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Quo Vadis BASF....Montag, 19. Januar 2009
Da liest man heute mit Schrecken in der Zeitung, dass der weltweit größte Hersteller für chemische Erzeugnisse, die BASF mit Hauptsitz in Ludwigshafen nun auch voll von der weltweiten Wirtschaftskrise erwischt worden ist und daß das aktuelle Monatsergebnis von Dezember noch schlechter als im November 2008 ausgefallen ist. Die wirtschaftlichen Erwartungen werden bei der BASF in Ludwigshafen nicht als gerade rosig für die nächsten Monate eingeschätzt und somit fällt aus deren innerbetrieblichen Sichtweise eine kurzfristige Erholung des Geschäftes mit chemischen Erzeugnissen aus.
Der interne Puffer an Überstunden und an Auftragsbeständen ist in den letzten Wochen rapide gesunken und daher bereitet die BASF ihre Standorte und deren Mitarbeiter in Münster und Schwarzheide auf eine baldige Kurzarbeit vor. Für den Stammsitz in Ludwigshafen gilt dieses vorerst nicht, da man hier, wie im Allgemeinen erst die mittelfristige Entwicklung der nationalen und internationalen Wirtschaft und deren Nachfrage nach chemischen Erzeugnissen aus heutiger Sicht nicht einschätzen kann. Der weltweit führende Chemieriese hat durch den anhaltenden Abschwung eine volle Breitseite erhalten, das dadurch seine Umsätze stark zurückgegangen sind und ein Ende ist hier noch nicht absehbar. Die BASF kann durch ein flexibles internes Arbeitszeitmodell den akuten Rückgang und den sehr starken Umsatzverlust intern vorerst noch ausgleichen, sieht sich aber bei einer anhaltenden Rezession gezwungen komplette Anlagen und Standorte für einen bestimmten festgelegten Zeitraum oder auch für immer zu schließen. Dieses ist aber abhängig von der weltweiten Nachfrage von den Produkten der BASF. Aktuell beträgt die Auslastung der einzelnen Standorte ca. 75 % und das ist aus interner betriebswirtschaftlicher Sicht zu gering, da zur Zeit nur noch eine sehr große Nachfrage an Pflanzenschutzmitteln und Mitteln für die Nahrungsmittelindustrie. Die BASF ist sehr stark international mit ihrer Geschäftsstrategie und ihren chemischen Erzeugnissen ausgerichtet und daher merkt man hier sehr deutlich, wie bei jedem anderen international tätige Produktionsunternehmen, wie die weltweite Abschwung in alle wirtschaftlichen Produktionsbereiche eingreift und sich bemerkbar macht. Es ist und bleibt spannend, wie sich jedes einzelne Unternehmen gegenüber der Rezession aktuell und mittelfristig verhalten wird.
Geschrieben von Andreas
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19:33
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Das alte Lied beim Übernahmeversuch von Microsoft...Sonntag, 18. Januar 2009
In den USA wird übermorgen große Geschichte geschrieben und Barrack Obama wird als erster Präsident als Afro-Amerikanischer in Washington vereidigt und zugleich durchlaufen die USA ihre größte eigene Wirtschaftskrise seit 60 Jahren. Trotz des starken Abschwunges in Wirtschaft und Zunahme der Arbeitslosigkeit innerhalb der USA versucht Microsoft aktuell mal wieder den Mitkonkurrenten Yahoo zu übernehmen.
Dieser feindliche Übernahmeversuch ist ja bekanntlich vor einem Jahr kläglich gescheitert, da sich Yahoo nicht so einfach von Microsoft übernehmen lassen wollte. Microsoft wollte damit seine Marktstellung innerhalb des gegenwärtigen Computermarktes neu regeln und die Vormachtstellung von Google im Bereich der Internetsuchmachinen einschränken bzw. durch den Zukauf von Yahoo eine neue eigene Suchmaschine zum Marktführer in diesem Bereich des Internets aufbauen. Yahoo hat sich generell unter der damailgen Führung strikt gegen eine fendliche Übernahem durch einen Mitkonkurrenten ausgesprochen. Die Folgen für Yahoo aus der gescheiterten Übernahme besonders stark getroffen, da der Aktienkurs des eigenen Unternehmens ins Bodenlose verfallen ist. Der Kurswert hat sich innerhalb eines Jahres fast halbiert und liegt heute um die 11 $ je Aktie liegt. Microsoft hatte seinerzeit geplant 40 Milliarden für die Aktien von Yahoo geboten und zur Übernahme ist ja nicht bekanntlich gekommen und somit hat nicht nut Yahoo ein Problem, sondern auch Microsoft, da durch die gescheiterte Übernahme der internationale gute Firmenruf stark darunter gelitten hat. Es muß daher nun abgewartet werden, ob die Übernahmepläne von Mircosoft nochmals aktiv aufgenommen werden oder ob bei der aktuellen Situation auf Augenhöhe bleibt. Microsoft soll und muß die Überlegung dahin betreiben, ob sich die feindliche Übernahme unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Rezession innerhalb und außerhalb der USA überhaupt noch lohnen würde.
Geschrieben von Andreas
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15:04
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Der neue reiche Mann in Washington...Freitag, 16. Januar 2009
Ein amerikanischer Traum wird in der kommenden Woche war und es zieht bekanntlich Barack Obama als erster schwarzer Präsident der Weltmacht USA ins Weiße Haus ein. Wenn das noch Dr. Martin Luther King hätte miterleben dürfen, man es glauben wie man will, er wäre auf Barrack Obama stolz wie auf seinen eigenen Sohn. Die aktuellen Zeiten könnten für Barrack Obama nach 8 Jahren des Rückwandels innerhalb der größten Natin der Welt nich sein. Er steht vor riesigen inneren Problemem, wie einer Rekordarbeitslosigkeit, die es seit 1993 in den USA nicht mehr gegeben hat.
Man könnte glatt meinen, als wäre er wie Oscar in der Mülltonne, da er alleine für die Bewältigung der aktuellen heimischen Wirtschaftsprobleme mindestens 2 oder gar 3 Jahre brauchen wird, da die noch amtierende Bush-Regierung zur Zeit alles Mögliche in den Sand aus wirtschaftlicher Sicht gesetzt hat. Die amerkanische Nation sieht in Barrack Obama einen neuen Heilsbringer, der mal eben die heimische und dann die internationalen Schwierigkeiten in der Finanz- und Wirtschaftswelt mal eben aus dem Weg räumen wird. Er hat bereits heute einen Sieg im Senat mit seinem neuen Programm zur Anregung der lahmenden Wirtschaft innerhalb der USA gewonnen und man wird sehr bald sehen, wohin die Reise gehen wird. Das Konjunkturpakt in Höhe von 825 Milliarden $ soll vorallem in die Gesundheit, Infrastruktur und Bildung investiert werden. Der ne Präsident versucht da anzusetzten, wo den jeweiligen Bereichen in den letzten Jahrzehnten in den USA großzügig gespart worden ist. Es ahndelt sich um das größte weltweite Konjunkturpaket eine führenden Wirtschaftsnation, daß jemals verabschiedet worden ist. Das deutsche Konjunkturpaket im Vergleich betrug nur 50 Milliarden € im Vergleich. Man kann Barrack Obama nur wünschen, daß das sein Maßnahmenpaket kurzfristig die richtigen Wirkungen innnerhalb der Wirtschaftsmacht USA zeigen wird und daß dann alle wieder Vertrauen in die Wirtschaft der USA haben werden unter dem Motto " YES WE CAN". Ein positiver Nebeneffekt könnte dadurch auch ein Wandel für die lahmende Weltwirtschaft sein, daß aus Abschwung wieder Aufschwung wird. Man kann dem neuen stärksten Mann der Welt nur alles Glück für die anstehenden Aufgaben wünschen.
Geschrieben von Andreas
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18:42
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Wer soll die neuen Schulden nun wirklich bezahlen....Donnerstag, 15. Januar 2009
Die schlechten Nachrichten für aus der deutschen Wirtschaft gehen erstmal weiter. Heute vermeldete der deutsche Steuerzahlerbund, daß im laufenden Jahr die öffentliche Hand nach dessen aktuellen Schätzungen in diesem Jahr insgesamt 140 Milliarden neue Schulden erzeugen werden. Der alleinige Spitzenreiter in Deutschland wird die deutsche Bundesregierung sein, da sie nach aktuellen Einschätzungen ungefähr ca. 60 Milliarden € neue Schulden machen wird, um den aktuellen wirtschaftlichen Abschwung am Standort Deutschland entweder abzumildern bzw. die deutsche Wirtschaft zu neuen Investitionen anzuregen. Dieses ist hier nur eine vorläufige Schätzung der aktuellen Schulden durch den Bund, da aus heutiger Sicht noch keiner der führenden Wirtschaftsforschungsinstituten genau sagen kann, wie und vor allem den Zeitraum der Wirtschaftskrise vorhersagen kann und welche Höhe die Schulden dadurch nun wirklich in Deutschland dadurch entstehen werden.
Es bleibt und stellt sich somit hier die Frage, wer soll das alles bezahlen. man kann mit großer Sicherheit sagen, daß die Folgen der aktuellen Wirtschaftskrise durch nachfolgende Generationen in der Zukunft von Deutschland bezahlt werden. Die Leittragenden für den jetzigen Aufbau der Rekordverschuldung wird der deutsche Steuerzahler sein, da er die Summe der Schulden und deren dazu anfallenden Zinseszinsen für die nächsten Jahre bezahlen darf und somit ist klar, wer nun die Zeche bezahlen darf. Die wirtschaftlichen Aussichten für die kommenden Monate sind eher schlecht, da im produzierenden Gewerbe die Produktion zurückgefahren wird und somit zugleich weniger im In- und Ausland von deutschen Produkten verkauft werden wird. Ein Ende der aktuellen Krise ist vorerst für Deutschland noch noch nicht in Sicht. Die Zeit wird es zeigen, wie groß die Leistungen der deutschen Wirtschaft nun real geschrumpft ist und dann wird man in Wirklichkeit sehen, welche Verlsute die deutschen unternehmen durch den wirtschaftlichen Abschwung nun erlitten haben. Das neue an der aktuellen Weltwirschaftskrise ist, daß alle wichtigen Wirtschaftskrise zugleich von dem Abschwung betroffen sind und nicht wie früher, daß es nur einzelne Schlüsselbereiche von der jeweiligen Krise betroffen sind. Es hilft hier nur abwarten und das Beste für jeden einzelnen, egal ob Privatperson oder Unternehmen daraus für sich zu machen.
Geschrieben von Andreas
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18:59
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Die kommunistische Weltrevolution auf chinesische WeiseMittwoch, 14. Januar 2009
Da liest man heute in der Zeitung, daß die Volksrepublik China nun aktuell die drittgrößte Wirtschaftsmacht der Welt geworden ist und hat somit die heimische deutsche Volkswirtschaft vom dritten Platz nach neuessten internationalen Wirtschaftsberchnungen des staatliches Amtes für Statistik mit Sitz in Peking verdrängt.
Unangefochten mit großen Vorsprung liegen die USA und Japan auf den ersten beiden Plätzen der international und bedeutsamen Wirtschaftsmächten der Welt. Der Trend zur Ablösung der bisherigen drei großen Wirtschaftsmächten hat sich seit Jahren bereits angedeutet, da das chinesische Bruttoinlandsprodukt seit Jahren generell im zweistelligen Bereich gewachsen ist. Aktuell ist auch die neue Wirtschaftsmacht China von der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise in allen wichtigen Produktionsbereichen betroffen und somit sind die Zukunftsaussichten alles andere als rosig für das aktuelle und kommende Jahr. Ein deutliches Anzeichen hierfür ist der stärkste Rückgang bei den Zuwachsraten im dem Bereich des Bruttoinlandsproduktes. Die neue Wirtschaftsmacht China erlebt zur Zeit den größten Rückgang und die größte innerstaatliche Wirtschaftskrise des BIP seit seinen Aufzeichnungen in Peking seit ca. 50 Jahren. Zum aktuellen Vergleich man hier sehen, daß die heimische Wirtschaft im letzten Jahr ein Bruttoinlandsprodukt in Höhe von 2,49 Bio € erwirtschaftet hat. Im Vergleich und nach neuesten Berechungen des Amtes für Statistik in Peking wurden dort Waren im Werte von 2,8 Bio € erzeugt und bedeuten somit im internationalen Vergleich den 3. Platz. Im Vergleich des pro Kopf Einkommens liegt Deutschland jedoch deutlich in Führung, da in Deutschland knapp 82 Mio Einwohner hat und in China eine Bevölkerung von 1,3 Milliarden Menschen leben. Der deutliche Vorsprung ist aber auf den deutlichen technischen und infrastrukturellen Weiterentwicklung von Deutschland zurückuführen. Aktuell ist das BIP um 1,3 % im letzten Jahr trotz einsetzender Rezession in Deutschland angestiegen und für das laufende Jahr wird jedoch mit einem Rückgang von ca. 1,0 % für die Leistungen der heimischen Wirtschaft zu rechnen. Generell wird aber China irgendwann den USA den ersten Platz als führende Weltwirtschaftmach in der Zukunft streig machen und die Führung übernehmen.
Geschrieben von Andreas
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19:31
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Der wahre Gewinner des Konjunkturpaketes II heißt die UmweltDienstag, 13. Januar 2009
Gestern Abend haben sich in der Bundeshauptstadt Berlin die große Koalition endlich auf das notwendige und überfällige Maßnahmenpaket für die Rettung bzw. Abmilderung der aktuellen und grassierenden Wirtschaftskrise für den Wirtschaftsstandort Deutschland geeinigt und sorgen somit dafür, daß der Staat mit seinem gesamten Mitteln versucht der schlechten Weltwirtschaftslage etwas entgegen zusetzen.
Zugleich wurde gestern auch Historie in Berlin geschrieben, da noch nie vorher eine amtierende deutsche Regierung solch große Summen auf einmal in die Hand genommen hat, um somit gegen eine aktuelle Weltwirtschaftskrise etwas zu unternehmen. Ob es die richtige Wahl und der richtige Mix der nun beschlossenen Maßnahmen war bleibt aus heutiger Sicht erst einmal offen, da man erst in ein paar Monaten sieht, ob die gewählten Vorschläge auch den richtigen Erfolg aus wirtschaftlicher Sicht gebracht haben. Es ist daher sowieso hier fraglich, ob dieses beschlossene Maßnahmenpaket unter dem kommenden Wahlkampf gemacht worden ist und jede Partei hat hierbei ein Teil seiner Ziele für sich und seine Interessensgruppen durchgesetzt. Trotzdem wird es mit großer Sicherheit einen Sieger geben und das ist neben der geretteten Schlüsselindustrie der Automobilbranche, die grüne Umwelt in Deutschland und Europa. Durch den aktuellen Maßnahmenplan, soll zum einen die jetzigen Besitzer von Altautos, die älter als 10 Jahre sind, durch eine sogenannte Abwrackprämie von einmalig 2500 € zum Kauf eines Neuwagen bewegt werden und zum Anderen soll die bisherige geltende KFZ-Steuer nach Hubraum durch die neue und beschlossene Umwandlung nach Kohlendioxid-Ausstoß reformiert werden. Deutschland kommt so sogar dem gesteckten Ziel und deren Umsetzung des Kyoto - Protokolles zum Schutz der Umwelt mit seinem beschlossenen Steuerreform ein Stückchen näher. So ist hier zu erkennen, daß nicht nur jeder Haushalt um 200 € jährlich entlastet wird, sondern daß die Umwelt der heimliche Gewinner der aktuellen Reform ist. Der Wirtschaftsstandort Deutschland geht somit gestärkt in Sachen Umweltschutz aus der Krise und sichert sich somit seine Vorrangstellung in Sachen Umwelt- und Klimaschutz in Europa.
Geschrieben von Andreas
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18:51
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Der Tag der Wahrheit für die deutsche Konjunktur im verschneiten Berlin...Montag, 12. Januar 2009
Heute Abend ist Showdown im Bundeskanzleramt im weißen Berlin und es treffen sich dort die Spitzen der Großen Koalition und beraten abschließend über den genauen Maßnahmenkatalog des bis zu 50 Milliarden € schweren Konjunkturpaketes II. Man darf nun entgütig als konsumierenden Verbraucher oder produzierender Arbeitgeber mit Sitz in Deutschland gespannt sein, welche genauen Maßnahmen heute beschlossen werden, um die deutsche Wirtschaft unter Berücksichtigung der aktuellen schlechten weltweiten Wirtschaftsentwicklung da so geplant und umgesetzt werden soll in den kommenden Monaten.
Es muß heute ganz besonders darauf geachtet werden, dass beide großen politischen Lager ihre jeweiligen vorbereiteten Konjunkturpakete unbedingt durchsetzten wollen, da ja bekanntlich in knapp 9 Monaten die nächste Bundestagswahl vor der Tür steht. Daher sollte man genau hinschauen, wer was und welche Investitionsvorschläge und Abgabensenkungen für sich selbst in Anspruch nehmen zu können und sozusagen seinen Stempel für den jeweils betreffenden Themenbereich durchsetzten wird. Der geneigte Leser beachte bitte, daß beide Partien sehr unterschiedliche Maßnahmenpakete vorbereitet haben. Die SPD will z. B. eine Reichensteuer für alle Millionäre in Deutschland einführen und die Christdemokraten wollen den Grundfreibetrag der Steuern auf knapp über 8.000 € jährlich anheben. Jede der beiden großen Volksparteien vertreten andere Interessensgruppen und haben somit bestimmte Zielgruppen für die sie unbedingt etwas gegenüber dem politischen Gegner durchsetzten wollen und auch müssen, um nicht an deren Glaubwürdigkeit etwas zu verlieren. Der übergreifende parteipolitische Kompromiß inklusive Steuer- und Abgabensenkungen für alle und vorgezogenen Investitionen durch die öffentliche Hand, um die angeschlagene deutsche Industrie wieder auf den richtigen Weg zu bringen, um der aktuellen Wirtschaftskrise am Besten zu begegnen. Dieses ist und sollte das Ziel heute in Berlin in der Großen Runde bleiben und nichts anderes. Es darf für den deutschen Steuerzahler gehofft werden, daß unter dem Strich für jeden was übrig bleiben wird. Da man heute auch der Presse entnehmen konnte, daß die Zahl der Kurzarbeiter hier zu lande deutlich in den letzten Wochen rapide angestiegen ist, da Daimler Benz, Thyssen Krupp und auch der Chemiegigant BASF für mehrere 10.000 Mitarbeiter Kurzarbeitgeld beantragt haben Man kann daher nur hoffen, daß es heute abend einen Sieger geben wird und das sollte ein beschlossenen Konjunkturpaket II für die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Deutschland sein und nicht eine politische Partei, die meint, ihr Gesicht wahren zu müssen.
Geschrieben von Andreas
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18:45
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Die weiteren Folgen der Finanzkrise für jeden Einzelnen in Deutschland...Mittwoch, 7. Januar 2009
Es ist schon sehr erschreckend, wie man gestern aus allen Medien erfahren konnte, daß sich der Milliadär Adolf Merckle einfach so vor einen Zug der Deutschen Bahn schmissen hat und somit kurzerhand sein eigenes Leben durch einen geplanten Freitod beendet hat. Über seine Absichten wußte nun wirklich niemand aus seinem Umfeld Bescheid und wie es nun mit der angeschlagenen Merckle Gruppe unter den aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen nun weitergehen. Indes wurde heute nachmittag vermeldet, dass sich die 30 größten Gläubigerbanken auf den vorgelegten Rettungsplan mit einen Überbrückungskredit in Höhe von 400 Millionen € einigen konnten und somit ist das wirtschaftliche Überleben der Merckle Gruppe mit 100.000 Angestellten in Deutschland vorerst gesichert. Eine spätere Gesamtzerschlagung des Familienunternehmens, wie der Verkauf der Tochterunternehmen ratiopharm und Heidelberger Cement werden im Laufe dieses Jahres die Folge sein. Der gewählte Freitod des Herrn Merckle hat zwar eventuell zur Rettung seines Unternehmes beigetragen, aber trotzdem kam hierbei ein lebendiger Mensch ums Leben und das muß auf keinen Fall passieren.
Zum Anderen sind heute die Arbeitsmarktzahlen für den Wirtschaftsstandort Deutschland veröffentlicht worden und die dunklen Prognosen sind leider Realität geworden, da binnen eines Monats mehr als 100.000 Beschäftigte ihrem Job in Detuschland. egal ob Leiharbeiter oder Festangestellter, verloren haben. Somit ist die internationale Wirtschaftskrise endgültig auch auf dem deutschen Arbeitsmakrt angekommen. Die deutsche Politik fühlt sich nun zum Handeln gezwungen und das ist gut so, um möglichst ohne größere Schäden für die heimische Wirtschaft durch die Krise zu kommen und zugleich die bestehenden Arbeitsplätze bei uns besser gegen die weltweite Krise durch gezielte Konjunkturprogramme zu schützen. Es sollte in der Krise auch die Chance auf einen Neubeginn gesehen werden. Selbst die SPD hat nun erkannt, das es für die deutschen Verbraucher und Unternehmen aktuell eine Steuersenkung geben muß, egal ob nun für Klein- oder Großverdiener. Die Hauptsache hier sollte zum einen der Schutz der heimischen Wirtschaft sein und zum Anderen sollte jeder deutsche Mitbürger etwas vom kommenden Konjunktupaket II erhalten, um die deutsche Wirtschaft wieder in Schwung zu birngen durch seinen eigenen privaten Konsum. Heute wurde zudem auch noch vom renomierten Wirtschaftsforschungsinstitut DIW eine neue Prognose für das aktuelle Krisenjahr 2009 veröffentlich, wobei wir hier zu lande im Schnitt nur noch mit knapp 3, 7 Mio Menschen ohne Job gegen Ende diesen Jahre erwartet werden. Zugleich wird für dieses Jahr eine Eiszeit für die produzierende deutsche Wirtschaft mit einem Produktionsrückgang von nur noch 1,1 % aktuell gerechnet und es könnte nach Aussage des DIW sogar gegen Ende bzw. Anfang kommenden Jahres wieder aufwärts gehen mit der deutschen Industrie. Somit ist vielleicht doch schon ein Licht am Ende des Tunnels sichtbar und somit bleibt es spannend für alle, wie sich die Wirtschaft nun entwickeln wird.
Geschrieben von Andreas
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18:59
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Wenn zwei sich streiten freut sich der Ölscheich...Dienstag, 6. Januar 2009
Heute ist der seit Tagen schwellende Streit zwischen Gazprom aus Rußland und Naftogaz aus der Ukraine total eskaliert und Gazprom hat einfach seine vertraglich garantierten Lieferungen an Westeuropa um 60 % zurückgefahren bzw. fast ganz eingestellt, da die Ukraine nicht gewillt ist die neue erhöhten Preisforderungen von zuletzt fast 450 $ je 1000 Qubik Gas an Gazprom zu bezahlen und somit hat Gazprom mal eben die Staaten der EU mit vom Netz genommen.
Aktuell wird uns deutschen Verbrauchern mal eben die Abhängigkeit von den einzelnen wenigen weltweiten Gaserzeugern spontan aufgezeigt und man muß hier befürchten, dass wir hier die Rechnung ohne den Erzeuger bezahlen werden. in Slovenien ist heute sogar der Gasnotstand vorsichtshalber ausgerufen worden und somit regelt der Staat nun die Versorgung der Haushalte. In Österreich, Kroatien und Bulgarien kamen auch nur noch knapp 40 % der offiziell und vertraglich zugesagten Gasmenge heute per Pipeline an. Der größte deutsche Gasimporteur Eon Ruhrgas deutet heute an, wenn der aktuelle Konflikt nicht binnen 15 Tagen gelöst wird, könnte es sehr bald kalt werden in deutschen Haushalten und bei den aktuellen sehr kalten Temperaturen ist daran bestimmt keiner interessiert in einer kalten Wohnung zu sitzen. Somit wir einem einzeln hier die Abhängigkeit gegenüber bestimmten und benötigten Rohstoffen spontan aufgezeigt. Der Einzigste, der sich hier über den aktuellen Konflikt freut und zugleich die Hände reibt, ist der fördernde Ölscheich, da seit Beginn von 2009 der Rohölpreis um 10 $ je Fass auf 48 $ gestiegen ist und ein Ende ist her noch nicht in Sicht. Mancher Produzent von Rohöl träumt bereits wieder von einem Preis von über 100 $ je Fass, aber das ist und bleibt hier nur ein Wusnchdenken im Land aus 1000 und einer Nacht. Man beachte hier, dass zwar neben dem Gaskonflikt und dem geopolitschen Konflikt im Nahen Osten zwischen dem Staat Israel und der Hamas aktuell weltweit noch eine wirtschaftlicher Abschwung und eine sinkende Nachfrage nach Rohöl existent ist. Sobald der internationale Gaskonflikt und der Krieg im nahen Osten auf diplomatischen weg gelöst worden sind, wird der aktuell so schnell gestiegene Rohölpreis wieder so schnell sinken, dass sich die Gewinne wieder in Luft auflösen werden. Daher kann man aus Sicht der Ölscheichs nur hoffen, dass die internationalen Befürchtungen erst in weiter Ferne gelöst werden und so daß, die armen Ölscheichs noch reicher werden als sie schon sind und wir deutschen Endverbraucher sind an einer sehr schnellen Lösung beider Konflikte interessiert.
Geschrieben von Andreas
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20:02
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Der arabische Markt für das Konjunkturpaket II ist heute in Berlin eröffnet...Montag, 5. Januar 2009
Seit 14 Uhr heute Mittag sitzt die große Koalition in Berlin nun zusammen und beschließt nun intern die wichtigen Eckpunkte für das neue Konjunkturpaket II, was laut Insiderkreisen einen Umfang von sage und schreibe von 50 Milliarden auf zwei Jahre verteilt haben soll. Bereits gestern haben sich wohl im Bundeskanzleramt in Berlin die beiden Schwesterparteien von CDU und CSU auf umfangreiche Steuersenkungen und die Entlastung der einzelnen Steuerzahler wohl geeinigt, wie es aus Teilnehmerkreisen geheißen hat. Man kann hieraus erkennen, dass beide Parteien etwas für die kriselnde deutsche Wirtschaft und zur Sicherung der gefährdeten Arbeitsplätzen am heimischen Standort erkennen, aber ob die geplanten und intern beschlossenen Maßnahmen der richtige Weg aus der Wirtschaftskrise sein werden, bleibt hier erst einmal unbeantwortet und die nächsten Monate werden zeigen, ob das alles so richtig ist, was da aktuell beschlossen wird.
Aufgrund dieser Aussage und des kommenden Bundeswahlkampfes in diesem Krisenjahr 2009 hat der kleine Partner dem großen Partner der Christdemokraten seine Grenzen aufgezeigt und sich zum Wohle des kleinen Mannes mit seinen Forderungen nach Steuersenkungen durchgesetzt. Eine Art Geschenk für den Wahlkampf sollte hier nicht vergessen und auch nicht unbeachtet bleiben. Der andere Koalitionspartner der Großen Koalition, die SPD legt kurzerhand auch noch einen eigenen Maßnahmenkatalog für die Bekämpfung der aktuellen und kommenden Wirtschaftskrise für den Standort Deutschland mit einem Umfang von 40 Milliarden € vor. Als Herzstück gelten hier der Deutschlandfonds für gefährdete Unternehmen und einem befristeten Erhöhung des geltenden Spitzensteuersatzes vor, um das gesamte Maßnahmenpaket zu refinanzieren. Im politischen Berlin gilt daher nicht kleckern, sondern klotzen was das Zeug hält und was die Kassen aktuell hergeben. Es stellt sich hier aber auch die Frage, wer soll das alles bezahlen und sind die gesamten Maßnahmen denn wirklich alle notwendig für den Wirtschaftsstandortes Deutschland. Es ist richtig, dass etwas unternommen werden muss um gegen die aktuellen Abschwung der Wirtschaft und gegen die Steigerung der Arbeitslosenzahlen etwas zu unternehmen, aber trotzdem sollte man abwarten, da manche Wirtschaftsförderprogramme in den letzten Jahrzehnten nicht immer die gezielte Wirkung bei uns in Deutschland erreicht haben. Aktuell habe nun alle Mitglieder der Großen Koalition eine Woche Zeit um das geplante Konjunkturpaket II mit Leben und Inhalt zu füllen und daher wird die gesamte Woche in Berlin um jeden einzelnen € gehandelt werden, wie halt auf einem alten arabischen Markt oder wie dem Satirefilm: "Das Leben des Brian". Es bleibt also spannend im politischen Berlin, da der kommende Wahlkampf vor der eigenen Haustür steht und jeder besser sein will als der andere.
Geschrieben von Andreas
in Aktien, Banken, Börse, Finanzkrise, Immobilien, Kredite, Leasing, News
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