Heute wurde in Washington, D.C. die aktuelle Wirtschaftsprognose für die weltweite Entwicklung der gesamten Weltwirtschaft für das laufende Krisenjahr 2009 durch den Internationalen Währungsfond, kurz IWF deutlich nach unten korrigiert und demnach wächst die Wirtschaft nach Einschätzung des IWF nur noch um 05, % in 2009 an.
Dieses wäre der langsamste Anstieg bzw. Zuwachs seit Ende des 2. Weltkrieges 1945 und es besteht sogar die Gefahr, daß die Weltwirtschaft rückläufig sein könnte, da man die Entwicklung über das ganze Jahr noch nicht genau vorhersagen kann. Der IWF sagt für den heimischen Wirtschaftsstandort Deutschland einen wirtschaftlichen Rückgang von 2,5 % für das laufende Jahr voraus. Zudem werden durch die aktuelle Wirtschaftskrise sind weltweit 2,2 Billiarden $ neue Schulden durch die Staaten der Welt entstanden und dieses ist eine sehr vorsichtige Schätzung der Wirtschaftsforscher aus Washington nach aktuellen neusten Berechnungen.
Alle großen und vor allem wichtigen Volkswirtschaften sieht der IWF im Minus für das laufende Wirtschaftsjahr und sagt erstmalig ein wirtschaftliches Schrumpfen der Wirtschaftsleistungen der wichtigsten Industrieländer der Welt in Höhe von 2,9 % für 2009 voraus und erwartet zugleich für 2010 eine Wachstum von weltweit 1,1 %. Diese wirtschaftlichen Einschätzungen und Voraussagen sind generell mit Vorsicht zu genießen, da keiner genau sagen kann, wie lange und in welcher Höhe die weltweite Wirtschaftskrise noch anhalten bzw. dauern wird.
Die Studie des IWF bestätigt aber die anderen wichtigen Wirtschaftsvorhersagen für das laufende Jahr 2009 und deuten zugleich aber auch das Ende des weltweiten Abschwungs der weltweiten Wirtschaftskrise an. Trotzdem weißt der IWF auf große mögliche Unsicherheiten für 2010 hin und rät weiterhin zu aktuellen Stützungsmaßnahmen der jeweilig betroffenen Nationalstaaten, wie z. B. das deutsche Konjunkturpaket in Höhe von 50 Milliarden €.
Die Krise wird nach den Industriestaaten auch die Entwicklungsländer mit voller Wucht in diesem Jahr treffen und zugleich ist aber aufgrund der sehr günstigen Zinsen und weltweit sinkenden Rohstoffpreisen eine Trendwende im kommenden Jahr zu erkennen. Daher sollte man gestärkt aus der aktuellen Wirtschaftskrise herausgehen und somit neue Rahmen für eine bessere Überwachung der Weltwirtschaft unterstützen.
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