Der deutsche Steuerzahler wird durch den Bund nun urplötzlich Mitinhaber der zweitgrößten Privatbank in Deutschland. Wie kann so etwas sein, da in Deutschland doch angeblich die soziale und vorallem freie Marktwirtschaft. Durch sein aktuelles und bestimmt auch notwendiges Handeln greift der Staat aktiv in die deutsche Bankenwirtschaft ein, obwohl in einer freien Marktwirtschaft der Staat niemals, auch aufgrund von bestehenden nationalen und internationlaen Wirtschaftskrisen, in das aktuelle Marktgeschehen durch staatliche Regelungen eingreifen darf.
Ob das der richitge Weg für die Commerzbank aus der aktuellen Bankenkrise ist und bei der gerade durchzuführenden Übernahme der Dresdner Bank von der Allianzgruppe bleibt hier wirklich abzuwarten. Der Staat besitzt nun durch seine 18 Milliarden Finanzhilfe 25 % und eine Aktie und kann somit sehr stark in die wichtigen Entscheidungen im Aufsichtsrat bei der Commerzbank entscheidend eingreifen, da er sich dort durch zwei Staatssekretäre in der Zukunft vertreten lassen will. Nach Aussage der Bundesregierugn will er nur die aktuelle Fussion von der Commerzbank und der Dresdner Bank aus wichtigen Gründe Begleiten, aber ob das seine wirklichen Absichten sind, muß bezweifelt werden.
Die Sparkassen und Volksbanken befürchten bereits hierdurch nun massive und deutliche Wettbewerbsnachteile für sich auf dem deutschen Privat- und Geschäftskundensektor. Diese Teilverstaatlichung führte seit Bekanntgabe dieser Meldung an den deutschen Börsen zu einem rapiden Kapitalverlust der Commerzbankaktie und die Talfahrt ging heute noch weiter. Wichtige Analysten halten auch eine komplette Verstaatlichung für möglich, sofern der Staat dieses aus seiner Sicht für erforderlich hält um den deutschen Bankensektor vor eiem noch größeren Folgeschaden zu bewahren.
Am Ende könnte es hier zwei große Sieger geben, zum Einen die neue Großbank mit dem Markennamen Commerzbank und zum Anderen den Staat der seine Anteile mit einem massiven Plus dann wieder bei steigenden Aktienkursen verkaufen will. Man wird sehen, was der staatliche Mitbesitzer auf Zeit hiervon nun haben wird, entweder einen großen Gewinn für sich oder einen fatalen Finanzverlust und diese Zeche bezahlt dann wir, der Steuerzahler. Man kann daher dem Staat nur wünschen, dass alles so klappt, wie es sich das hier vorgestellt hat.
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