Die Spekulationen um das schwarze Gold aus dem Arabischen Raum und den Mitgliedsstaaten des OPEC - Kartells halten aktuell an und es wird befürchtet, daß die 13 Mitgliedsstaaten des Vereinigung OPEC die tägliche Fördermenge um weitere 2 Mio Barrel kurzfristig zurückfahren werden. Durch diese Spekulationsmaßnahme soll der aktuelle Preisverfall für den Rohstoff öl verlangsamt bzw. aufgehalten werden, denn der Preis für ein Barrel Öl, sprich ein Faß Öl mit 159 Litern ist um mehr als zwei Drittel gegenüber seines damaligen Rekordwertes von 147 $ im Juli auf aktuell um die 45 $ marke gefallen und ein Ende des Preisverfalls ist daher nicht in Sicht. Aktuell bewerten Broker und Börsianer aus New York das Barrel Öl mit um die 30 $ je Fass. Die OPEC versucht daher mit ihr allen möglichen Mitteln den Preis durch Verknappung des Angebotes und durch das gezielte Setzen von Spekulationensnachrichten den Preis für den Rohstoff künstlich nach oben zu treiben, der interne und gewünschte Zielpreis liegt für die Kartell bei 75 $ je Faß und ist aufgrund der sinkenden weltweiten Nachfrage durch die Staaten der Welt, wie Indien und China zur Zeit nicht erzielbar bzw. erreichbar.
Die Weltwirtschaft befindet sich zur Zeit in einer Rezession und somit in einer Abwärtsbewegung und dadurch sinkt die allgemeine Nachfrage an diversen Rohstoffen, die weiltweit gehandelt und nachgefragt werden. Erst wenn die weltweite Rezession durchschritten worden ist und die weltweite Nachfrage nach Rohstoffen wieder steigen wird, wird auch der Preis und die NAchfrage am schwarzen Gold wieder zu nehmen. Man beachte aber, daß es auch Vorteile und somit Gewinner für diesen niedrigen Ölpreis und das sind wir, die Konsumenten, die aktuell sehr wenig für Benzin und Heizöl bezahlen müssen, da die Preis seit September ins Bodenlose gefallen sind und ein Ende ist glücklicherweise noch nicht in Sicht.
Montag, 15. Dezember 2008
Heute war nun der große Showdown in Berlin und es haben sich dort die Spitzen der deutschen Politik, sprich die Bundesregierung und die Führungskräfte der Gewerkschaften und Spitzen der deutschen Unternehmen zu einem sogenannten Meinungsaustausch getroffen im Bundeskanzleramt getroffen. Man könnte dieses Treffen eher einen Stelldichein über die möglichen Auswirkungen der bereits herrschenden Wirtschaftsrezession in Deutschland nennen. Obwohl es kein Teilnehmer dieses Konjunkturgipfels offizeill zugeben wird, sind dort die Maßnahmen und Möglichkeiten zwischen allen am Tisch sitzenden parteien besprochen bzw. erörtert worden und die aktuelle Bundesregierung wird in diesem kleinen Kreis die geplanten Aktionen für das zweite Konjunkturpaket vorgestellt und abgesprochen worden. Dort sind mit Sicherheit die Maßnahmen zur Sprachen gekommen, wie man dem möglichen Anstieg der Arbeitslosigkeit von bis zu 1 Mio Menschen binnen eines Jahres machen könnte und welche Vorkerhungsmaßnahmen hier am Wirkungsvollsten am Arbeitsmarkt aktuell wären und daß das kommende Jahr 2009 nicht das Jahr der stark ansteigenden Arbeitslosigkeit wird. Des Weiteren wurden heue auch Steuersenkungsmaßnahmen für mittelständische Unternehmen und auch für den privaten Konsumenten angesprochen bzw. vorgestellt worden sein. Vor allem die deutsche Kanzlerin steht nun dem internationalen Druck der anderen starken EU - Staaten gegenüber, da z.B. in Frankreich un Großbritanien diese Maßnahmenpakete für das Anspringen der jeweiliegen Konjunktur bereits umgesetzt und am Laufen sind.
Der Wirtschaftstandort Deutschland benötigt dieses Konjunkturpaket sehr dringend, da es auch eine gewisse Zeit dauern wird, bis die beschlossenen Maßnahmen der deutschen Wirtschaft greifen und helfen würden. Dieses gilt für alle betroffenen Wirtschaftsbranchen,da hierdurhc die Investitionen und der möglichen Entlassung von Arbeitskräften entgegen gewirkt werden soll. Es stellt sich aber auch die Frage, den genauen Zeitpunkt und die richtigen Manahmen zu finden, um der bestehenden Rezession und deren Auswirkungen für die deutsche Wirtschaft rechtzeitig entgegen zutreten und das diese Maßnahmen zugleich nicht ganz sinnlos sind. Die neuen Schulden zahlen nicht wir, sondern unsere Kinder und deren folgende Generationen. Dieses sollte manaktuell unbedingt beachten, daß zur Zeit das Schuldenmachen wieder groß in Mode kommt, obwohl es vor kurzem noch hieß, das diese Maßnahmen sehr unpopulär wären bei der aktuellen Regierung in Berlin. Die Zeit ist sehr schnelllebig und keiner weiß, wie bzw. in welcher Höhe die aktuelle weltweite Wirtschaftsrezession sich auf Deutschland auswirken wird. Es heißt daher abwarten und man wird kurz- bzw. mittelfristig sehen, was da nun auf zukommen wird.
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