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Wer will 100,- , 200,- oder 300,- Euro Rente geschenkt?Donnerstag, 28. Februar 2008
Bei der Steuererklärung für das Finanzamt gibt es eine clevere Möglichkeit, 100,-€ bis 300,-€ Rente geschenkt zu kriegen. Wie das geht? Jeder Arbeitnehmer kann die Differenz der so genannten Günstigerrechnung, die vom Amt ermittelt wird, für sich geltend machen. Diese kann man als Rürup-Antrag verwenden. Wenn dieser Beitrag den des Sparvertrags der Rürup-Rente entspricht, so ist die daraus entstehende Rente umsonst! Eine tolle Möglichkeit, schlau zu sparen!
Da die Werte bei jedem Arbeitnehmer verschieden sind, sollte man sich in der Hinsicht gut beraten lassen - zb auf der Webseite www.das-rentenportal.de . Da kann jeder sich kostenlos und unverbindlich seine Werte berechnen lassen EURO/US$, Gold und Weizen.Donnerstag, 28. Februar 2008
1. Gold
2. EURO/US$ 3. Weizen. 4. Zertifikate ---------------------------------------- 1. Gold Gold befindet sich mittlerweile nur einen Katzensprung von der 1000 Marke entfernt. Man kann davon ausgehen, daß die Marke kurzfristig erreicht wird. Gold hat noch großes Potenzial und man kann davon ausgehen, daß in den nächsten Jahren das gelbe Edelmetall weiterhin steigen wird. Von den kurzfristigen Korrekturen sollte man sich nicht abschrecken. Gründe für langfristig steigenden Goldpreis: - da die globale Geldmenge wächst, steigt auch die Nachfrage nach Gold. - die Goldminen sind kaum in der Lage ihre Förderquote zu erhöhen. Viele der Minen sind bereits ausgeschöpft. - Gold gilt als Inflationswährung schlechthin. Angesichts der maroden Staatsfinanzen fluchten immer mehr Investoren ins Gold. 2. EURO/US$ Der Verfall des US-Dollars gegenüber dem Euro gewinnt an Dynamik. Angesichts der schwachen Konjukturdaten aus den USA wird der Dollar verkauft. Ben Bernanke - der Chef der amerikanischen FED - kündigt neue Zinssenkungsmaßnahmen an um der amerikanischen Wirtschaft zu helfen. Dies belastet den Dollar, weil die Investoren ihre Dollarpositionen verkaufen und ihr Geld in Währungen anlegen, wo mehr Zins bezahlt wird. Auf diese Weise werden die amerikanische Exporte billiger, aber auch die US-Schulden, die sich überwiegend in den Händen der asiatischen Gläubiger befinden, wertloser. Aus dem Chart kann man keine Widerstände ableiten, weil der Euro gegenüber Dollar neue Hochs markiert. 3. Weizen (in US-Dollar) Wie schnell Rohstoffe steigen können, kann man am Chart des Weizen erkennen. Der Preis für Weizen hat sich in etwa einem Jahr in der Spitze knapp verdreifacht. Die Entwicklung treibt auch bei uns die Inflation an und wir können davon ausgehen, daß die Brötchen bald mal wieder teurer werden. Ob man noch auf den fahrenden Zug beim Weizen noch aufspringen sollte, ist schwer zu sagen. Was schnell steigt, kann auch schnell fallen. Kurzfristig kann es zu einer Korrektur kommen, die sollte aber nicht allzu tief ausfallen - falls sie kommen sollte. Der Grund: die weltweite Weizenlagervorräte sind auf das 30-jährigen Tief gefallen. Dazu kommt die stiegende Nachfrage aus Asien und die Klimaveränderung, die zu häufigen Mißernten führt. Auf diese Weise wird es schwer sein, die Lager wieder voll zu kriegen. Langfristig wird der Preis des Weizens weiter steigen, kurzfristig kann es aber turbulent werden. 4. Zertifikate Recht konservativer Schein auf die steigende Goldentwicklung: A0AB84 (aktuell: 89,80 €) Spekulativ: AA0S95 (aktuell: 11,70 €) auf steigenden Weizenpreis: RCB72M (aktuell: 7,25 €) NASDAQ, S&P 500 und Homebuilding.Mittwoch, 27. Februar 2008
1. NASDAQ
2. S&P 500 3. Homebuilding 4. Zertifikate --------------------------------------------------------------- 1. Nasdaq Der Nasdaq ist aus seinem Dreieck zwar nach oben ausgebrochen, aber so lange er sich unter 1850 befindet, gibt es noch kein eindeutiges Kaufsignal. Ich gehe davon aus, daß der Nasdaq weiterhin leicht steigend Richtung 1850 tendieren wird, dann wird es schwieriger. Sollte er die Marke durchbrechen, hätte er dann bis 1900 Punkte weiteres Potenzial. Bie 1900 Punkten dürtfe es spätestens wieder zumindest kurzfristig abwärts gehen. 2. S&P 500 S&P 500 ist ein breit angelegter Index, der die Entwicklung der größten börsennotierten 500 Unternehmen in den USA beinhaltet. Der Chart des S&P's sieht ähnlich wie der Nasdaq aus. Ausbruch aus einem Dreieck und Widerstand bei 1400 Punkte. Der zweite Widerstand befindet sich dann bei ca. 1440. Somit verhält sich die Prognose gleich wie bei Nasdaq. Bis 1400 sollte der Index steigen, dann könnte es schwieriger werden. 3. Homebuilding Index Die jüngsten Turbulenzen an den Börsen haben ihren Ursprung in der Immobilienkrise in den USA. Nachdem die amerikanische Zentralbank im Jahr 2000 die Zinsen massiv gesenkt hatte, führte diese Maßnahme zur Entstehung einer Immoblienblase, die im 2006 ihr Ende fand. Seit dem sind die Preise für die Häuser wieder gefallen. Der Homebuildingindex hat diese Entwicklung kräftig zugesetzt. Seit der Spitze verlor der Index beinah zwei Drittel seiner Perfomence. Ob der Index bereits jetzt seinen Boden gefunden hat, ist noch nicht sicher, aber der Chart hat eine interessante Formation ausgebildet. Das jüngste Tief lag höher als das Davorliegende und der steile negative Abwärtstrend wurde verlassen. Wer das Risiko nicht scheut, kann auf die steigende Kurse setzen. Knapp unter 3000 Punkte sollte ist das mögliche Kursziel. 4. Zertifikate Für die Spieler die das Risiko nicht scheuen und auf steigenden Homebuilding Index setzen: Konservativ WKN: ABN3MX (Kurs aktuell: 24,60 €) Very HOT! WKN: AA0SQ3 (Kurs aktuell: 12,20 €) ---------------------------------------------------------------------------------------------- T7 Zinssätze sinken in allen LaufzeitenDienstag, 26. Februar 2008
Gute Zeiten für Autokäufer: Wer sich in den nächsten Wochen ein neues Fahrzeug anschafft, profitiert bei der Finanzierung von sinkenden Zinsen beim ADAC FinanzService. Vom 1. März bis 31. Mai gibt es die ADAC-ClubFinanzierung bereits ab einem effektiven Jahreszins von 4,9 Prozent. Das Angebot gilt für Neu- und Gebrauchtwagen. Möglich ist eine Finanzierung ab einer Kreditsumme von 2 500 Euro.
Gesenkt werden die Zinssätze in allen Laufzeiten: Der Zinssatz von 4,9 Prozent gilt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten (vorher 6,5 Prozent). Bei Laufzeiten von 24 und 36 Monaten sinkt der Zinssatz auf 6,4 Prozent (6,5 und 7,9), ab 48 Monaten liegt er bei 7,4 Prozent (7,9). Die Laufzeit ist frei wählbar: Pkw werden bis zu 72 Monate finanziert, Motorräder bis zu 60 Monate und Wohnmobile sowie Wohnwagen bis zu 96 Monate. Die verbraucherfreundlichen Bedingungen der ADAC-ClubFinanzierung gelten unverändert: So verlangt der Automobilclub keine Abschlussgebühr, Sondertilgungen sind bereits sechs Monate nach Vertragsbeginn möglich. Wahlweise bietet der ADAC eine Restschuldversicherung an, die bei Arbeitsunfähigkeit oder Tod des Kreditnehmers die monatlichen Raten übernimmt. In dieser Kreditabsicherung ist für die Dauer von 24 Monaten eine kostenlose Arbeitslosigkeitsversicherung enthalten. Ansprechpartner: Herr Jochen Oesterle ADAC E-Mail: jochen.oesterle@adac.de Telefon: +49 (89) 7676-3474 Fax: +49 (89) 7676-2500 Dieser Artikel wurde veröffentlicht auf: http://www.lifepr.de/pressemeldungen/adac-ev/boxid-33051.html DOW, HUI und ZuckerDienstag, 26. Februar 2008
1. DOW JONES
2. HUI - Goldminenindex 3. Zucker 4. Zertifikat ------------------------------- DOW JONES hat die Dreieckformation nach oben verlassen und setzte eine Aufwärtsbewegung bis zum ersten Widerstand bei ca. 12750 Punkten. Sollte die Marke demnächst durchbrochen werden, hätte DOW kurzfristig Platz bis zu ca. 13400 Punkten. Es wäre nicht ungewöhnlich wenn der Index aber vorher noch einen kleinen Rücksetzen machen würde. 2. HUI - Goldminenindex (Wochenbasis) Im Chart sieht man einen sehr stabilen langfristigen Aufwärtstrend bei den Goldminen. Im Zuge des anziehenen Goldpreises dürfte es wenig verwundern, daß die Golminen von dieser Entwicklung profitieren. Der Index setzt hin und wieder zur Konsolidierungsformationen, der Ausbruch danach katapultiert den Index in immer höhere Regionen. Ich gehe davon aus, daß der Index in den nächsten Wochen weiter steigen wird und der langfristige Trend ihn weiter trägt. 3. Zucker Zucker, wie auch andere Agrarrohstoffe legt in letzter Zeit fulminante Rallye. Historisch gesehen ist Zucker nicht teuer und hat damit noch enormes Potenzial. In Lateinamerika wird aus Zucker Ethanol hergestellt und als Treibstoff für die Automobile verwendet. Je teuer der Ölpreis, desto mehr lohnt sich auf Ethanol umzusteigen. Das führt wiederum zur verstärkten Nachfrage nach Zucker was die Preise klettern läßt. In 2 Monaten hat sich Zucker um knapp 40 % verteuert, ein Rücksetzer wäre damit wahrscheinlich. Bei Schwäche sollte man in Zucker investieren. Im laufenden Jahr sind noch Preise jenseits der 20 $ Marke wahrscheinlich. 4. Zertifikat Spekulatives Investment auf steigeden Zuckerpreis: WKN: ABN0B7 (Preis aktuell: 4,50 €) -------------------------------------------------------------------------------------------------- T6 Kunden finden im Internet?Dienstag, 26. Februar 2008
Neue Kontakte finden statt gefunden zu werden?
Endlose Weiten, wir schreiben das Jahr 2008 und niemand kann mehr an ihm vorbei – dem Internet. Wenn wir etwas suchen, sei es beim Einkauf, bei Bewertungen von Produkten oder zur Informationsbeschaffung, ist das Netz die Nummer eins als Zugriffsmedium. Natürlich dabei mit allen Chancen und Risiken, die uns hoffentlich vertraut sind. Aber wer nutzt das Internet zur aktiven Kundensuche? Wer geht ins Netz und findet neue Kontakte und potentielle Kunden? Wer sucht Kunden im Internet, anstatt darauf zu warten, von möglichen Geschäftspartnern gefunden zu werden? Mit Suchmaschinenmarketing wird man leichter gefunden Suchmaschinenoptimierung hilft, dass Internetseiten von Unternehmen schnell gefunden werden. Die Technik verbessert Internetseiten und sorgt für die richtigen Verlinkungen. Eine Vielzahl von Unternehmen kümmert sich um diesen Bereich. Beratungen, Bücher und Seminare werden überall angeboten. Als Effekt wird eine Internetseite bei den allgegenwärtigen Suchmaschinen schneller und mit einer höheren Priorität gefunden. Bekanntester Anbieter für eine Suchmaschine ist Google. Die Umsatzprognose 2007 der OVK für den Bereich Vermarktung von Suchworten liegt bei über 1.1 Mrd. Euro. Der Umsatz ist damit seit 2004 um über 1000 % gestiegen. Dieses Marktsegment liegt damit fast gleichauf mit klassischer Onlinewerbung, die in Form von Anzeigen oder Bannerwerbung erfolgt. Suchmaschinenmarketing ist sehr wichtig, kann aber auch ganz schön ins Geld gehen. Kunden finden ist mühselig, aber ertragreich Kunden finden war immer schon mit Arbeit verbunden, davon erlöst das Internet nicht. Wie bei anderen Marketinginstrumenten unterscheidet man auch im Internet Push und Pull Strategien. Dabei bedeutet pull, dass eine Reaktion des Kunden der Anlass für die Kontaktaufnahme ist und push, dass man selbst aktiv wird. Suchmaschinenmarketing ist eine klassische Pull Strategie, selber aktiv nach Kunden zu suchen eher eine Push Strategie. Wir bei allen anderen aktiven Strategien ist es eher eine mühseliger Angelegenhei, doch sie lohnt sich. Besonders deshalb, weil man durch die neuen Möglichkeiten sehr zielgerichtet Kontakte findet, die an den eigenen angebotenen Produkten oder Dienstleistungen interessiert sind. Aktive Kundensuche im Internet kostet viel Zeit, aber i.d.R. wenig Geld. Wichtigste Medien zum aktiven Kundenfinden sind Netzwerke, Jobmaschinen und Wissensportale. Netzwerke Bekanntestes Netzwerk scheint im Moment im Businessbereich Xing zu sein, aber es entstehen auch neue Anbieter wie Adais oder Viadeo. Daneben gibt es Anbieter, die eher in den Freizeitbereich gehen wie Stay Friends, Mister Wong, oder Qype. Am Beispiel Xing kann man die Möglichkeiten, Kunden zu finden, am deutlichsten darstellen: Es gibt dort bei über 2 Millionen Mitgliedern eine Vielzahl von Gruppen mit einer Vielzahl von Interessengebieten, in denen sich der Besucher organisieren kann. Hier findet man Gleichgesinnte, die für Partnerschaften oder Geschäftsbeziehungen in Frage kommen. Zusätzlich kann man im gesamten Portal über Suchbegriffe Unternehmen finden, die an der eigenen Leistung interessiert sind. Man kann dann über das Portal eine kurze Nachricht an einen potentiellen Geschäftspartner schicken, in welcher man seine Leistung anbietet. Um Spam-Nachrichten zu vermeiden, achtet Xing dabei darauf, dass die Nachricht etwas mit dem Profil des Empfängers zu tun haben muss. Jobmaschinen Diese Anbieter sammeln Unternehmensangebote zu Stellenausschreibungen und bieten diese im Internet an. Bekannte Maschinen sind JobScout, Monster oder StepStone. Diese Stellenausschreibungen bieten sehr detaillierte Informationen über Unternehmen und die angebotenen Positionen. Es kann daher sein, dass ein Unternehmen zwar einen neuen Mitarbeiter sucht, ein potentieller Lieferant diese Position aber auch als externer Dienstleister besetzen könnte. Häufig, z.B. im Bereich der Weiterbildung trifft beides zu: das Unternehmen sucht einen Leiter Weiterbildung, ist aber gleichzeitig an Honorarkräften im Bereich der Seminardurchführung interessiert. Jobmaschinen bieten darüber hinaus auch Angebote für freiberufliche Mitarbeiter an. Man registriert sich bei einer solchen Maschine, gibt die Suchbegriffe ein, die für das eigene Produktangebot von Bedeutung sind und bekommt fortan Stellenbeschreibungen zugeschickt. Aus diesen Beschreibungen wählt man aus, welche Unternehmen für eine erste Ansprache in Frage kommen und nimmt telefonisch oder schriftlich Kontakt auf. Wissensportale Diese Gruppe der Portale konzentrieren sich auf das Angebot von Wissen zu unterschiedlichsten Themen. Die angebotenen Informationen kommen von den angeschlossenen Benutzern, die Themen, Beiträge oder Veröffentlichungen einstellen. Bekannte Portale sind BrainGuide, Competence Site oder die verschiedenen Seminarportale. Hier kann man sich zum einen eintragen und finden lassen und zum anderen aktiv nach Geschäftspartnern suchen. Da hier Wissen vermittelt oder angeboten wird, findet man durch die Fülle von Informationen sehr genau Unternehmen, die zum eigenen Produktangebot passen. Wenn zum Beispiel in einem Bauportal Fachartikel zum Thema Tiefbau stehen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Autor ein interessanter Geschäftpartner für ein Unternehmen aus dieser Sparte ist. Neukunden für Umsätze von morgen Neue Kunden braucht ein Unternehmen, wenn es überleben will. Bestehenden Kunden brechen durch Verlagerung, Schließung oder Veränderung weg und der Verlust muss aufgefangen werden. Wer dabei sagt, dass er nur von Empfehlungen lebt, gehört entweder zu den Top 10 in jeder Branche oder er ist einfach zu faul zu suchen. Auf jeden Fall lässt er sich eine Chance entgehen, neue interessante Geschäftspartner kennen zu lernen. Neue Kunden im Netz zu finden ist ein zusätzlicher Teil der Kundenbeschaffung. Man kann im Business Bereich davon ausgehen, dass ein drittel der neuen Kontakte aus Suchanfragen übers Internet, ein Drittel über herkömmliche Medien wie Anzeigen oder Pressearbeit und ein drittel über aktives Kundenfinden im Internet stammen kann. Letzteres setzt aber permanentes Arbeiten mit diesem Medium voraus und das ist vielleicht der Grund, warum viele Unternehmen diesen Weg noch nicht gegangen sind. Aber vielleicht ist es eine interessante neue Aufgabe für Dienstleister, die hier Betrieben zuarbeiten können. Noch ein kleiner Tipp zum Schluss: Wenn jemand wissen will, was alles über das eigene Unternehmen im Netzt steht, empfiehlt sich die Seite von Yasni. Diese Seite findet Stück für Stück im Internet alles, was mit dem eigenen Namen, dem eigenen Unternehmen zusammenhängt. Dies ist ein Artikel von Königskonzept. Wir sind ein Beratungsunternehmen mit Schwerpunkt Vertrieb und Organisation. Wir geben regelmäßig zu Managementthemen Fachartikel heraus. Alle bisher erschienen Artikel finden Sie unter http://koenigskonzept.de/fachartikel.php Börse: Geht die Post jetzt ab?Montag, 25. Februar 2008
Wie oft tut man es am Tag? 10 Mal? 20 Mal? Oder noch öfter? Wir alle googeln, was das Zeug hält. Suchen und finden und werden wieder ein Stück weit schlauer. Google ist eine Macht. Eine Runde Surfen ohne Google – fast undenkbar. Google ist aber auch ein sehr spitzer Stein im Schuh von Microsoft. Die Endschlacht der beiden Internet-Giganten rückt näher. Nicht zu vergessen: Die Google-Aktie schrieb einer der großen Erfolgsgeschichten an der Börse in den letzten Jahren. Seit ihrer Einführung im August 2004 legte der Internet-Titel um nicht weniger als 400 Prozent zu! Doch im Zuge der jüngsten Korrektur kam auch die Google-Aktie unter die Räder. Nun notiert der Internet-Wert wieder auf einem interessanten Niveau.
Google schon jetzt ein Kauf? Ist Google jetzt ein Kauf? Die Antwort erhalten Anleger in der aktuellen Ausgabe des Gratis-Börsenbriefes FINANZEN & BÖRSE. Im Vergleich zur Aktie von Google entpuppte sich die Aktie der Deutschen Post mehr oder weniger als Nullsummenspiel. Und das, obwohl die Börsen-Karriere der „Aktie gelb“ schon knapp vier Jahre länger dauert als die der Aktie von Google. Stellt sich die Frage: Geht nun nach Zumwinkels Abgang und dem Wechsel auf dem Chef-Posten die Post endlich ab? Mehr hierzu ebenfalls in der aktuellen Ausgabe des kostenlosen Börsen-Briefes FINANZEN & BÖRSE. Kostenlos abonnieren! FINANZEN & BÖRSE ist ein Gratis-Börsenbrief, der frei Haus per E-Mail verschickt wird. Abonnenten erhalten somit jede Woche einen PDF-Newsletter mit Gewinn bringenden Informationen rund um das Themenspektrum Geldanlage, Börse und Finanzen. Zudem werden die Börsentipps aus Gründen der Transparenz nachvollzogen und weiterverfolgt. Unter www.finanzenundboerse.de kann man den Börsenbrief kostenlos und völlig unverbindlich abonnieren. Dieser Artikel wurde veröffentlicht auf: http://www.pressemitteilung.ws/node/122764 Hang Seng, Bund Future, China Medical, China Life.Montag, 25. Februar 2008
1. Hang Seng
2. Bund Future 3. China Medical 4. China Life ---------------------------------------- 1. Hang Seng Das letzte Jahr war das Jahr der chinesischen Aktien. Der chinesische Aktienindex Hang Seng hat eine beeindruckende Rallye hingelegt, aber was schnell steigt, kann auch schnell fallen. Irgendwann kam es zu dem Zeitpunktm, wo auch die chinesische Aktien etwas Dampf abgeben mußten. Die derzeitige charttechnische Konstallation ist recht interessant. Der Index korrigierte bereits um ca. 30 % und bildete kurzfristig einen Dreieck. Der kurzfristige Trend ist immer noch negativ. Der Ausbruch aus dem Dreieck steht noch bevor, die Richtung ist noch unklar. Viel deutlicher zu sehen ist die Unterstützungszone um die 21000 Punkte. Spätestens da sollte der Index zumindest ein wenig Auftrieb verspüren. Sollte es noch weiter abwärts gehen, sollte man bei ca. 21000 die Hand offen halten und paar interessante chinesiche Werte, bzw. einen Indexzertifikat kaufen. 2. Bund Future Der Bund Future spiegelt invers die Entwicklung der Zinsen am Anleihemarkt. Fallend die Zinsen steigt der Bund Future und die Preise der Anleihen. Umgekehrt steigen die Zinsen, fällt der Bund Future und die Preise der Anleihen. Bis Mitte des letzten Jahres fielen stiegen die Zinsen. Die Notenbanker waren gezwungen der Inflation entgegen zu wirken. Jetzt, wo die Wirtschaft in den USA ins Stocken gerät, werden wiederum die Zinsen gesenkt und die Märkte mit frischem Geld geflutet. Ich erwarte kurzfristig begrenztes Aufwärtspotenzial beim Bund Future. Langfristig , dürfte sich der Trend wieder umkehren und der Index wieder fallen. 3. China Medical (in US-Dollar) Während der chinesische Aktienmarkt eine Schwäche aufweist, steigt die Aktie von China Medical auf neue Hochs. Die deutet auf relative Stärke gegenüber dem Gesamtmarkt. Das Biotechnology-Unternehmen aus China weist schnelles Wachstum und überrascht positiv bei den Quartalszahlen. Die Aktie brach Mitte des letzen Jahres aus einem Dreieck und bewegt sich seitdem in stablien Aufwärtstrend. Sollte es dennoch zum Rückgang kommen, gilt die 45 $ Marke als wichtige Unterstützungslinie, die nicht fallen dürfte. Hier sollten die Stoploss gesetzt werden. Die Aktie kann man auch in Frankfurt kaufen. WKN: A0F5KW 4. China Life (in US-Dollar) China Life könnte man mit der deutschen Allianz vergleichen. Der Versicherungskonzern ist in China sehr gut positioniert und besitzt seine kritische Größe. Die Aktie hat sich innerhalb von 4 Monaten halbiert und in Bereich von 50 $ trifft sie auf eine Unterstüzungszone. Kurzfristig kann die Aktie noch etwas nachgeben, auf lange Sicht dürfte sich ein Enagement in China Life lohnen. Der Chinese ist bekanntlich ein sparsamer Mensch und sorgt fürs Alter vor. Da die Chinesen zunehmend vermögender werden, dürfte sich das künftig auf der Bilanz der China Life bemerkbar machen. Die Aktie kann man ebenfalls in Frankfurt kaufen. WKN: A0BKRY --------------------------------------------------------------------------------------------- T5 Creditreform WirtschaftsindikatorMontag, 25. Februar 2008
Die Konjunkturkräfte in Deutschland sind im vierten Quartal 2007 schwächer geworden. Der Creditreform Wirtschaftsindikator musste gegenüber dem Herbststand 0,9 Zähler abgeben und notiert aktuell bei 11,7 Punk ten. Zur Einschätzung der konjunkturellen Gesamtsituation berücksichtigt der Creditreform Wirtschaftsindikator zahlreiche Finanzinformationen sowie Daten zur Unternehmensstabilität und verknüpft diese mit empirischen Wirtschaftsdaten aus den Creditreform Unternehmensbefragungen. Indikatorwerte über Null zeigen ein wirtschaftliches Wachstum an, negative Werte entsprechen einer Stagnations- bzw. Rezessionsphase.
Die vier Einzelkomponenten des Wirtschaftsindikators –Geschäftsklima, Zahlungsverhalten, Bonität und Insolvenzanfälligkeit – zeigten im vierten Quartal 2007 eine höchst unterschiedliche Entwicklung. Während die Unternehmen besser als in der Vergangenheit gegen die Gefahr einer Insolvenz gewappnet sind und ihre Rechnungen so zügig wie lange nicht mehr zahlen, kühlte sich das Geschäftsklima zum Jahresausklang 2007 ab. Die durchschnittliche Bonität der bewerteten Unternehmen blieb dagegen unverändert. Insgesamt wiegt allerdings die Eintrübung des aktuellen Geschäftsklimas so schwer, dass der Wirtschaftsindikator nachgibt. Konjunkturmotor im Verarbeitenden Gewerbe brummt –Unternehmensdienstleister auf der Überholspur Die Umsatzsituation der deutschen Unternehmen zeigte sich im Schlussquartal 2007 noch einmal leicht ve rbessert. 43 Prozent der befragten Betriebe konnten Umsatzzuwächse erzielen. Vor dem Hintergrund einer guten Auftragslage und ausgelasteter Kapazitäten stockten viele Unternehmen ihre Mitarbeiterzahl weiter auf. Damit haben die Betriebe ihren Personalbestand seit nunmehr gut zwei Jahren jedes Quartal erhöht. Nach wie vor stellt sich die aktuelle Konjunkturlage im Verarbeitenden Gewerbe am besten dar. Die Metall- und Elektrobranche sowie die chemische Industrie glänzen mit hohen Branchenindikator-Werten. Die Unternehmensdienstleister haben sich im Vergleich der zehn bewerteten Wirtschaftsbereiche mittlerweile auf den dritten Rang vorgeschoben. Dieser Sektor zeigte zum Jahresausklang 2007 ein überdurchschnittliches Wachstum. Im Baugewerbe ist die Konjunkturentwicklung dagegen nahezu zum Erliegen gekommen. Der entsprechende Branchenindex rutscht auf den letzten Platz ab. Wirtschaftswachstum sorgt für stabilere Unternehmen Die Insolvenzanfälligkeit der deutschen Unternehmen ist im vierten Quartal 2007 weiter gesunken. Der Creditreform Risiko Indikator (CRI), der ein Maß für das Insolvenzrisiko ist, erreicht einen Wert von 2,11 - nach 2,12 im Vorquartal. Damit weisen von 10.000 Unternehmen 211 Betriebe ein so genanntes Negativmerkmal, etwa einen massiven Zahlungsverzug oder einen Insolvenzantrag, auf. Eine bereits überfällige Rechnung wurde von den Betrieben in den zurückliegenden Monaten nach durchschnittlich 12,87 Tagen beglichen. Binnen eines Jahres haben sich die Zahlungsverzögerungen um 0,9 Tage verringert. Der vollständige Quartalsbericht kann bei der Creditreform Wirtschaftsforschung in Neuss (Tel.: 02131/109-174), per E-Mail (presse@creditreform.de) oder im Internet unter www.creditreform.de bestellt werden. Die nächste Ausgabe erscheint Ende Mai 2008. Ansprechpartner: Herr Georg Platen Verband der Vereine Creditreform e.V. E-Mail: g.platen@verband.credi[...] Telefon: + 49 (2131) 1 09 - 2390 Fax: + 49 (2131) 1 09 - 176 Zuständigkeitsbereich: Pressearbeit Verband der Vereine Creditreform e.V. E-Mail: m.bretz@verband.credit[...] Telefon: +49 (2131) 1 09 - 171 Fax: +49 (2131) 1 09 - 176 Dieser Artikel wurde veröffentlicht auf: http://www.lifepr.de/pressemeldungen/verband-der-vereine-creditreform-ev/boxid-32932.html Schlag für die Steueroase LiechtensteinMontag, 25. Februar 2008
Ist das Stiftungsmodell des Zwergstaats noch zu halten?
Bonn/Liechtenstein – Das Fürstentum Liechtenstein hätte sich insbesondere zum Deutschlandbesuch von Regierungschef Otmar Hasler sicher bessere Schlagzeilen erhofft. Als „Paradies für Steuerhinterzieher“ (Die Welt) will man sicher nicht in der Öffentlichkeit dastehen. Allerdings hätte es der souveräne Kleinstaat im Alpenraum zwischen Österreich und der Schweiz unter „normalen“ Bedingungen auch nie in die Schlagzeilen geschafft. Auch wenn die konstitutionelle Erbmonarchie auf demokratisch-parlamentarischer Grundlage mit 169.000 Schweizer Franken pro Erwerbstätiger (2005) das höchste Bruttoinlandsprodukt pro Kopf weltweit erwirtschaftet hat: Wer interessiert sich schon für einen 35.000 Einwohner zählenden Staat, der nur größer als der Vatikan-Staat, Monaco und San Marino ist? Allenfalls Feministinnen, denn erst 1984 wurde im dritten Anlauf das Frauenwahlrecht durchgesetzt. „Angriff ist die beste Verteidigung“ dachte sich wohl der amtierende Staatschef und Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein, als er Deutschland „Hehlerei im großen Stil“ vorwarf. Ein solcher Vorwurf entpuppt sich jedoch als dummdreist, denn dass die deutschen Behörden für die gestohlenen Bankdaten aus der LGT-Bank der Fürstenfamilie Geld auf den Tisch legten, dürfte wohl nur für diejenigen unvorstellbar sein, die noch nie etwas von James Bond gehört haben. Dass Geld nun mal die Welt bewegt, dürfte in dem Zwergstaat ohne eigene Autobahn eigentlich nicht unbekannt sein. Die Lautsprecher aus Liechtenstein wollen wohl nur davon ablenken, dass sich seit den Medienberichten über den früheren Post-Chef Klaus Zumwinkel und seine Vaduzer Stiftung etwas zusammenbraut, was sich „zur wohl schlimmsten Krise in der neueren Geschichte des Fürstentums auswachsen könnte“, so die Welt http://www.welt.de. Schon im April 1999 hätten deutsche Ermittler dafür gesorgt, dass Liechtenstein seine Standards anpassen musste. Damals erklärte der Bundesnachrichtendienst (BND) http://www.bnd.bund.de, dass die Banken des Mini-Staates als wichtige Geldwäscheanlagen für Mafia-Organisationen und Drogenkartelle dienten. Die dann eingeleiteten Finanzmarktreformen waren augenscheinlich nicht ausreichend. Das Kernproblem des Landes, in dem jeder dritte Schweizer Franken im Finanzsektor verdient wird, liegt in dessen ungewöhnlichem Stiftungsrecht, das mit dem deutschen nicht vergleichbar ist. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen http://www.stiftungen.org verschickte daher – um Missverständnisse zu vermeiden – sogleich eine Pressemitteilung mit der Überschrift „Liechtensteiner Stiftungsmodell in Deutschland undenkbar“. „Liechtensteiner Stiftungen haben den Namen Stiftung nicht verdient. Es sind nicht selten Scheinstiftungen zur Vermögensverwaltung unter steuerlich intransparenten Bedingungen. Wir sind dankbar, dass der rechtliche Rahmen für Stiftungen in Deutschland stimmt. Durch die Arbeit der Aufsichts- und Finanzbehörden und klare Governance-Grundsätze wird das Transparenzgebot gewahrt. Stiftungen in Deutschland haben dank der jüngsten Gesetzesreformen Aufschwung genommen und leisten einen unschätzbaren Beitrag zum Funktionieren des Gemeinwesens", erklärte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, Dr. Ulrich Bopp. Insbesondere das vergangene Jahr verlief für den Bundesverband äußerst erfreulich. Die Zahl der jährlich neugegründeten Stiftungen hat nämlich erstmals in der Stiftungsgeschichte die 1.000er Marke durchbrochen. Im Jahr 2007 wurden 1.134 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts in Deutschland gegründet. Gegenüber 2006 bedeutet dies eine Steigerung um 26 Prozent. Derzeit gibt es hierzulande 15.449 Stiftungen. Frankfurt am Main bleibt die stiftungsreichste Großstadt. In den Rhein-Main-Metropole gibt es fast 72 Stiftungen pro 100.000 Einwohner. „Traditionell belegen ehemalige freie Reichs- und Hansestädte mit langer bürgerschaftlicher Tradition die vorderen Plätze bei der Stiftungsdichte“, erläutert der Stifterverband. Der Osten legt mittlerweile auch leicht zu. Dort gab es 2007 75 neue Stiftungen. Vier Großstädte des Ruhrgebietes sind allerdings Brachland und liegen beim Ranking ganz weit hinten. Hier fehlt eben die besagte bürgerschaftliche Tradition. Anscheinend haben einige Wohlhabende in diesem Lande mit einem solchen philantropischen Ansatz herzlich wenig am Hute. „Leider sehen sich nicht alle Wohlhabenden in diesem Land in der ethischen und staatsbürgerlichen Pflicht, den Stiftungsstandort Deutschland zu stärken", bedauert Bopp. „Insbesondere gut bezahlte Manager könnten ihr Ansehen verbessern und die Verhältnisse in unserem Gemeinwesen, wenn sie auch als Stifter und Wohltäter öffentlich in Erscheinung träten." Er zieht die Trennlinie zwischen dem deutschen und dem Liechtensteiner Modell sehr scharf. Deutsche Stiftungen hätten eine Transparenzpflicht gegenüber den staatlichen Stellen, in dem Alpenstaat fehle diese Transparenz. In Deutschland seien die Stiftungen bürgerlichen Rechts gegenüber den staatlichen Stiftungsbehörden berichtspflichtig. Sie werden beaufsichtigt und kontrolliert. Zudem prüften die Finanzämter bei deutschen Stiftungen alle drei Jahre, ob der Status der Gemeinnützigkeit noch gegeben sei. 95 Prozent der deutschen Stiftungen seien als gemeinnützig anerkannt. Da sie dem Wohl der Gesellschaft dienen, werden sie steuerlich begünstigt. Im Reich des Erbprinzen Alois ist das Verhältnis völlig anders. Von den dortigen 45.000 Stiftungen sind nur 500 gemeinnützig. Bei der großen Mehrzahl ist es möglich, dass sie lediglich den Stifter oder seine Angehörigen begünstigen. Keiner von ihnen taucht im Öffentlichkeitsregister auf, auch nicht die Höhe des Vermögens. Das Online-Lexikon Wikipedia http://www.wikipedia.de erläutert, dass das dortige Treuhandwesen auf die schwerwiegende Wirtschaftskrise der 1920er Jahre zurückzuführen sei. Deshalb sei ein äußerst liberales Gesellschaftsrecht geschaffen worden, das es erlaube, ein Vermögen von seinem tatsächlichen Eigentümer zu trennen und somit zu anonymisieren. Im Gegensatz zu den Gepflogenheiten in den meisten anderen Ländern dieser Welt könne eine liechtensteinische Stiftung vom Stifter auch jederzeit wieder aufgelöst werden. Ob diese Zustände noch lange haltbar sind, bleibt fraglich. Der Zürcher Tagesanzeiger http://www.tagesanzeiger.ch rechnete bereits mit den „Fürstlichen Egoisten“ ab und kommentierte: „Die Stiftungen, die in Vaduz als maßgeschneiderte Geld-Parkplätze empfohlen werden, dienen häufig keinen anderen Zweck, als unversteuertes Geld zu tarnen. In diesem Sinne schädigt das Geschäftsmodell, dem das Fürstentum einen Teil des Wohlstands verdankt, seine Nachbarstaaten. Eine volkswirtschaftliche Leistung, wie sie von echten Finanzplätzen erbracht wird, kann Liechtenstein nicht vorweisen. Auf Dauer kann das Ländle im Herzen Europas mit solchen Dienstleistungen für Steuerflüchtlinge kaum überleben. Wird der Fürst sich dann auf die Cayman Islands oder in ein anderes Steuerparadies zurückziehen, um seinem Gewerbe zu frönen?“ Dies sei jedoch nur die eine Seite der Medaille, meint Tobias Janßen, Vorstandsvorsitzender und Präsident der Düsseldorfer Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft Goldfish Holdings http://www.goldfish-holdings.de. „Statt über mehr Steuerfahnder nachzudenken, sollte sich die Hochsteuerstaaten in Europa einmal überlegen, ob sie nicht die breite Mittelschicht und die so genannten Besserverdienenden viel zu stark zu Kasse bitten. Das beste Mittel gegen Schwarzarbeit, Sozialbetrug und Steuerhinterziehung ist immer noch ein einfaches, gerechtes und transparentes Steuersystem. Der Publizist Henryk M. Broder hat für die Steuerfahnder eine witzige und ironische Definition gefunden: Sie seien vor allem Pechvögel, die nicht genug verdienen, um Steuern hinterziehen zu können.“ Für den Schweizer Tagesanzeiger wird es daher nicht nur bei Konsequenzen für Liechtenstein bleiben, wo man jetzt sein Stiftungsrecht (wieder einmal) reformieren will. Auch Deutschland könne früher oder später der Frage nicht mehr ausweichen, ob die Steuerbelastung für besser Verdienende nicht zu hoch sei. Dieser Artikel wurde veröffentlicht auf: http://www.pressemitteilung.ws/node/122724
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