Heute ist der seit Tagen schwellende Streit zwischen Gazprom aus Rußland und Naftogaz aus der Ukraine total eskaliert und Gazprom hat einfach seine vertraglich garantierten Lieferungen an Westeuropa um 60 % zurückgefahren bzw. fast ganz eingestellt, da die Ukraine nicht gewillt ist die neue erhöhten Preisforderungen von zuletzt fast 450 $ je 1000 Qubik Gas an Gazprom zu bezahlen und somit hat Gazprom mal eben die Staaten der EU mit vom Netz genommen.
Aktuell wird uns deutschen Verbrauchern mal eben die Abhängigkeit von den einzelnen wenigen weltweiten Gaserzeugern spontan aufgezeigt und man muß hier befürchten, dass wir hier die Rechnung ohne den Erzeuger bezahlen werden. in Slovenien ist heute sogar der Gasnotstand vorsichtshalber ausgerufen worden und somit regelt der Staat nun die Versorgung der Haushalte. In Österreich, Kroatien und Bulgarien kamen auch nur noch knapp 40 % der offiziell und vertraglich zugesagten Gasmenge heute per Pipeline an. Der größte deutsche Gasimporteur Eon Ruhrgas deutet heute an, wenn der aktuelle Konflikt nicht binnen 15 Tagen gelöst wird, könnte es sehr bald kalt werden in deutschen Haushalten und bei den aktuellen sehr kalten Temperaturen ist daran bestimmt keiner interessiert in einer kalten Wohnung zu sitzen. Somit wir einem einzeln hier die Abhängigkeit gegenüber bestimmten und benötigten Rohstoffen spontan aufgezeigt.
Der Einzigste, der sich hier über den aktuellen Konflikt freut und zugleich die Hände reibt, ist der fördernde Ölscheich, da seit Beginn von 2009 der Rohölpreis um 10 $ je Fass auf 48 $ gestiegen ist und ein Ende ist her noch nicht in Sicht. Mancher Produzent von Rohöl träumt bereits wieder von einem Preis von über 100 $ je Fass, aber das ist und bleibt hier nur ein Wusnchdenken im Land aus 1000 und einer Nacht. Man beachte hier, dass zwar neben dem Gaskonflikt und dem geopolitschen Konflikt im Nahen Osten zwischen dem Staat Israel und der Hamas aktuell weltweit noch eine wirtschaftlicher Abschwung und eine sinkende Nachfrage nach Rohöl existent ist. Sobald der internationale Gaskonflikt und der Krieg im nahen Osten auf diplomatischen weg gelöst worden sind, wird der aktuell so schnell gestiegene Rohölpreis wieder so schnell sinken, dass sich die Gewinne wieder in Luft auflösen werden. Daher kann man aus Sicht der Ölscheichs nur hoffen, dass die internationalen Befürchtungen erst in weiter Ferne gelöst werden und so daß, die armen Ölscheichs noch reicher werden als sie schon sind und wir deutschen Endverbraucher sind an einer sehr schnellen Lösung beider Konflikte interessiert.
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