Wie man heute in einer Olinezeitung lesen konnte, steht wohl aktuell die Berliner Zeitung zum Verkauf, da der Inhaber einer der wichtigsten Zeitung der deutschen Hauptstadt akut in Geldnot geraten ist und somit seine deutsche Hauptstadtzeitung verkaufen muss. Insider sprechen davon, dass der Inhaber der britische Medcom Konzern selbst hoch verschuldet ist und somit sehr schnell frisches Kapital zum eigenen Überleben benötigt. Die Berliner Zeitung wurde erst 2006 an den Medienkonzern Medcom verkauft und aufgrund der neuen taktischen Ausrichtungen des britischen Konzern und der aktuellen weltweiten Finanzkrise benötigt Medcom nur sehr schnell frisches Kapital, um sich intern und nach außen hinaus neu auszurichten. Ob das alles so klappt, wie sich das britische Medienunternehmen so vorstellt, ist und bleibt fraglich.
Als heißester Kaufinteressent gilt wohl der DuMont Schauberg Verlag, dem bereits der Kölner Stadt-Anzeiger gehört und der 2006 im Bieterkampf um die Berliner Zeitung gegenüber Medcom unterlegen war. Als weitere Interessenten gelt wohl die WAZ-Gruppe aus Essen. Ein Verkauf werde laut Medcom Konzern nur aus taktischen Gründen überlegt, da offiziell der internationale Anzeigenverkauf seit der aktuellen weltweiten Finanzkrise sehr stark rückläufig ist und somit fehlt dem weltweit tätigen Medienkonzern Geld zum eigenen Überlegen und somit wird geplant unrentable internationale Unternehmensbereiche an potenzielle Käufer kurzfristig zu veräußern.
Dieses Kapitalbeschaffungsmodell ist zur Zeit international aufgrund der aktuellen Wirtschaftskrise stark in Mode, da auch die renomiere New York Times seine eigene Beteiligungen an den Baseballteam "Boston Red Socks" und an der der Zeitung "Boston Tribune" verkaufen will, aber aktuell noch keinen Käufer kurzfristig in und außerhalb der USA gefunden hat. Man darf hier sehr gespannt sein, wie sich der nationale und der internationale Blätterwald im kommenden Jahr neu gestalten und ausrichten wird.
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