deutschen Politik und nicht bei der Geschäftsführung von Qimonda mit Sitz in Dresden.
Man beachte hier, daß der Frestaat Sachsen und Portugal erst vor einem Monat einen gemeinsamen Kredit von 150 Millionen Euro in Aussicht gestellt haben. Der Chiphersteller ist eigentlich durch den weltweiten Preisverfall von Chips in die aktuelle wirtschaftliche Schieflage geraten, da der weltweite Markt der Chiphersteller stark überschaubar ist und zugleich zwischen allen Herstellern ein Hauen und Stechen um jedes Prozent Marktanteile gibt. Die Firmenmutter Infineon mit Sitz in München hat sich kluger- und taktischerweise aus dem gescheiterten aktuellen staatlichen Rettungsversuch herausgehalten und kann sich somit als der eigentliche und vor allem heimliche Gewinner aus der aktuellen Situation sehen. Der gestellte Insolvenzantrag bietet für alle Beteiligten aber auch die Chance auf einen guten Neubeginn und eine großangelegte Sanierung des angeschlagenen Chipherstellers. Dieses wird wohl zum einen im Sinne der Freistaat Sachsen und zum Anderen von Infineon als Besitzer von Qimonda liegen. Neben den Interessen auf Sanierung wird aber auch leider die Verlierer geben und das werden wohl die noch angestellten Mitarbeiter sein, da diese generell die ersten Opfer bei einer wirtschaftlichen Restrukturierung eines angeschlagenen Wirtschaftsunternehmen sind. Die Insolvenz von Qimonda war seit langen überfällig, da die aktuelle Ausrichtung der Firma nicht den wirtschaftlichen Gegebenheiten der weltweiten und begrenzten Chipherstellerbranche und daher bietet diese Insolvenzantrag die sehr gute Chance auf einen guten Neubeginn und diese allerletzte Chance sollte das Unternehmen nutzen da ansonsten dort für immer die Lichter ausgehen werden.
Geschrieben von Andreas
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21:02
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Gleicher Lohn für gleiche Arbeit...Donnerstag, 22. Januar 2009
Das klingt wie eine alte Forderung der Kommunisten aus der guten alten Zeit, wo die Planwirtschaft noch von Bedeutung war. Im Bundestag ist heute in namentlicher Abstimmung die gesetzliche Grundlage für die Einführung eines Mindestlohnes für sechs weitere Branchen in Deutschland gelegt worden und somit herrscht dort ab einem bestimmten Datum die Gewissheit, dass in diesen Branchen ein bestimmter festgesetzter und gesetzlicher Nindestlohnung für die dort beschäftigten Arbeitnehmern geben wird.
Der sogenannte Klassenunterschied zwischen Leiharbeitnehmern und festangstellten Mitarbeitern gehört in den Bereichen Altenpflege, Wach- und Sicherheitsdienste, Großwäschereien, Abfallwirtschaft, Berbau-Spezialdienste und dem Bereich der Aus- und Weiterbildung ab sofort der Vergangenheit an. Diesen vorher genannten Branchen gehören im Wirtschaftsstandort Deutschland ca. 1 Million Beschäftige an. Durch diese neue Gesetzesnovelle haben nun mehr als 3,5 Millionen Beschäftige in Deutschland einen Anspruch auf einen gesetzlich geregelten Mindestlohn, wobei der Zeitarbeitnehmerbereich eine gesonderten Regelung untersteht. Derzeit gilt der Mindestlohn schon für die Gebäudereiniger, Briefträger und das deutsche Baugewerbe. Durch diese aktuellen neuen gesetzlichen Regelungen will die Bundesregierung auf das allgemeine Lohndumping in diesen jeweiligen Wirtschaftsbranchen einen Riegel vorschieben und somit die Beschäftigten in diesen jeweiligen Bereichen ein gewisses Stück Planungssicherheit geben und den Niedriglohnsektor in Deutschland auf eine gewissen Weise auch vor dem Verfall ins Bodenlose schützen. Für die SPD ist somit eine gewisser sozialer Frieden in Deutschland für die Zukunft gewahrt, aber es bleibt hier abzuwarten, in wie weit das neue Gesetz und dem Schutz des einzelnen Arbeitsplatzes in Deutschland helfen wird, da für die Zeitarbeitskräfte, die generell weniger für die gleiche Arbeit verdienen, eine gesonderte Regelung gefunden werden muß. Es soll daher hier eine sogenannte Lohnuntergrenze eingeführt werden, damit die bestehende Tarifautonomie bestehen bleibt. Ob dieses daher der richtige Wurf in der aktuellen wirtschaftlichen Situation war, bleibt und muß in den nächsten Monaten beobachtet werden. Die Tiefe der amtlichen Rezession in Deutschland...Mittwoch, 21. Januar 2009
Heute wurde bei einer Pressekonferenz in Berlin durch den Bundeswirtschaftsminister Glos der amtliche Jahreswirtschaftsbericht für Deutschland offiziell vorgestellt. Dabei wurde die bisherige geltende Wirtschaftsprognose deutlich und drastisch nach unten korrigiert. Der Wirtschaftstandort Deutschland befindet sich nun auch offiziell in einer anhaltenden Abschwungbewegung und somit ist aus wirtschaftspolitischer Sicht die Grundlage für die schlimmste Rezession der heimischen Wirtschaft seit Gründung der Bundesrepublik gegeben.
Nach amtlicher Vorhersage rechnet die Bundesregierung mit einem Rückgang der aktuell produzierten Wirtschaftleistungen von ca. 2,25 % für das gesamte Jahr 2009. Sie sieht zugleich aber auch die Chance, daß die Rezession im 2. Halbjahr 2009 bereits wieder beendet sein wird und das eine Art von leichter wirtschaftlicher Erholung und des Aufschwunges wieder am heimischen Wirtschaftsstandort beginnen kann. Des Weiteren wir im schlimmsten Fall mit einer Zunahme von knapp 500.000 Arbeitslosen in Deutschland gerechnet und zugleich wird mit einem generellen Wachstum der Weltwirtschaft im Jahr 2010 gerechnet, wovon besonders die Exportnation Deutschland aufgrund der sehr niedrigen weltweiten Rohstoffpreisen profitieren wird. Die Bundesregierung macht sich auch große Sorgen über die weltweite Entwicklung auf dem internationalen Finanzsektor, da niemand genau absehen kann, wie und in welcher weiteren Höhe sich die aktuelle Krise noch entwickeln wird. Die größte Gefahr bildet dennoch der amerikanische Finanzbereich, da manche Analysten bereits von einem kompletten Kollaps reden und deren Anzeichen hierfür bereits an den internationale Börsen mit den stark sinkenden Finanztiteln erkennen wollen. Die Regierung erkennt auch etwas positives, da der Privatkonsum der Verbraucher sich zur Zeit positiv entwickelt und hier noch nicht all zu viel von der Wirtschaftskrise zu spüren ist. Die Bundesregierung geht zum allgemeinen Optimismus über und sieht in der Krise auch die Chance auf eine bessere Zukunft und daher sollte manch diesem Weg anschließen und sagen, daß schafft jeder einzelne auch. Packe wir es an!
Geschrieben von Andreas
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19:19
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