Samstag, 20. Dezember 2008
Die Schwarzmaler unter den Pessimisten für Wirtschaftsprognosen für 2009 hatten an der Meldung, dass die kommende US-Regierung erst jetzt und allmählich die wahren Ausmaße der hausgemachten und selbsterzeugten inländischen Wirtschaftsrezession für die USA ihre wahre Freude gehabt haben werden und fühlten sich zu gleich in ihren Aussagen bestätigt und beflügelt. Nach Angaben des US-Senders ABC bräuchten die USA für ihre Wirtschaftskrise noch einmal ca. 600 - 700 Milliarden $ um aus dem gröbsten Krise in der Geschichte der USA herauszukommen und keiner der kommenden Regierung weiß hier kurzfristig einen guten Rat, wie dieses alles bezahlt werden soll bzw. wie und woher das Geld für diese riesige Finanzspritze für die lahmende und vor allem angeschlagene inländische Wirtschaft herkommen soll. Für 2009 hätte für die kommende amerikanische Regierung die oberste Priorität, dass die inländische Wirtschaft und vor allem die Branchen, die arg gebeutelt worden sind in 2008 wieder zu beruhigen und zugleich soll durch riesige Investitionen das Vertrauen der Verbraucher und der Unternehmen in die inländische Wirtschaft der USA wieder hergestellt werden.
Dagegen gilt nach der Aussage von Frau Dr. Merkel in Deutschland die These, dass aus der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise die Chance auf einen Neubeginn und eine Herausforderung sich gegen die aufziehende und allgegenwärtige schlechte Krise in der nationale und internationalen Wirtschaft etwas zu gewinnen und zugleich besteht hieraus entsteht für uns die Chance, dass es in der nahen Zukunft nur besser werden kann als aus heutiger Sicht. Das neue Konjunkturpaket sollte daher sehr gründlich vorbereitet werden und so ausgewogen sein, dass alle davon etwas haben. Diese Chance sollte daher für den Wirtschaftstandort Deutschland genutzt werden und zugleich sollen wirr dadurch moderner und für alle Herausforderungen und der Globalisierung des 21. Jahrhunderts somit ausreichend gerüstet sein. Durch Investitionen in die marode Infrastruktur und der Entlastung der einzelnen Konsumenten soll somit der Grundstein für einen modernen Wirtschaftstandort Deutschland gelegt werden. Man will aus der aktuellen Krise in der Wirtschaft lernen und somit gilt für 2009 der Grundsatz, der Weg ist und bleibt das Ziel.
Freitag, 19. Dezember 2008
Für die stark angeschlagenen amerikanischen Autobauer aus Detroit ist bereits heute schon Weihnachten und Ostern auf einen Tag gefallen, da der scheidende Präsident Bush urplötzlich das bereits im Senat der USA gescheiterte Rettungspaket für die heimische Automobilindustrie genehmigt und sich so über das Parlament der USA hinwegsetzt. Die Begründung ist recht dürftig, da die noch amtierende US-Regierung die angeschlagene und eigentlich zum Untergang geweihte Branche nicht komplett sterben lassen will. Der Imageschaden innerhalb und außerhalb der USA wären nicht wieder herzustellen. Man darf hierbei auch nicht die gesamte heimische Zulieferindustrie und deren zig Millionen Arbeitsplätze innerhalb der USA nicht vergessen, die sonst auch komplett wegfallen würden.
Für Deutschland bedeutet dieses, dass die Chance für Opel gestiegen sind und das damit diese Traditionsmarke aus Deutschland doch noch weiterleben kann, wenn auch nur vorerst.
Das bereitgestellte Geld ist aus dem Topf für die aktuelle Finanzkrise und ist an sehr strenge Bedingungen für die Vergabe geknüpft und muss definitiv auch zurückgezahlt werden.
Die bestehende Wirtschaftskrise wäre ohne das aktuelle Eingreifen von Präsident Bush noch größer geworden und die daraus entstehenden Folgen wären nicht überschaubar. Durch diese staatliche Finanzhilfe will der amerikanische Staat die Wettbewerbfähigkeit der heimischen Automobilbauer wieder herstellen und zugleich sollen so die bestehenden Unternehmensstrukturen überdacht und überarbeitet werden.
Für General Motors und Chrysler ist das die allerletzte Chance zum Überleben, bei Ford sieht es etwas besser aus, aber trotzdem bleibt hier nur das Abwarten und die Überzeugung, das hier schnell und richtig eingegriffen werden muss. Das Handeln was und ist hier erforderlich, da ansonsten die todkranke Automobilbranche der USA zum endgültigen Untergang und Scheitern verurteilt worden ist. Es kann daher nur noch besser oder schlechter werden, es gibt keine anderen Alternativen mehr. Die Zeit wird es zeigen.
Donnerstag, 18. Dezember 2008
Der Tag an der deutschen Börse fing heute so schön an, der Ölpreis fällt und fällt ins Bodenlose und die OPEC, als so genanntes Weltkartell für den Export von Röhol kann zur Zeit die aktuellen Förderquoten zurückfahren wie sie will, der Ölpreis geht immer weiter nach unten. Des Weitern gab heute das Wirtschaftsforschungsinstitut IFO aus München ihre monatliche Wertung für die kurz- und mittelfristigen Erwartungen der ausgewählten und befragten Unternehmen bekannt und heraus kam dabei, das erwartete Tiefpunkt zwar prognostiziert wurde, dieser war aber auch zugleich der neue Allzeittiefpunkt für diesen wichtigen Wirtschaftsprognosewert und trotzdem hat der DAX heute im Plus geschlossen.
Zugleich bleiben die angeschlagene deutsche und internationale Autobauerbranche weiter im Jammertal und in Detroit werden wohl aus den großen Drei kurzfristig nur noch zwei Autobauer, da wohl zwei Unternehmen fusionieren müssen, um überhaupt zahlungsfähig zu bleiben im kommenden Jahr 2009.
Da stellt sich dennoch die Frage, was ist hier los an der deutschen und der internationale Börse, da fast alle wichtigen weltweiten Indexes leicht im Plus stehen, obwohl es immer nur noch schlechte Nachrichten und größere Gewinnwahnungen der wichtigen an der Börsen notierten Unternehmungen in der ganzen Welt. Man kann davon ausgehen, dass sich Anleger und die Börsianer selbst auf das kommende schlimme Wirtschaftsjahr 2009 eingestellt haben und somit scheint es, dass die Börse und die jeweiligen Wirtschaftsbranchen auf das kommende Schreckensszenario ausreichend vorbereitet sind. Trotzdem bleibt es spannend, denn keiner weiß, wie es weitergehen wird. Halt ein ganz normaler Tag an der Börse.
Mittwoch, 17. Dezember 2008
Da hört man heute Abend im Radio, dass die OPEC Ihre aktuelle Fördermenge ab Januar um 2,2 Mio Fass Rohöl radikal kürzen will, um de zur zeit sehr niedrigen Preis für Rohöl wieder in die Höhe zu treiben. Die Mitgliedsstaaten der OPEC und Rußland zudem wollen den Kurs auf über 70 $ je Fass treiben, damit es sich für sie wieder mehr lohnt. Der Kurs für ein Fass Rohöl ist binnen 6 Monaten um über 60 % gefallen und eine Ende, genau wie bei der aktuellen Weltfinanzkrise ist nicht in Sicht. Durch den Versuch das aktuelle Angebot an Rohöl und deren Verknappung wollen die armen Exporteure wieder mehr m und vom schwarzen Gold verdienen.
Es bleibt zugleich, aufgrund der aktuellen weltweiten Wirtschaftskrise, ob durch diese sehr drastische Maßnahme der OPEC Länder deren Plan so aufgeht, wie sie es sich in ihren tollsten Träumen vorstellen und nun versuchen in Realität werden zu lassen. Für uns Endverbraucher in Deutschland könnte dieses in naher Zukunft bedeuten, dass der Preis für Sprit und Heizöl wieder teuer wird und dass das OPEC Kartell ihren geplanten Zielpreis erreichen wird. Doch die OPEC hat die Rechnung ohne die aktuelle schlechte Weltwirtschaftslage und deren Auswirkungen gemacht, da der Preis heute abend in New York für ein Fass Rohöl unter die Marke von 40 $ gerutscht ist und der Werteverfall für OPEC-Rohöl wird wohl weiter nach unten gehen.
Realität und Wirklichkeit machen der Fatamorgana und dem Wunschdenken der OPEC einen gewaltigen Strich durch die Rechnung und stoppen somit deren Preisdiktat und sehen zu, das sich der Markt an sich selbst bereinigt. Der Markt und seine geltenden Gesetzte sind glücklicherweise zur Zeit außer Kraft und man wird kurzfristig sehen, wie ein übersättigter Rohölmarkt auf den Versuch des Preisdiktates durch das Rohöl- Kartell der OPEC Mitgliedsstaaten reagieren wird. Der Pfeil zeigt aus heutiger Sicht ganz klar nach unten und somit ist dieser Versuch kläglich gescheitert und die OPEC muss den aktuellen und sehr niedrigen Preis für Rohöl akzeptieren.
Dienstag, 16. Dezember 2008
Da pfeifen es die politischen Spatzen in Berlin schon seit Tagen von den Dächern und man liest dieses bereits in der Fachpresse, aber die deutsche Bundeskanzlerin verkündet es heute mit großen Stolz in Mannheim, dass es im kommenden Jahr ein neues großes Konjunkturpaket zur Abstützung und Bekämpfung der aktuellen und sehr schlechten Weltkonjunktur geben soll. Der Hauptteil dieses neuen großen Paketes für die lahmende deutsche Wirtschaft sollen vor allem große Investitionen in die schlechte und teilweise sanierungsbedürftige Infrastruktur des heimischen Wirtschaftsstandortes, z. B. in Schulen und Universitäten und Maßnahmen für den Straßenbau in Deutschland sein.
Wer hätte es nicht ahnen können, dass der internationale Druck auf unsere aktuelle Regierung und der Schrei aus der deutschen Industrie auch mal in Berlin nicht nur auf taube Ohren stößt, sondern nun gesteigert wird in den nächsten Tagen, um ein hoffentlich solides und richtig ausgerichtetes Milliarden Euro schweres Konjunkturpaket für die schrumpfende deutsche Wirtschaft auf die Beine zu stellen mit der Hoffnung, dass dadurch die bereits betroffenen Wirtschaftsbranchen dadurch neue und vor allem konjunkturelle Impulse für deren Widerbelegung erhalten werden. Man sollte hier darauf hinweisen, dass gerade erst ein erstes Konjunkturpaket für unseren Wirtschaftsstandort beschlossen worden ist und dies ist noch nicht mal zwei Wochen her. Es wird nun in aller Eile mal eben ein weiteres und vor allem noch größerer Maßnahmenkatalog für die Belegung der heimischen deutschen Wirtschaft in Berlin und durch Bund und Länder besprochen und beschlossen.
Ob die geplanten Maßnahmen die richtigen Wegweiser und ein Ausweg aus der aktuellen Wirtschaftsrezession für unsere Wirtschaft sein werden, wird man spätestens im Herbst des kommenden Jahres sehen, wenn sich die aktuelle Regierung zur Wiederwahl gegenüber dem deutschen Konsumenten und Arbeitnehmer stellen wird. Es bleibt daher sehr spannend für die Entwicklung und die weitere Zukunft des Wirtschaftsstandortes Deutschland und es heißt nun über sieben Brücken muß man gehen und dann wird man sehen, was das alles bringen wird für die jeweiligen Unternehmen und für jeden Konsumenten im Einzelnen.
Freitag, 12. Dezember 2008
Was wären wenn, ist immer eine gute Frage und das Ergebnis hat man ja letzte Nacht im amerikanischen Senat gesehen. Ohne staatliche Hilfe wird den großen Drei Autobauern aus Detroit noch maximal ein halbes Jahr aus heutiiger Sicht gegeben und dann wäre ohne staatliche Eingriffe kein Land mehr für ein der angeschlagenen Unternehmen in Sicht und der Supergau in Amreika wäre komplett. Zuerst im Bankensektor Lehman Brothers und dann wahrscheinlich entweder Chrysler oder General Motors in der Automobilbranche. Wie weit bzw. groß die Auswirkungen alleine in Amerika wären, kann glücklicherweise aus heutiger Sicht noch nicht gesagt werden, da alle dre Unternehmen jan voerst och liquide sind und der amerikanische Staat sich dieses Szenario einer Pleite hier nun wirklich nicht leisten kann für die sowieso schon angeschlagene amerikanische Binnenwirtschaft. Die Autobauergewerkschaft in den USA war aktuell sogar zu einem Lonverzicht bereit und man beachte der Kreditrahmen war ja schon um mehr als die Hälfte reduziert worden von geforderten 34 Mrd $ auf vorgeschlagene 14 Mrd $ vom amerikanischen Repräsentantenhaus, aber trotzdem lehnten die Republikaner den jetzigen Entwurf als zu ungenau ab.
Die Folgen wird man bald sehen an der Börse in New York mit Kursverlusten sehen und zugleich bedeutet dieses auch eien riesigen Imageverlsut für den amerikanischen Staat, da sich hier wieder Leute in den Vordergrund stellen müssen, die man sonst bei den Republikanern nie sehen würde. Man kann daher nur hoffen und beten, daß für die Automobilbranche und vor allem deren Zulieferfirmen innerhalb der USA dennoch zu einer sehr baldigen Einigung auf einen Art Hilfsfond, wie im Bankensektor kommen wird, da ansonsten das Ansehen und die Krise innerhalb der Wirtschaftentwicklung der USA das Faß ohne Boden neue Nahrung erhalten wird. Die Folgen wären steigende Arbetislosigkeit und eine Rezession, die man in der Geschichte der USA noch nie erlebt hätte, daher sollte man sehr schnell handeln und abwarten bis alles zu spät wäre.
Donnerstag, 4. Dezember 2008
Die EZB dreht mal wieder ein wenig an der Zinsgeldschraube und senkt den Leitzins um 0,75 % auf 2,5 % an und kämpft so auf ihre Art und Weise gegen die aktuelle und internationale Banken- und Finanzkrise an. Die EZB verbilligt so für die jeweiligen banken die Möglichkeit sich das Geld günstiger bei anderen Banken und untereinander zu verleihenund somit sollen die Investitionen der Unternehmen und der Privatpersonen wieder angeregt werden. Durch die EZB soll zugleich aber auch der private Konsum angeheißt werden innerhalb der EU. Am Beispiele von unserem Nachbar Frankreich geht diese auch anders, in dem sogenannte Konsum- oder Barschecks in Höhe von 200 € pro Person verteilt werden an alle Franzosen, egal welchen Alters. In Frankreich wird zu dem auch das größte Konjunkturpaket seit fast 30 Jahren aufgelegt und dort wird nicht gerade gekleckert, sondern eher das Geld mit vollen Händen ausgegeben, um so die inländische Konjunktur wieder zum Laufen zu kriegen und man versucht mit verschiedensten Mitteln sich gegen die allgegenwärtige Rezession zur Wehr zu setzten und das Beste aus dieser sehr schwierigen Weltwirtschaftssituation zu unternehmen. Bei uns wird erst nur endlos über alles diskutiert und dann werden Maßnahmen beschlossen, die eigentlich schon wieder überholt sind, aber das gerade macht den Reiz an Deutschland und seiner Wirtschaft aus.
In Deutschland wird zwar auch ein Konjunkturrettungspaket auf den politischen Weg gebracht, aber hier zu lande wird erst mal und wie üblich abgewartet, ob dieses Mmaßnahmenpaket ausreicht oder ob es noch ausgeweitet werden muß. Die wirtschaftliche Situation für Deutschland, sei so die Bundesregierung sehr stabil und man ist hierzulande gegen die drohende Rezession wohl gewappnet, aber dieses ist auch mehr Schein als sein, da Deutschland ja bekanntlich und mehrheitlich eine Exportnation vondiversen und jeglicher Art von Wirtschaftsgütern in alle Welt ist. Zum Beispiel hängt jeder 7. - 10. Arbeitsplatz in der Automobilindustrie vom Export ab und daher muß sehr genau überlegt werden, welche Maßnahmen die detusche Bundesregierung hier unternehmen soll bzw. unternehmen müßte. Das Ergebnis der jeweiligen Maßnahmenpakete wird seine Zeit dauern bis sie greifen werden und erst dann wird sich zeigen, ob es der richtige gewählte Weg aus der aktuellen kritischen Wirtschaftssituation für den jeden Einzelnen und für die jeweilige Wirtschaftsnation war. Man kann daher aus heutiger Sicht nur sagen,nachher ist man immer der Schlauerei und weiß, ob das all die Maßnahmen etwas an der richtigen Stelle etwas gebracht haben.
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