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Wer will 100,- , 200,- oder 300,- Euro Rente geschenkt?Donnerstag, 28. Februar 2008
Bei der Steuererklärung für das Finanzamt gibt es eine clevere Möglichkeit, 100,-€ bis 300,-€ Rente geschenkt zu kriegen. Wie das geht? Jeder Arbeitnehmer kann die Differenz der so genannten Günstigerrechnung, die vom Amt ermittelt wird, für sich geltend machen. Diese kann man als Rürup-Antrag verwenden. Wenn dieser Beitrag den des Sparvertrags der Rürup-Rente entspricht, so ist die daraus entstehende Rente umsonst! Eine tolle Möglichkeit, schlau zu sparen!
Da die Werte bei jedem Arbeitnehmer verschieden sind, sollte man sich in der Hinsicht gut beraten lassen - zb auf der Webseite www.das-rentenportal.de . Da kann jeder sich kostenlos und unverbindlich seine Werte berechnen lassen Kunden finden im Internet?Dienstag, 26. Februar 2008
Neue Kontakte finden statt gefunden zu werden?
Endlose Weiten, wir schreiben das Jahr 2008 und niemand kann mehr an ihm vorbei – dem Internet. Wenn wir etwas suchen, sei es beim Einkauf, bei Bewertungen von Produkten oder zur Informationsbeschaffung, ist das Netz die Nummer eins als Zugriffsmedium. Natürlich dabei mit allen Chancen und Risiken, die uns hoffentlich vertraut sind. Aber wer nutzt das Internet zur aktiven Kundensuche? Wer geht ins Netz und findet neue Kontakte und potentielle Kunden? Wer sucht Kunden im Internet, anstatt darauf zu warten, von möglichen Geschäftspartnern gefunden zu werden? Mit Suchmaschinenmarketing wird man leichter gefunden Suchmaschinenoptimierung hilft, dass Internetseiten von Unternehmen schnell gefunden werden. Die Technik verbessert Internetseiten und sorgt für die richtigen Verlinkungen. Eine Vielzahl von Unternehmen kümmert sich um diesen Bereich. Beratungen, Bücher und Seminare werden überall angeboten. Als Effekt wird eine Internetseite bei den allgegenwärtigen Suchmaschinen schneller und mit einer höheren Priorität gefunden. Bekanntester Anbieter für eine Suchmaschine ist Google. Die Umsatzprognose 2007 der OVK für den Bereich Vermarktung von Suchworten liegt bei über 1.1 Mrd. Euro. Der Umsatz ist damit seit 2004 um über 1000 % gestiegen. Dieses Marktsegment liegt damit fast gleichauf mit klassischer Onlinewerbung, die in Form von Anzeigen oder Bannerwerbung erfolgt. Suchmaschinenmarketing ist sehr wichtig, kann aber auch ganz schön ins Geld gehen. Kunden finden ist mühselig, aber ertragreich Kunden finden war immer schon mit Arbeit verbunden, davon erlöst das Internet nicht. Wie bei anderen Marketinginstrumenten unterscheidet man auch im Internet Push und Pull Strategien. Dabei bedeutet pull, dass eine Reaktion des Kunden der Anlass für die Kontaktaufnahme ist und push, dass man selbst aktiv wird. Suchmaschinenmarketing ist eine klassische Pull Strategie, selber aktiv nach Kunden zu suchen eher eine Push Strategie. Wir bei allen anderen aktiven Strategien ist es eher eine mühseliger Angelegenhei, doch sie lohnt sich. Besonders deshalb, weil man durch die neuen Möglichkeiten sehr zielgerichtet Kontakte findet, die an den eigenen angebotenen Produkten oder Dienstleistungen interessiert sind. Aktive Kundensuche im Internet kostet viel Zeit, aber i.d.R. wenig Geld. Wichtigste Medien zum aktiven Kundenfinden sind Netzwerke, Jobmaschinen und Wissensportale. Netzwerke Bekanntestes Netzwerk scheint im Moment im Businessbereich Xing zu sein, aber es entstehen auch neue Anbieter wie Adais oder Viadeo. Daneben gibt es Anbieter, die eher in den Freizeitbereich gehen wie Stay Friends, Mister Wong, oder Qype. Am Beispiel Xing kann man die Möglichkeiten, Kunden zu finden, am deutlichsten darstellen: Es gibt dort bei über 2 Millionen Mitgliedern eine Vielzahl von Gruppen mit einer Vielzahl von Interessengebieten, in denen sich der Besucher organisieren kann. Hier findet man Gleichgesinnte, die für Partnerschaften oder Geschäftsbeziehungen in Frage kommen. Zusätzlich kann man im gesamten Portal über Suchbegriffe Unternehmen finden, die an der eigenen Leistung interessiert sind. Man kann dann über das Portal eine kurze Nachricht an einen potentiellen Geschäftspartner schicken, in welcher man seine Leistung anbietet. Um Spam-Nachrichten zu vermeiden, achtet Xing dabei darauf, dass die Nachricht etwas mit dem Profil des Empfängers zu tun haben muss. Jobmaschinen Diese Anbieter sammeln Unternehmensangebote zu Stellenausschreibungen und bieten diese im Internet an. Bekannte Maschinen sind JobScout, Monster oder StepStone. Diese Stellenausschreibungen bieten sehr detaillierte Informationen über Unternehmen und die angebotenen Positionen. Es kann daher sein, dass ein Unternehmen zwar einen neuen Mitarbeiter sucht, ein potentieller Lieferant diese Position aber auch als externer Dienstleister besetzen könnte. Häufig, z.B. im Bereich der Weiterbildung trifft beides zu: das Unternehmen sucht einen Leiter Weiterbildung, ist aber gleichzeitig an Honorarkräften im Bereich der Seminardurchführung interessiert. Jobmaschinen bieten darüber hinaus auch Angebote für freiberufliche Mitarbeiter an. Man registriert sich bei einer solchen Maschine, gibt die Suchbegriffe ein, die für das eigene Produktangebot von Bedeutung sind und bekommt fortan Stellenbeschreibungen zugeschickt. Aus diesen Beschreibungen wählt man aus, welche Unternehmen für eine erste Ansprache in Frage kommen und nimmt telefonisch oder schriftlich Kontakt auf. Wissensportale Diese Gruppe der Portale konzentrieren sich auf das Angebot von Wissen zu unterschiedlichsten Themen. Die angebotenen Informationen kommen von den angeschlossenen Benutzern, die Themen, Beiträge oder Veröffentlichungen einstellen. Bekannte Portale sind BrainGuide, Competence Site oder die verschiedenen Seminarportale. Hier kann man sich zum einen eintragen und finden lassen und zum anderen aktiv nach Geschäftspartnern suchen. Da hier Wissen vermittelt oder angeboten wird, findet man durch die Fülle von Informationen sehr genau Unternehmen, die zum eigenen Produktangebot passen. Wenn zum Beispiel in einem Bauportal Fachartikel zum Thema Tiefbau stehen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Autor ein interessanter Geschäftpartner für ein Unternehmen aus dieser Sparte ist. Neukunden für Umsätze von morgen Neue Kunden braucht ein Unternehmen, wenn es überleben will. Bestehenden Kunden brechen durch Verlagerung, Schließung oder Veränderung weg und der Verlust muss aufgefangen werden. Wer dabei sagt, dass er nur von Empfehlungen lebt, gehört entweder zu den Top 10 in jeder Branche oder er ist einfach zu faul zu suchen. Auf jeden Fall lässt er sich eine Chance entgehen, neue interessante Geschäftspartner kennen zu lernen. Neue Kunden im Netz zu finden ist ein zusätzlicher Teil der Kundenbeschaffung. Man kann im Business Bereich davon ausgehen, dass ein drittel der neuen Kontakte aus Suchanfragen übers Internet, ein Drittel über herkömmliche Medien wie Anzeigen oder Pressearbeit und ein drittel über aktives Kundenfinden im Internet stammen kann. Letzteres setzt aber permanentes Arbeiten mit diesem Medium voraus und das ist vielleicht der Grund, warum viele Unternehmen diesen Weg noch nicht gegangen sind. Aber vielleicht ist es eine interessante neue Aufgabe für Dienstleister, die hier Betrieben zuarbeiten können. Noch ein kleiner Tipp zum Schluss: Wenn jemand wissen will, was alles über das eigene Unternehmen im Netzt steht, empfiehlt sich die Seite von Yasni. Diese Seite findet Stück für Stück im Internet alles, was mit dem eigenen Namen, dem eigenen Unternehmen zusammenhängt. Dies ist ein Artikel von Königskonzept. Wir sind ein Beratungsunternehmen mit Schwerpunkt Vertrieb und Organisation. Wir geben regelmäßig zu Managementthemen Fachartikel heraus. Alle bisher erschienen Artikel finden Sie unter http://koenigskonzept.de/fachartikel.php Creditreform WirtschaftsindikatorMontag, 25. Februar 2008
Die Konjunkturkräfte in Deutschland sind im vierten Quartal 2007 schwächer geworden. Der Creditreform Wirtschaftsindikator musste gegenüber dem Herbststand 0,9 Zähler abgeben und notiert aktuell bei 11,7 Punk ten. Zur Einschätzung der konjunkturellen Gesamtsituation berücksichtigt der Creditreform Wirtschaftsindikator zahlreiche Finanzinformationen sowie Daten zur Unternehmensstabilität und verknüpft diese mit empirischen Wirtschaftsdaten aus den Creditreform Unternehmensbefragungen. Indikatorwerte über Null zeigen ein wirtschaftliches Wachstum an, negative Werte entsprechen einer Stagnations- bzw. Rezessionsphase.
Die vier Einzelkomponenten des Wirtschaftsindikators –Geschäftsklima, Zahlungsverhalten, Bonität und Insolvenzanfälligkeit – zeigten im vierten Quartal 2007 eine höchst unterschiedliche Entwicklung. Während die Unternehmen besser als in der Vergangenheit gegen die Gefahr einer Insolvenz gewappnet sind und ihre Rechnungen so zügig wie lange nicht mehr zahlen, kühlte sich das Geschäftsklima zum Jahresausklang 2007 ab. Die durchschnittliche Bonität der bewerteten Unternehmen blieb dagegen unverändert. Insgesamt wiegt allerdings die Eintrübung des aktuellen Geschäftsklimas so schwer, dass der Wirtschaftsindikator nachgibt. Konjunkturmotor im Verarbeitenden Gewerbe brummt –Unternehmensdienstleister auf der Überholspur Die Umsatzsituation der deutschen Unternehmen zeigte sich im Schlussquartal 2007 noch einmal leicht ve rbessert. 43 Prozent der befragten Betriebe konnten Umsatzzuwächse erzielen. Vor dem Hintergrund einer guten Auftragslage und ausgelasteter Kapazitäten stockten viele Unternehmen ihre Mitarbeiterzahl weiter auf. Damit haben die Betriebe ihren Personalbestand seit nunmehr gut zwei Jahren jedes Quartal erhöht. Nach wie vor stellt sich die aktuelle Konjunkturlage im Verarbeitenden Gewerbe am besten dar. Die Metall- und Elektrobranche sowie die chemische Industrie glänzen mit hohen Branchenindikator-Werten. Die Unternehmensdienstleister haben sich im Vergleich der zehn bewerteten Wirtschaftsbereiche mittlerweile auf den dritten Rang vorgeschoben. Dieser Sektor zeigte zum Jahresausklang 2007 ein überdurchschnittliches Wachstum. Im Baugewerbe ist die Konjunkturentwicklung dagegen nahezu zum Erliegen gekommen. Der entsprechende Branchenindex rutscht auf den letzten Platz ab. Wirtschaftswachstum sorgt für stabilere Unternehmen Die Insolvenzanfälligkeit der deutschen Unternehmen ist im vierten Quartal 2007 weiter gesunken. Der Creditreform Risiko Indikator (CRI), der ein Maß für das Insolvenzrisiko ist, erreicht einen Wert von 2,11 - nach 2,12 im Vorquartal. Damit weisen von 10.000 Unternehmen 211 Betriebe ein so genanntes Negativmerkmal, etwa einen massiven Zahlungsverzug oder einen Insolvenzantrag, auf. Eine bereits überfällige Rechnung wurde von den Betrieben in den zurückliegenden Monaten nach durchschnittlich 12,87 Tagen beglichen. Binnen eines Jahres haben sich die Zahlungsverzögerungen um 0,9 Tage verringert. Der vollständige Quartalsbericht kann bei der Creditreform Wirtschaftsforschung in Neuss (Tel.: 02131/109-174), per E-Mail (presse@creditreform.de) oder im Internet unter www.creditreform.de bestellt werden. Die nächste Ausgabe erscheint Ende Mai 2008. Ansprechpartner: Herr Georg Platen Verband der Vereine Creditreform e.V. E-Mail: g.platen@verband.credi[...] Telefon: + 49 (2131) 1 09 - 2390 Fax: + 49 (2131) 1 09 - 176 Zuständigkeitsbereich: Pressearbeit Verband der Vereine Creditreform e.V. E-Mail: m.bretz@verband.credit[...] Telefon: +49 (2131) 1 09 - 171 Fax: +49 (2131) 1 09 - 176 Dieser Artikel wurde veröffentlicht auf: http://www.lifepr.de/pressemeldungen/verband-der-vereine-creditreform-ev/boxid-32932.html Schlag für die Steueroase LiechtensteinMontag, 25. Februar 2008
Ist das Stiftungsmodell des Zwergstaats noch zu halten?
Bonn/Liechtenstein – Das Fürstentum Liechtenstein hätte sich insbesondere zum Deutschlandbesuch von Regierungschef Otmar Hasler sicher bessere Schlagzeilen erhofft. Als „Paradies für Steuerhinterzieher“ (Die Welt) will man sicher nicht in der Öffentlichkeit dastehen. Allerdings hätte es der souveräne Kleinstaat im Alpenraum zwischen Österreich und der Schweiz unter „normalen“ Bedingungen auch nie in die Schlagzeilen geschafft. Auch wenn die konstitutionelle Erbmonarchie auf demokratisch-parlamentarischer Grundlage mit 169.000 Schweizer Franken pro Erwerbstätiger (2005) das höchste Bruttoinlandsprodukt pro Kopf weltweit erwirtschaftet hat: Wer interessiert sich schon für einen 35.000 Einwohner zählenden Staat, der nur größer als der Vatikan-Staat, Monaco und San Marino ist? Allenfalls Feministinnen, denn erst 1984 wurde im dritten Anlauf das Frauenwahlrecht durchgesetzt. „Angriff ist die beste Verteidigung“ dachte sich wohl der amtierende Staatschef und Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein, als er Deutschland „Hehlerei im großen Stil“ vorwarf. Ein solcher Vorwurf entpuppt sich jedoch als dummdreist, denn dass die deutschen Behörden für die gestohlenen Bankdaten aus der LGT-Bank der Fürstenfamilie Geld auf den Tisch legten, dürfte wohl nur für diejenigen unvorstellbar sein, die noch nie etwas von James Bond gehört haben. Dass Geld nun mal die Welt bewegt, dürfte in dem Zwergstaat ohne eigene Autobahn eigentlich nicht unbekannt sein. Die Lautsprecher aus Liechtenstein wollen wohl nur davon ablenken, dass sich seit den Medienberichten über den früheren Post-Chef Klaus Zumwinkel und seine Vaduzer Stiftung etwas zusammenbraut, was sich „zur wohl schlimmsten Krise in der neueren Geschichte des Fürstentums auswachsen könnte“, so die Welt http://www.welt.de. Schon im April 1999 hätten deutsche Ermittler dafür gesorgt, dass Liechtenstein seine Standards anpassen musste. Damals erklärte der Bundesnachrichtendienst (BND) http://www.bnd.bund.de, dass die Banken des Mini-Staates als wichtige Geldwäscheanlagen für Mafia-Organisationen und Drogenkartelle dienten. Die dann eingeleiteten Finanzmarktreformen waren augenscheinlich nicht ausreichend. Das Kernproblem des Landes, in dem jeder dritte Schweizer Franken im Finanzsektor verdient wird, liegt in dessen ungewöhnlichem Stiftungsrecht, das mit dem deutschen nicht vergleichbar ist. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen http://www.stiftungen.org verschickte daher – um Missverständnisse zu vermeiden – sogleich eine Pressemitteilung mit der Überschrift „Liechtensteiner Stiftungsmodell in Deutschland undenkbar“. „Liechtensteiner Stiftungen haben den Namen Stiftung nicht verdient. Es sind nicht selten Scheinstiftungen zur Vermögensverwaltung unter steuerlich intransparenten Bedingungen. Wir sind dankbar, dass der rechtliche Rahmen für Stiftungen in Deutschland stimmt. Durch die Arbeit der Aufsichts- und Finanzbehörden und klare Governance-Grundsätze wird das Transparenzgebot gewahrt. Stiftungen in Deutschland haben dank der jüngsten Gesetzesreformen Aufschwung genommen und leisten einen unschätzbaren Beitrag zum Funktionieren des Gemeinwesens", erklärte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, Dr. Ulrich Bopp. Insbesondere das vergangene Jahr verlief für den Bundesverband äußerst erfreulich. Die Zahl der jährlich neugegründeten Stiftungen hat nämlich erstmals in der Stiftungsgeschichte die 1.000er Marke durchbrochen. Im Jahr 2007 wurden 1.134 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts in Deutschland gegründet. Gegenüber 2006 bedeutet dies eine Steigerung um 26 Prozent. Derzeit gibt es hierzulande 15.449 Stiftungen. Frankfurt am Main bleibt die stiftungsreichste Großstadt. In den Rhein-Main-Metropole gibt es fast 72 Stiftungen pro 100.000 Einwohner. „Traditionell belegen ehemalige freie Reichs- und Hansestädte mit langer bürgerschaftlicher Tradition die vorderen Plätze bei der Stiftungsdichte“, erläutert der Stifterverband. Der Osten legt mittlerweile auch leicht zu. Dort gab es 2007 75 neue Stiftungen. Vier Großstädte des Ruhrgebietes sind allerdings Brachland und liegen beim Ranking ganz weit hinten. Hier fehlt eben die besagte bürgerschaftliche Tradition. Anscheinend haben einige Wohlhabende in diesem Lande mit einem solchen philantropischen Ansatz herzlich wenig am Hute. „Leider sehen sich nicht alle Wohlhabenden in diesem Land in der ethischen und staatsbürgerlichen Pflicht, den Stiftungsstandort Deutschland zu stärken", bedauert Bopp. „Insbesondere gut bezahlte Manager könnten ihr Ansehen verbessern und die Verhältnisse in unserem Gemeinwesen, wenn sie auch als Stifter und Wohltäter öffentlich in Erscheinung träten." Er zieht die Trennlinie zwischen dem deutschen und dem Liechtensteiner Modell sehr scharf. Deutsche Stiftungen hätten eine Transparenzpflicht gegenüber den staatlichen Stellen, in dem Alpenstaat fehle diese Transparenz. In Deutschland seien die Stiftungen bürgerlichen Rechts gegenüber den staatlichen Stiftungsbehörden berichtspflichtig. Sie werden beaufsichtigt und kontrolliert. Zudem prüften die Finanzämter bei deutschen Stiftungen alle drei Jahre, ob der Status der Gemeinnützigkeit noch gegeben sei. 95 Prozent der deutschen Stiftungen seien als gemeinnützig anerkannt. Da sie dem Wohl der Gesellschaft dienen, werden sie steuerlich begünstigt. Im Reich des Erbprinzen Alois ist das Verhältnis völlig anders. Von den dortigen 45.000 Stiftungen sind nur 500 gemeinnützig. Bei der großen Mehrzahl ist es möglich, dass sie lediglich den Stifter oder seine Angehörigen begünstigen. Keiner von ihnen taucht im Öffentlichkeitsregister auf, auch nicht die Höhe des Vermögens. Das Online-Lexikon Wikipedia http://www.wikipedia.de erläutert, dass das dortige Treuhandwesen auf die schwerwiegende Wirtschaftskrise der 1920er Jahre zurückzuführen sei. Deshalb sei ein äußerst liberales Gesellschaftsrecht geschaffen worden, das es erlaube, ein Vermögen von seinem tatsächlichen Eigentümer zu trennen und somit zu anonymisieren. Im Gegensatz zu den Gepflogenheiten in den meisten anderen Ländern dieser Welt könne eine liechtensteinische Stiftung vom Stifter auch jederzeit wieder aufgelöst werden. Ob diese Zustände noch lange haltbar sind, bleibt fraglich. Der Zürcher Tagesanzeiger http://www.tagesanzeiger.ch rechnete bereits mit den „Fürstlichen Egoisten“ ab und kommentierte: „Die Stiftungen, die in Vaduz als maßgeschneiderte Geld-Parkplätze empfohlen werden, dienen häufig keinen anderen Zweck, als unversteuertes Geld zu tarnen. In diesem Sinne schädigt das Geschäftsmodell, dem das Fürstentum einen Teil des Wohlstands verdankt, seine Nachbarstaaten. Eine volkswirtschaftliche Leistung, wie sie von echten Finanzplätzen erbracht wird, kann Liechtenstein nicht vorweisen. Auf Dauer kann das Ländle im Herzen Europas mit solchen Dienstleistungen für Steuerflüchtlinge kaum überleben. Wird der Fürst sich dann auf die Cayman Islands oder in ein anderes Steuerparadies zurückziehen, um seinem Gewerbe zu frönen?“ Dies sei jedoch nur die eine Seite der Medaille, meint Tobias Janßen, Vorstandsvorsitzender und Präsident der Düsseldorfer Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft Goldfish Holdings http://www.goldfish-holdings.de. „Statt über mehr Steuerfahnder nachzudenken, sollte sich die Hochsteuerstaaten in Europa einmal überlegen, ob sie nicht die breite Mittelschicht und die so genannten Besserverdienenden viel zu stark zu Kasse bitten. Das beste Mittel gegen Schwarzarbeit, Sozialbetrug und Steuerhinterziehung ist immer noch ein einfaches, gerechtes und transparentes Steuersystem. Der Publizist Henryk M. Broder hat für die Steuerfahnder eine witzige und ironische Definition gefunden: Sie seien vor allem Pechvögel, die nicht genug verdienen, um Steuern hinterziehen zu können.“ Für den Schweizer Tagesanzeiger wird es daher nicht nur bei Konsequenzen für Liechtenstein bleiben, wo man jetzt sein Stiftungsrecht (wieder einmal) reformieren will. Auch Deutschland könne früher oder später der Frage nicht mehr ausweichen, ob die Steuerbelastung für besser Verdienende nicht zu hoch sei. Dieser Artikel wurde veröffentlicht auf: http://www.pressemitteilung.ws/node/122724 Rentner unter 65 dürfen jetzt 400 Euro dazuverdienenSonntag, 24. Februar 2008
Keine Verwechslung mehr mit dem Minijob: 400 statt bisher 355 Euro dür-fen Rentner unter 65 jetzt monatlich dazuverdienen. Rückwirkend zum 1. Januar 2008 hat der Gesetzgeber die Hinzuverdienstgrenze jetzt angeho-ben. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung Hessen hin.
Die Hinzuverdienstgrenze für Altersrentner unter 65 wurde oft mit der Ver-dienstgrenze für Minijobber verwechselt, die schon länger bei 400 Euro liegt. Das Problem dabei: Wer mehr dazuverdiente als erlaubt, dem muss-te die Rentenversicherung die Rente kürzen. Dem wurde nun abgeholfen. Die Hinzuverdienstgrenze gilt für alle Einnahmen aus einer Beschäftigung oder selbständigen Tätigkeit. Zudem kann jeder Rentner diese Grenze zweimal im Jahr bis zum Doppelten überschreiten – selbst dann wird ihm die Rente nicht gekürzt. Wer über 65 ist und Rente bezieht, kann wie bis-her ohne Begrenzung dazuverdienen, ohne dass ihm die Rente gekürzt wird. Auch bei Renten wegen voller Erwerbsminderung und wegen Erwerbsun-fähigkeit gilt die neue Hinzuverdienstgrenze von 400 Euro im Monat. Für eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung sowie bereits gekürzt ge-zahlte Altersrenten gelten ab Anfang des Jahres 2008 ebenfalls höhere Verdienstgrenzen. Wer eine solche Rente bezieht, sollte bei der Renten-versicherung erfragen, wie viel er hinzuverdienen darf. Weitere Informationen gibt es bei den Auskunfts- und Beratungsstellen, am gebührenfreien Servicetelefon unter 0800 – 1000 48 012 sowie den Versi-chertenältesten der Deutschen Rentenversicherung Hessen oder im Inter-net unter www.deutsche-rentenversicherung-hessen.de. Deutsche Rentenversicherung Hessen Städelstraße 28, 60596 Frankfurt am Main deutsche-rentenversicherung-hessen.de Kontakt: Ilona Reichert, Pressereferentin Telefon 069 6052-1025, Telefax 069 6052-1036 E-Mail pressestelle@drv-hessen.de Die Deutsche Rentenversicherung Hessen mit Hauptsitz in Frankfurt am Main betreut insgesamt rund 1,7 Millionen Versicherte und zahlt rund 750.000 Renten aus. Mit der Übernahme der zuvor parallel betriebenen Beratungsstellen ist der hessische Rentenversicherungsträger seit Juli 2007 auch zuständiger Ansprechpartner für die Versicherten der Deut-schen Rentenversicherung Bund in der Region, wenn es um Fragen rund um die Altersvorsorge geht. Dieser Artikel wurde veröffentlicht auf: http://www.openpr.de/news/190908/Rentner-unter-65-duerfen-jetzt-400-Euro-dazuverdienen.html SchwarzgeldaffärenFreitag, 22. Februar 2008
Schwarzgeldaffären haben in Deutschland schon fast Tradition. Spätestens seit der "Affäre Kohl", dem bis zum Februar 2008 prominentestens Fall, liest man fast täglich von ähnlichen Entdeckungen, jedoch bisher meist im wesentlich Stil. Kaum der Rede wert, wie viele meinen. Denn, ist in den meisten Fällen Steuerhinterziehung nicht ein Akt von Rache, weil sich derjenige, der Schwarzgeld verschiebt, sich in irgendeiner Form vom Staat über den Tisch gezogen fühlt?Die Methodik ist fast immer die gleiche: Gelder werden ins Ausland verschoben, ob nach Luxemburg, in die Schweiz, Liechtenstein oder zu einer Bank auf Malta. Zu jedem Fall gehören aber zwei. Ein Absender und ein Empfänger. Bei den Absendern reicht die Bannbreite vom kleinen Handwerker über den sogenannten Mittelstand bis hinauf zu den Big-Business-Bossen (oder Politikern und - aktuell 20.2.2008 - Datenschützern). Beim Handwerker ist es Rache, bei den Bossen sicherlich Geldgier und bei den Politikern?Der von den Medien zu "Deutschlands Factionautor Nr. 1" ernannte Autor Heinz-Peter Baecker, selbst einige Jahre als Journalist und zeitweise Mitarbeiter des Bundesamtes für Presse und Information in engem Kontakt zu höchsten politischen Kreisen, hat bereits zur Affäre Kohl einmal satirisch hinter die Kulissen der Liechtenstein-Connection geschaut. Der Kontrast Verlag hat diese Betrachtung unter dem Titel "Schwarze Konten - Rote Köpfe - Gold'nes Schwiegen" als Buch auf den Markt gebracht, das heute wieder aktueller ist denn je. Hier erfährt der Leser in humorvoller, aber der Realität sehr nahen Art und Weise, wie man mit Hilfe von Liechtensteiner Institutionen und Banken sich steuerfreie Rücklagen und Polster für alle möglichen Lebenslagen, bis hin zum geruhsamen Lebensabend, oder zur Selbst-Befriedigung von Geldgier verschaffen kann. Auch bei der Satire von Heinz-Peter Baecker fliegt natürlich die Schwarzgeldaffäre im Rahmen eines großen Medienspektakels auf, wobei es auch hier nicht an reichlich schmutziger Wäsche fehlt - eben, wie im richtigen Leben. Und ist der Spuk erst mal vorbei, das Medieninteresse geschwunden und der Bürger des Themas überdrüssig, kann man sich fröhlich und heiter mit anderen Tricks und Partnern erneut steuerfreiem Sparen zuwenden. Heinz-Peter BaeckerSchwarze Konten - Rote Köpfe - Gold'nes Schweigen ISBN 978-3-935286-04-6, 156 Seiten, Taschenbuch € 9,90
Ansprechpartner: Kontrast Verlag E-Mail: webmaster@Kontrast-Ver[...] Telefon: +49 (6746) 8502 Fax: +49 (6746) 8503 Dieser Artikel wurde veröffentlicht auf: http://www.lifepr.de/pressemeldungen/kontrast-verlag/boxid-32810.html Heute erleben, was morgen Normalität sein wird: Unter dem Motto „The future of electronic payment. Now.“ stellt die easycash Gruppe, Deutschlands führender Dienstleister für den kartengestützten ZahluDonnerstag, 21. Februar 2008
Heute erleben, was morgen Normalität sein wird: Unter dem Motto „The future of electronic payment. Now.“ stellt die easycash Gruppe, Deutschlands führender Dienstleister für den kartengestützten Zahlungsverkehr*, vom 23. bis zum 27. Februar 2008 ihr Leistungsspektrum auf der EuroShop 2008, der weltgrößten Investitionsgütermesse für den Handel, vor. Auf Stand G27 in Halle 6 gehören moderne Kartenterminals ebenso wie umfangreiche Payment Services und Zahlungstechnologien der Zukunft zu den Ausstellungsschwerpunkten. Erstmals präsentiert auch der jüngste Unternehmensteil, der Kundenbindungsspezialist easycash loyalty solutions, dem Fachpublikum in Düsseldorf seine breite Palette an Kartenkonzepten und Kundenbindungslösungen.
Kommunikation auf zwei Ebenen easycash versteht die EuroShop als wichtiges Informationsforum und als Kommunikationsplattform für Partner und Kunden. Diese Auffassung findet in dem zweigeschossigen, 100m² großen Stand des Ratinger Payment Dienstleisters ihren Ausdruck: Neben einem großzügigen Bereich für Meetings und persönliche Gespräche nimmt die Demonstration konkreter Anwendungen großen Raum ein. So präsentiert easycash mit easy signature eine Lösung zur elektronischen Signierung und papierlosen Archivierung von Payment-Belegen. Sie stellt eine ideale Erweiterung des easycash Netzbetriebs dar. Das gemeinsam mit dem Partner Xyzmo GmbH entwickelte Verfahren reduziert nicht nur Kosten, sondern erhöht die Sicherheit bei Zahlvorgängen im Rahmen des easycash OLV®-Verfahrens. Hierzu wird die Unterschrift nicht mehr auf herkömmlichen Papierbelegen erfasst sondern stattdessen auf einem Unterschriftentablett. Optional kann beim Unterschreiben die digitale Unterschrift anhand komplexer Parameter auf Authentizität überprüft werden. Vorteile des ausgesprochen sicheren Verfahrens sind die Vereinfachung des Beleghandlings, eine Optimierung der Kassenprozesse und eine Reduzierung des Papierverbrauches. Das von easycash demonstrierte Fingerprint Biometrie-Verfahren ermöglicht die Zahlungsautorisierung per Fingerabdruck. Nach einmaliger Registrierung können Kunden einfach mittels eines Fingerabdruck-Scanners zahlen. Hierbei werden die einzigartigen biometrischen Daten des Kunden erfasst und über die POS-Infrastruktur zur Autorisierung an easycash gesandt. Das Unternehmen verarbeitet im Anschluss die Transaktionen und leitet den Zahlungsverkehr ein. easycash arbeitet in diesem Bereich mit it-werke e.K. zusammen. In Kooperation mit dem Spezialisten valuephone präsentiert easycash auf seinem Stand eine neuartige, POS-orientierte Mobile Payment-Lösung, die besonders den Anforderungen des stationären Einzelhandels gerecht wird. Dieses System versetzt Endkunden in die Lage, ihre Einkäufe schnell, komfortabel und unkompliziert mit Hilfe ihres Mobiltelefons zu bezahlen. Überdies bietet diese Lösung weitere kunden- und handelsspezifische Features wie z.B. Couponing, Einkaufslisten, u.ä. Die Datenübertragung zwischen Kasse und Handy erfolgt abgesichert und schnell per kontaktloser NFC-Technologie – auf Wunsch des Kunden auch PIN-gesichert. Einen besonderen Charme hat die Lösung für den Händler, er kann seine gesamte Payment-Infrastruktur und seine Abrechnungsprozesse weiterhin nutzen, es muss lediglich ein NFC-Leser am POS vorhanden sein. Gemeinsam mit POSPartner Gesellschaft für Kassensysteme mbH zeigt easycash die Softwareterminal-Lösung POSCardZVT, die durch eine hochperformante Abwicklung kartenbasierter Zahlungsvorgänge besticht. So werden beispielsweise die Verarbeitungszeiten einer ec-cash-Transaktion um bis zu 80% reduziert. Als weitere Technologie-Innovation stellt das Ratinger Unternehmen auf der EuroShop Contactless Payment-Lösungen der Kreditkarten-Gesellschaften (MasterCard Paypass, VISA Wave und American Express Pay express) vor. Dabei handelt es sich um ein System, bei dem Kunden innerhalb einer definierten Betragsgrenze ohne PIN-Eingabe oder Unterschrift bezahlen können. Auch muss die Karte nicht in das Terminal eingesteckt oder durchgezogen werden. Insbesondere kleine Beträge können mit diesem System schnell und unkompliziert abgewickelt werden. Um Besuchern den konkreten Nutzen der verschiedenen Verfahren zu verdeutlichen, können alle Systeme vor Ort getestet werden. Weitere Schwerpunkte bilden das Thema Terminalsicherheit, Payment Services, Scoring sowie das Online-Bezahlsystem Paymaster. * Lt. dem EHI Handelsinstitut wurden 2006 40% aller electronic cash-Zahlungen über easycash abgewickelt. easycash Holding GmbH Marketing / Kommunikation Simone Bruder Tel. +49-2102/9 73 – 307 Fax +49-2102/9 73 – 226 E-Mail: simone.bruder@easycash.de Agentur Grintsch Public Relations Marc Nagel / Arne Trapp Tel. +49-221/93 70 63 – 62 / – 54 Fax +49-221/93 70 63 – 80 E-Mail: easycash@grintsch.com Über easycash Seit 1992 entwickelt easycash marktgerechte Lösungen für den kartengestützten bargeldlosen Zahlungsverkehr. Deutschlands größter neutraler Payment-Dienstleister und Transaktionsverarbeiter bietet umfassenden Service aus einer Hand: Mit vier Geschäftsfeldern – vom Netzbetrieb über Terminal- und Payment-Services bis hin zu Card Solutions – deckt die Unternehmensgruppe alle relevanten Bereiche kartengestützter Zahlungslösungen ab. easycashs Produktpalette umfasst benutzerfreundliche Terminals, leistungsstarke Lösungen im Bereich der Transaktionsabwicklung und genau darauf abgestimmte Zusatzleistungen. Als Deutschlands führender Anbieter unterstützt easycash alle gängigen Zahlverfahren und ermöglicht deren individuelle Kombination. Umfangreiche Dienstleistungen und kundenspezifische Lösungen runden das Full-Service-Portfolio ab. easycash verfügt über ein eigenes Kartenmanagement- und Abrechnungssystem. Damit lassen sich individuelle Kartenlösungen als vollwertige Zahlungssysteme nahtlos in die bestehende POS-Infrastruktur integrieren. Durch die Übernahme des Unternehmensbereichs Loyalty Solutions von Experian Deutschland im September 2007, heute easycash Loyalty Solutions GmbH, konnte easycash seine Position im deutschen Markt für Kundenkarten und deren Processing weiter ausbauen. Die Unternehmensgruppe beschäftigt über 340 Mitarbeiter an drei Standorten und betreibt rund 173.000 Terminals. Die abgewickelten Zahlungsverkehrstransaktionen beliefen sich 2007 auf 886 Mio. Transaktionen, davon 743 Mio. eigene und 143 Mio. Transaktionen im Dienstleistungsauftrag. Mit insgesamt 389 Mio. Transaktionen ist easycash Marktführer bei der Verarbeitung von Zahlungsvorgängen per electronic cash und Maestro. Das Unternehmen weist ein abgewickeltes Zahlungsverkehrsvolumen von rund 51 Mrd. Euro aus. Dieser Artikel wurde veröffentlicht auf: http://www.openpr.de/news/190310/Bargeldlose-Zahlung-auf-dem-Stand-der-Technik.html Ein guter Weg für die MittelstandsfinanzierungMittwoch, 20. Februar 2008
Stimmrechtsloses Mezzaninekapital auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU´s)
Spricht man von Kapitalmarkt und Börse, fallen einem zunächst die großen DAX-Unternehmen ein. Doch was ist mit den 3,4 Millionen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)? Sie verfügen zum Teil über ein viel größeres Wachstumspotenzial als die „ausgewachsenen“ Großkonzerne. Jene mittelständische Unternehmen suchen ebenso Kapital jenseits des Bankkredits. Auch sie, ob börsennotiert oder nicht, können Investitionskapital von Anlegern bekommen, die überdurchschnittliche Renditen anstreben. Beide Interessen werden auf den Kapitalmärkten zusammengeführt. „Mittelständische Unternehmen stehen am Beteiligungsmarkt längst nicht mehr vor verschlossenen Türen“ meint Nicolò Martin, Projektleiter des Finanzportals Emissionsmarktplatz.de. „Das abgelaufene Jahr 2007 brachte eine weitere Öffnung der deutschen Börsen für den Mittelstand“. Die Börsen mit dem Segment des Entry-Standards schaffen für mehr und mehr kleinere Gesellschaften gute Finanzierungsgelegenheiten. Vor wenigen Jahren ließ sich vernehmen, der Mittelstand habe wenig Chancen an der Börse. Zu klein die Kapitalvolumina, zu hoch die Kosten, zu wenig risikobereite Investoren. „Diese Argumente lassen sich nicht vom Tisch wischen“ meint auch der Experte im Bereich der Finanzkommunikation Martin, und weiter: „Hier bietet der außerbörsliche Beteiligungsmarkt als ein Teil des Kapitalmarktes, der schon lange jedem mittelständischen Unternehmen offen steht, Alternativen“. Die Kosten sind geringer, eine Emission kann sich schon bei geringen Kapitalvolumina rentieren und die Angebote sind zahlreich (vgl. www.emissionsmarktplatz.de). Dabei ist auch dieses Marktsegment nicht gänzlich „frei“ von jeder Regelung. „Die Prospektpflicht für Wertpapiere gilt hier ebenso wie an der Börse. Des weiteren besteht seit dem 1. Juli 2005 auch eine Prospektpflicht für Vermögensanlagen, die nicht in Wertpapieren verbrieft sind und über die die Bankenaufsicht (BaFin) streng wacht“, so Martin. Daneben hat die Rechtsprechung schon lange eine Prospekthaftung etabliert, die es grundsätzlich angeraten sein lässt, eine Kapitalmarkt-Emission – in welchem Segment auch immer – auf einen professionell erstellten Prospekt zu stützen (siehe www.finanzierung-ohne-bank.de). Bis zu 20 Anlegern/ Investoren ist eine Platzierung frei von einer Genehmigung durch die Bankenaufsicht. Eine „Small-money-Beteiligung“ ist also unkompliziert von € 50.000,- bis ca. € 500.00,- genehmigungsfrei umsetzbar. Es stehen auch dem Mittelstand viele Wege zur Beschaffung von Eigenkapital am deutschen Kapitalmarkt offen, sei es in Form von stimmrechtslosen Beteiligungsgeldern (so genanntes Mezzanine-Kapital) oder über stimmberechtigte Gesellschaftsanteile (z.B. Aktien, KG-Anteile etc.). Daneben ist jedem Unternehmen, unabhängig von seiner Umsatz- oder Bilanzgröße, die Begebung von Anleihen durch Privatplatzierung möglich. Chancen, die Unternehmer wie Anleger nutzen sollten. Beide Seiten können so anderweitig kaum erreichbare Erfolge erzielen: Der Unternehmer kann sein benötigtes Investitionskapital erlangen, der Anleger eine sonst kaum erzielbare Rendite. Die neuen Wertpapiere oder Beteiligungen werden interessierten Investoren überwiegend über eine Direktplatzierung durch das Unternehmen in den Print- oder elektronischen Medien oder den freien Kapitalanlagevertrieb angeboten. Als äußerst effektiv haben sich kleinere Werbekampagnen im Internet und in der überregionalen Presse mit Anzeigeserien erwiesen. Auf diese Weise hat die Firma Zimbo Wurstwaren, Bochum, Anleihen von € 15 Mio. in sechs Monaten platziert. Auch der Ernst Klett Verlag, Stuttgart, hat über eine Direktplatzierung innerhalb nur weniger Tage € 25. Mio. frisches Kapital aufnehmen können. Auf diese Weise können auch mittelständische Unternehmen bankenunabhängig ihr Wachstum und ihre Investitionen finanzieren. Dieser Artikel wurde veröffentlicht auf: http://www.pressemitteilung.ws/node/122460 Existenzgründung und was dann?Dienstag, 19. Februar 2008
Es weiß nur keiner vorher aber die Existenzgründung ist der leichtere Teil auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Der schwierige Teil ist das gelernte in die Praxis umzusetzen, Kunden zu finden und schnell Erfolg zu haben, denn die Mittel reichen nicht ewig.
Die Gründung einer eigenen Firma ist wie der Bau seines eigenen Hauses, der Wunsch alleine reicht nicht, man muss wissen auf was man sich einlässt. Die Baupläne müssen stimmen und die Finanzierung muss gesichert sein. Hat man einen Konstruktionsfehler, steht man vor einem Problem. Sicher ist dass uns die Realität einholt und die Selbstständigkeit als Ersatz für fehlende Arbeitsplätze herhalten muss. Das sollte kein Problem darstellen, wenn es von Anfang richtig gemacht wird. Viele Branchen bauen Arbeitsplätze ab übrig bleibt dann nur noch der Weg zum Arbeitsamt. Hier angekommen wird man nun vermittelt aber wohin, es gibt ja wenige Angebote an freien Arbeitsstellen. Spätestens nach der X ten fruchtlosen Bewerbung perfekt formuliert und sauber ausgedruckt und in eine teuere Mappe gepackt, kommt Frustration auf. Wieder führt der Weg zum Arbeitsberater um Hilfe oder einen Rat zu bekommen. Auch der Arbeitsberater besucht Lehrgänge und erhält seine Anweisungen von oben. Der Rat wird lauten, wenn Sie keinen Job bekommen machen Sie sich doch einfach Selbstständig. Man solle sich angewöhnen nachzudenken warum wer was sagt oder welche Motivation hinter solch einer Aussage steckt. Das Arbeitsamt oder besser die Arbeitsagenturen stehen unter dem Erfolgszwang die Arbeitslosenzahlen zu vermindern. Dieser vielleicht gut gemeinte Ansatz mündet dann in eine Existenzgründungsmaßnahme die, je nach den Initiatoren sehr unterschiedlich aussehen kann. Das Referentenangebot reicht vom abgebrochenen BWL Studenten bis zur teuren Unternehmensberatung. Die Palette reicht von eintägige über mehrtägige bis wochenlange Schulungsmaßnahmen in denen substanzielle Grundlagen vermittelt werden sollen. Hier lauern deshalb bereits die ersten Gefahren. Weiß man ob der künftige Selbstständige die nötigen Fähigkeiten mitbringt, hat man ihn aufgeklärt und nicht zuletzt will er denn wirklich selbstständig werden? Es fängt doch bereits beim Wort „SELBSTSTÄNDIG“ an. Für „Selbst“ steht die Tatsache dass er ohne einen Vorgesetzten und Kollegen seine eigenen Entscheidungen treffen muss. Für „Ständig“ steht dass es eine 40 Stunden Woche für ihn nicht mehr gibt. In der Wirtschaft werden professionell psychologische Test durchgeführt um festzustellen ob ein Bewerber das Profil für den zukünftigen Job erfüllt, warum wird das nicht mit Arbeitsuchenden gemacht? Dies würde dem zukünftigen Unternehmer in seinem Selbstorientierungsprozess ein Stück weiterhelfen und die nötige Sicherheit geben dass er es schaffen kann. Der Rat machen Sie sich Selbstständig sollte deshalb von kompetenter Seite aus erteilt werden, also nicht unbedingt von Theoretikern, mit einem sicheren Arbeitsplatz, die leicht Ratschläge erteilen können. Hat sich nun der zukünftige Selbstständige für diesen Weg entschlossen, wird er kurzfristig die Schulbank drücken. Er sitzt nun zwischen einem Bäcker links und einem Schornsteinfeger rechts. Der Bäcker möchte was in der Wellness- Branche machen, der Schornsteinfeger möchte einen Hausmeister-Service gründen und der erwähnte zukünftige Selbstständige will in die Computerbranche. Alle werden etwas über Buchhaltung und andere wichtige Dinge hören keiner wird jedoch etwas über seine spezifische Branche erfahren. Das geht auch nicht, denn diese sind höchst unterschiedlich. Bei der Existenzgründung geht aber irgendwann an die Ausarbeitung eines Businessplans oder im IHK-Deutsch eines Umsetzungsplans. Hier beginnen nun die Schwierigkeiten. Der Plan muss ein Finanzierungskonzept enthalten und dieser kann erhebliche Unterschiede in Bezug auf die Branche aufweisen. Ist dies dann endlich erledigt und man meint man hat es geschafft, geht es erst richtig los, vor einem liegt nun der freie Markt. Man sitzt da, hat den Gewerbeschein in der Hand und will beginnen. Wenn man jetzt erst feststellt dass man nun Marketing machen muss um Kunden zu finden, ist man schlecht beraten. Wenn man sich in der IT-Branche selbstständig machen möchte, ist das bundesweite IT-Service-Net mit über fünfzig Partnern ein gutes Beispiel. Der Existenzgründer wird einfach in ein bestehendes Netz übernommen. Hier findet er Hilfe von erfahrenen Kollegen und erhält gegebenenfalls die ersten Serviceaufträge. Eine gemeinsame Internetseite enthält Informationen über die beteiligten Partner und führt zu Kundenkontakten. Damit ist der Start in die Selbstständigkeit erheblich einfacher. Das beweist auch die Statistik, sogenannte Einzelkämpfer haben eine Chance von 20-30 % am Markt zu bestehen. Bei vernetzten, partnerschaftlich orientierten Organisationen ist das Verhältnis umgekehrt. Informationen findet der interessierte Gründer auf: www.it-service-net.de oder auf: www.schappach.de Uli Schappach IT-Service-Net Dieser Artikel wurde veröffentlicht auf: http://www.pressemitteilung.ws/node/122440 Erbschaftssteuerreform muss mittelstandsfreundlicher werden – BVMW-Präsident Ohoven appelliert an Bundestag und BundesratMontag, 18. Februar 2008
Bonn/Berlin - Nachbesserungen bei zentralen Punkten der Erbschaftsteuerreform hat der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) http://www.bvmw.de, Mario Ohoven, gefordert. „Die Neuregelung bürdet den Betrieben zusätzliche Bürokratie auf, schwächt deren Investitionskraft und erschwert die Unternehmensnachfolge", erklärte er anlässlich der Behandlung des Gesetzentwurfs der Bundesregierung zur Erbschaftsteuerreform in Bundestag und Bundesrat.
Die geplante Regelung, wonach Steuernachlässe an die Bedingungen geknüpft sind, dass der übernommene Betrieb mindestens 15 Jahre unverändert fortgeführt werden muss und die Zahl der Mitarbeiter praktisch zehn Jahre lang nicht sinken darf, sei in höchstem Maße realitätsfern, warnte der Mittelstandspräsident. „Dies verursacht nicht zuletzt einen erheblichen bürokratischen Mehraufwand." Zudem drohe vielen Betrieben eine deutlich höhere Steuerlast. Sollten künftig überhöhte Wertansätze für das vererbte Betriebsvermögen zugrunde gelegt werden, führe das vielfach zu einer krassen Überbesteuerung. „Das erschwert massiv die bei zehn Tausenden Mittelständlern anstehende Übergabe des Unternehmens an eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger", so Ohoven. Er halte es auch für bedenklich, so Ohoven weiter, wenn Barmittel, Wertpapiere und Dritten zur Nutzung überlassene Grundstücke zum Verwaltungsvermögen geschlagen werden. „Mittelständler brauchen die erwirtschafteten Gewinne für Investitionen und belassen sie deshalb bewusst im Unternehmen. Die Stärkung der Eigenkapitalbasis darf nicht durch eine höhere Erbschaftsteuerbelastung bestraft werden", betonte der Mittelstandspräsident. Wenn die Regierungskoalition sich schon nicht wie Österreich zur völligen Abschaffung der Erbschaftsteuer durchringen könne, so müsse der Gesetzentwurf zumindest mittelstandsfreundlich korrigiert werden. „Hier besteht für Bundestag und Länderkammer gleichermaßen dringender Handlungsbedarf." Dieser Artikel wurde veröffentlicht auf: http://www.pressemitteilung.ws/node/122323
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