1. DAX
2. GOLD
3. EURO/DOLLAR
-------------------------
1. DAX (stundenchart):
Die 6700 Punkte wurden durchbrochen. Zum Ende des heutigen Handel ist dem DAX kleine Erholung gelungen, der Index schloß über 6700. Ob die Marke morgen verteidigt werden kann, läßt sich nur schwer voraussagen.
Der DAX hat zuletzt starka abgeben müssen und eine Gegenbewegung wird zunehmend fällig.
Unter 6600 würde ich auf jeden Fall veruchen long zu gehen. Vorher ist es wohl sinnvoller auf der Seitenlinie zu bleiben und auf entsprechende Signale zu warten.
2. Gold:
Gold befindet sich immer noch in einem Konsoliderungsmuster. Erst wenn die Unze des Edelmetalles über die 930 $ Marke steigt, gibt es einen Kaufsignal. Saisonal steigt Gold in der zweiten Jahreshälfte. Ich gehe davon aus, daß Gold dieses Jahr noch neue Highs markieren wird. Kurzfristig sollte man noch auf die 850 $ Marke achten, denn sollte sie fallen, wäre dies als kurzfristiges Verkaufsignal zu werten.
3. EURO/DOLLAR
Der Kurs des Euro in US Dollar befindet sich momentan in einer Seitwärtsrange zwischen 1,52 und 1,58 $ je Euro.
Erst wenn eine der Marken durchbrochen wird, kann man mit größeren Bewegung rechnen.
Die amerikanische FED hat verbal die Zinssenkungsphase eingeläutet . Sollten die Zinsen demnächst in den USA steigen, könnte das dem Dollar ein wenig auf die Beine helfen und er dürfte dann gegenüber Euro steigen, bzw. der Euro fallen.
Allerdings sollte man dann auf die EZB achten, was sie tut. Ob die Amerikaner ernsthalt die steigende Inflation bekämpfen wollen, wage ich zu bezweifeln. Ein schwache Dollar begünstig die amerikanische Exportindustrie, was die Arbeitsplätze schützt. Auf der anderen Seite werden die Schulden durch steigene Inflation und zugleich den fallenden Dollarwert entwertet. Wie ernst sich die EZB über die Geldwertstabilität Gedanken macht, ist schon schwieriger einzuschätzen. Auf der einen Seite ist das Zinsniveau in der Eurozone nicht so moderat wie in dne USA, aber auf der anderen Seite erhöht die EZB die Geldmenge umd ca. 10 % im Jahr. um eine Bankenkrise zu vermeiden schießt auch die EZB reichlich frisches Geld in die Märke. Man muß die Sommermonate abwarten, ob die Zentralbanker wirklich die Zinsen nach oben drehen um den Märkten die Liquidität zu entnehmen. Ich persönlich rechne sowohl in dne USA wie in der Eurozone mit leichten Anhebungen der Zinsen.
-----------------------------------------------------------------------------------------------
up48
Kommentare