Heute wurden die Zahlen des deutschen Exportgüter in alle Welt für den Monat November 2008 bekanntgegeben und man konnte auch hier erkennen, dass die weltweite Wirtschaftskrise nun auch einen der wichtigen Standbeine des Wirtschaftsstandortes Deutschland voll erreicht hat, da Wert der ausgeführten Waren und Güter aktuell ein Minus von 10,6 % im Vergleich zum Oktober 2008 rapide abgesunken ist.
Der aktuelle und sehr starke Rückgang, aufgrund des weltweiten Abschwungtrends in der Wirtschaft, war ein solcher Rückgang bereits von den deutschen Wirtschaftsforschern erwartet worden. Man beachte hier, dass es sich hierbei um den fast am Stärksten jemals gemessen Wert handeln. Ein größerer Wert wurde nur im Oktober 1993 mit Minus 13,3 % in Deutschland gemessen. Die monatliche Statistik über die deutschen Exportgüter ins Ausland wird aber erst seit 1991 geführt wird und eigentlich sollten ein solcher starker Rückgang dieses monatlichen Messwertes Angst und Bange vor der kurz- und mittelfristigen Entwicklung der deutschen Exportwirtschaft machen, aber es handelt sich hier immer nur um eine Momentaufnahme und die Spitze des Rückganges ist mit Sicherheit noch nicht erreicht.
Im Vergleich dazu gingen die Exporte innerhalb der EU um 14 % für November 2008 zurück. Der deutsche Außenhandel erwartet trotzdem für 2008 eine Plsu von ca. 4 % und bewertet das aktuelle Krisenjahr dennoch positiv, da für das Ende des laufende Jahr dennoch ein leichtes Plus zu erwarten ist. Wirtschaftskrise hin oder her, der Blick kann aktuell nur nach vorne gelten, da generell immer noch eine weltweite große Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen made in Germany ist und Deutschland einen sehr guten internationalen Ruf für seine Produkte genießt. Dieses sollte man trotzdem immer noch hier berücksichtigen.
Die Branche der Automobilbauer sieht für Ihre eigenen Produkte für die nächsten 5 Jahre aufgrund einer aktuellen Umfrage mehr schwarz als weiß und daher bleibt es abzuwarten, wie sich die Weltwirtschaft im Allgemeinen und gerade jede einzelne Branche hier im Speziellen entwickeln wird. Der Blick kann daher nur nach vorne gelten, da ja auch irgendwann das Ende des Abschwunges und der Beginn eines neue Aufschwunges für eine jede nationale Volkswirtschaft erreicht sein wird.
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