Für die stark angeschlagenen amerikanischen Autobauer aus Detroit ist bereits heute schon Weihnachten und Ostern auf einen Tag gefallen, da der scheidende Präsident Bush urplötzlich das bereits im Senat der USA gescheiterte Rettungspaket für die heimische Automobilindustrie genehmigt und sich so über das Parlament der USA hinwegsetzt. Die Begründung ist recht dürftig, da die noch amtierende US-Regierung die angeschlagene und eigentlich zum Untergang geweihte Branche nicht komplett sterben lassen will. Der Imageschaden innerhalb und außerhalb der USA wären nicht wieder herzustellen. Man darf hierbei auch nicht die gesamte heimische Zulieferindustrie und deren zig Millionen Arbeitsplätze innerhalb der USA nicht vergessen, die sonst auch komplett wegfallen würden.
Für Deutschland bedeutet dieses, dass die Chance für Opel gestiegen sind und das damit diese Traditionsmarke aus Deutschland doch noch weiterleben kann, wenn auch nur vorerst.
Das bereitgestellte Geld ist aus dem Topf für die aktuelle Finanzkrise und ist an sehr strenge Bedingungen für die Vergabe geknüpft und muss definitiv auch zurückgezahlt werden.
Die bestehende Wirtschaftskrise wäre ohne das aktuelle Eingreifen von Präsident Bush noch größer geworden und die daraus entstehenden Folgen wären nicht überschaubar. Durch diese staatliche Finanzhilfe will der amerikanische Staat die Wettbewerbfähigkeit der heimischen Automobilbauer wieder herstellen und zugleich sollen so die bestehenden Unternehmensstrukturen überdacht und überarbeitet werden.
Für General Motors und Chrysler ist das die allerletzte Chance zum Überleben, bei Ford sieht es etwas besser aus, aber trotzdem bleibt hier nur das Abwarten und die Überzeugung, das hier schnell und richtig eingegriffen werden muss. Das Handeln was und ist hier erforderlich, da ansonsten die todkranke Automobilbranche der USA zum endgültigen Untergang und Scheitern verurteilt worden ist. Es kann daher nur noch besser oder schlechter werden, es gibt keine anderen Alternativen mehr. Die Zeit wird es zeigen.
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