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Wenn im Bereich von Zusatzversicherungen von Altersrückstellungen die Rede ist, so muss auch Jedem klar sein, dass dies bei 75% der Versicherten zu Verlusten führt. Es ist so, dass nur jeder vierte Versicherte so alt wird, dass der einmal von den Rückstellungen profitieren kann. Allerdings gibt es auch Versicherungen, wie etwa die
CSS, die dieses Problem geschickt umgehen können. Die
CSS Versicherung war sogar auch sehr konsequent, wo es um die Altersrückstellungen gegangen ist. Bei der CSS ist es so, dass die gesamte Palette an Krankenzusatztarifen und Altersrückstellungen kalkuliert wird. Es geht sogar noch einen Schritt weiter, so dass den Kunden der Versicherung einige Angebote als Alternative vorgelegt werden können. Bei deutschen Versicherungen ist es so, dass die Versicherten im Rahmen der Altersrückstellungen mehr Geld zahlen müssen, als die Summe, die ihrem Risiko aufgrund des Alters entsprechen würde. Es soll dadurch vorgebeugt werden, dass die Beiträge im Alter unverhältnismäßig stark erhöht werden müssten.
Es ist auch so, dass bei einer Kalkulation von Altersrückstellungen die Anpassungen der Beiträge so kalkuliert werden, dass das Ziel ein zu erreichendes Alter ist. Dabei ist es auch so, dass nur die bisherigen Alterungsrückstellungen sich auf ein Sinken der Beiträge auswirken. Es können die Beiträge deshalb auch im Verhältnis zum jeweiligen Schaden höher ansteigen. Ein großes Problem ist auch, dass bei einer Kündigung oder einem vorzeitigen Wechsel der Versicherung die bisherigen Altersrückstellungen nicht berücksichtigt werden und verloren gehen. Allerdings bringt auch die Gesundheitsreform aus dem Jahre 2007 einige Änderungen mit sich. Eine der Änderungen ist, dass die Altersrückstellungen portabel werden und mitgenommen werden können beim Versicherungswechsel. Dies trifft aber nicht auf die Zusatzversicherung zu. Der Vorsitzende der
CSS-Geschäftsleitung ist Beat Moll und er meint, dass es bei der Tarifkalkulation der CSS Versicherung keine Altersrückstellungen gibt und so die Versicherten auch nicht zusätzlich belastet werden. Eine Belastung liegt nur vor im Bereich der risikorelevanten Beiträge, die wirklich gegeben sind.
Die Altersrückstellungen, die eingespart werden, können so alternativ angelegt werden. Es ist einfach so, dass nur jeder vierte Versicherte so alt wird, dass die Altersrückstellungen ausbezahlt werden. Peter A. Schram von der Aktuar DAV und zudem Sachverständiger für die Versicherungsmathematik der privaten Krankenversicherung ist sich darüber im Klaren, dass die meisten der Versicherungen schon vor Erreichen des 65. Lebensjahrs beendet werden. Die Prämie ist um mehr als 50% höher durch die Altersrückstellungen und wird damit umsonst bezahlt. Im Vorfeld könnten die Versicherten viele Jahre schon mehr als die Hälfte der Beiträge sparen. Dies trifft auf die Tarife ohne Altersrückstellung zurück. Das gesparte Geld kann verwendet werden für besseren Risikoschutz oder auch für eine flexible Altersvorsorge. Es liegt eine Entkopplung vor zwischen dem Sparvorgang und der Absicherung des Risikos, so dass die Zinsen davon, wenn Jemand alt ist unabhängig zur Verfügung stehen.
Nachteile der Kalkulation mit Alterungsrückstellung:
- Kein Wechsel ohne Verluste: Die angesparten Alterungsrückstellungen verfallen bei einem Versichererwechsel. Die Mitnahmeregelung gilt neu nur in der Vollversicherung und dort nur für den "Basisteil".
- Laut dem Versicherungsmathematiker Peter A. Schramm greifen Alterungsrückstellungen erst ab ca. 80 Jahren. (http://www.pkv-gutachter.de)
- Über 75% der Versicherten kündigen laut Schramm ihre Verträge aber vor dem 65. Lebensjahr. Die bis zu 50% höheren Prämien durch Alterungsrückstellungen wurden dann umsonst gezahlt.
- Hohe Beitragsanpassungen trotz Alterungsrückstellung.
Vorteile der CSS Kalkulation ohne Alterungsrückstellung:
- Alternativ anlegen: Die eingesparten Beiträge zu guten Konditionen anderweitig anlegen.
- Jederzeit wechseln - auch ohne finanzielle Einbußen!
- Die Kosten von morgen heute kennen: Der Versicherungsnehmer weiß aufgrund der CSS Tariftabellen, welche Beitragserhöhungen aufgrund des steigenden Alters auf ihn zukommen.
Es gibt bei der Entwicklung der Beiträge zudem auch mehr Transparenz. Wenn sich der Versicherte für einen Tarif mit Altersrückstellungen entscheidet, so muss dennoch auch mit Beitragserhöhungen gerechnet werden. Bei Tarifen, wo es keine Altersrückstellungen gibt, kann eine Höhe der Anpassung bei einem Tarif allerdings leichter prognostiziert werden. In vielen Fällen kommt es vor, dass Altersrückstellungen zu niedrig errechnet wurden und dann erhöht werden müssen. Aufgrund dessen sind Erhöhungen der Beiträge von bis zu 20% keine Seltenheit und auch erforderlich. Die falschen Berechnungen sind auch schuld daran, dass in den vergangenen Jahren die Beiträge oft angepasst werden mussten. Bei Tarifen ohne den Rückstellungen kann eine Steigerung von Beiträgen sehr gut vorhergesagt werden mit Hilfe von altersabhängigen Beitragstabellen. Bei der Entwicklung der Prämien ist es zudem auch so, dass die steigenden Kosten im Gesundheitswesen eine Rolle spielen. Dies ist allerdings auch bei beiden Kalkulationsformen gegeben.
weitere Infos:
http://www.cssversicherung.com
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